Christiane Mörth – Spitzenkandidatin an der Karl-Franzensuniversität Graz
Um die Gesellschaft verändern zu können, sollte man sie auch kennen. Deshalb studiere ich seit 2005 Soziologie. Gerade in den letzten Jahren gab es enorme Verschlechterungen in einem gewichtigen Teilbereich der Gesellschaft, nämlich in der Bildung. Österreichs Universitäten orientieren sich immer mehr an der Wirtschaftlichkeit, und vergessen dabei darauf ein Ort der freien Bildung zu sein. Auch die Lage der Studierenden hat sich nicht gerade verbessert: zwei Drittel von ihnen muss nebenher arbeiten, um sich das Studium überhaupt leisten zu können, was zu Verzögerungen im Studium und Verlust der Beihilfen führen kann.
Meine Motivation, bei dieser Wahl für den VSStÖ zu kandidieren ist, dass ich der Meinung bin, dass eine starke linke Studierendenvertretung es schaffen kann, Veränderung an der Karl Franzens Uni durchzusetzen. Sei es dadurch, dass wir uns bei den Entscheidungstragenden für ein besseres Stipendiensystem einsetzen werden, sei es dadurch, dass wir es mit allen bereitstehenden Mitteln erreichen müssen, dass Bildung allen Menschen in gleich guter Qualität zugänglich sein muss.
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