Archiv für April, 2009
VSStÖ Graz Filmabend: Der Baader-Meinhof Komplex
0Der VSStÖ Graz zeigt “Der Baader-Meinhof Komplex”:
am Mittwoch den 06. Mai 2009 ab 19.30 Uhr
auf der Karl-Franzensuniversität im HS 15.14 (SOWI)
und
am Donnerstag den 07. Mai 2009 um 19.00 Uhr auf der TU Graz im HS P2 (Neue Technik).
Eintritt & Popcorn wie immer FREI!
Filmbeschreibung:
Linksextreme gründen 1970 die RAF – die Rote Armee Fraktion. Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), die Journalistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek) erklären dem neuen Faschismus und der BRD den Krieg.
Nach dem Besteller Buch von Stefan Aust.
Stipendium ist kein Verschwendium – Her mit dem Grundstipendium!
0Am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig? Eltern haben die Pflicht ihren Kindern eine Ausbildung, wie ein Studium, zu finanzieren. Doch was tun wenn die Eltern nicht zahlen wollen oder können, die Studienbeihilfe nicht ausreicht und einen die Nebenjobs auffressen?
Das österreichische System zur Studierendenförderung ist veraltet und schafft es nicht, allen Menschen gleiche Chancen zur Bewältigung eines Studiums zu gewährleisten.
Abhilfe schafft hier das vom VSStÖ vorgeschlagene Grundstipendium. Demnach würde jedeR Studierende an einer österreichischen Hochschule 770 Euro monatlich bekommen, unabhängig von Alter, StattsbürgerInnenschaft oder Einkommen der Eltern. Anspruchsberechtigt ist man, solange man sich innerhalb der Durchschnittsstudienzeit befindet und pro Studienjahr einen Nachweis für 8 Semesterwochenstunden bzw. 16 ECTS-Punkte erbringt. Während der ersten 4 Semester sind beliebig viele Studienwechsel möglich, ohne den Anspruch auf das Grundstipendium zu verlieren.
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Plattform Uni 2.0: die Möglichkeit der Schaffung eines uniweiten Forums.
2Es geht uns um ein langfristiges Ziel. Es geht um die Umsetzung einer Plattform, die für den Raum Graz einsetzbar ist und alle studienrelevanten Informationen bietet. Der erste Schritt muss aber sein, dass das zuerst einmal auf der Universität Graz verwirklicht wird. Denn manche Fakultäten und Studienrichtungen besitzen bereits Forenstrukturen, die einwandfrei funktionieren.
Der VSStÖ fordert kein Konkurrenzsystem, dass die anderen aus dem Verkehr zieht, noch kein parteilich gestaltetes Forum, sondern eine Weiter- und Neuentwicklung bestehender Forensysteme zu einer einzigen Plattform, in der Service für Studierende groß geschrieben wird. Und das allerdings nicht nur von MitarbeiterInnen der ÖH, sondern es kann sich jedeR beteiligen. Falschmeldungen werden nach dem Wikipediaprinzip von anderen Studierenden richtiggestellt. Es können sich Diskussionen über Politik entfachen, aber auch Bücher und Skripten ausgetauscht werden. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Jene Leute die bereits mit diversen Foren vertraut sind, wissen wie hilfreich sie sein können.
Frau in der Werbung
1Eine der Richtlinien des Österreichischen Werberates besagt, dass in der Werbung „keine bildlichen Darstellungen von nackten Frauenkörpern ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden [sollen]“ und „Werbung (…) nicht frauenfeindlich bzw. frauendiskriminierend sein [soll].“
Ob diese Richtlinien greifen möchte ich mit einem Blick auf die Medienlandschaft eher bezweifeln. Kaum eine Werbepause im Fernsehen vergeht, ohne dass eine Frau wegen eines Shampoos in sexuelle Ekstase gerät, ohne dass Frauen in knapper Bekleidung eine Hautlotion anpreisen, ohne irgendeinen (Frauen)Körper in Unterwäsche.
Auch so manche Plakate präsentieren sich oft nicht gerade von ihrer besten Seite (die in vielen Fällen die Rückseite ist). Eine Unterwäschewerbung, auf der eine Frau in roter Spitzenwäsche gezeigt wird, ist schon üblich. Ist der Slogan dazu „Das zweitgrößte an Ihrem Mann werden seine Augen sein“, ist das einfach nur frauendiskriminierend. Sexy gekleidete Frauen, die dazu da sind, Männer zu verwöhnen – dieses Bild wird leider zu oft medial vermittelt. Zuletzt gesehen auf einem Plakat für eine „Mediziner Party“: eine Krankenschwester im knappen rosa Lederoutfit, was könnte passender sein? Leider befand sich auf diesem Plakat auch das VSStÖ-Logo, das zur Verfügung gestellt wurde, ohne dass das Plakat-Sujet vorher gesehen wurde.
Aber das kann keine Entschuldigung sein.
Ich distanziere mich mit aller Deutlichkeit von diesem Flyer, diskriminiernde Werbung deckt sich nicht im Geringsten mit den Überzeugungen, die ich als Feministin vertrete.
Der VSStÖ ist entschieden gegen jegliche Art von Sexismus und wird sich auch weiterhin für eine Gleichstellung der Menschen, unabhängig davon, welchem Geschlecht sie sich zugehörig fühlen, einsetzen.
"Lesung aus dem Kapital" im TheaterMERZ
0Der VSStÖ Graz veranstaltet am kommenden
Mittwoch den 22. April 2009
eine Lesung im Theater Merz in Graz (Steinfeldgasse 20)
ab 20.00 Uhr.
Willi Bernhart liest aus ausgewählten Kapiteln des Kapitals von Karl Marx.
Außerdem stellt sich die bundesweite Spitzenkandidatin des VSStÖ, Sophie Wollner, vor.
Eintritt und Getränke frei!


