Utl.: VSStÖ Graz setzt Zeichen gegen Verharmlosung der Rechten bei den ÖH-Wahlen und verlässt die SpitzenkandidatInnendiskussion.

Graz – Christiane Mörth, Spitzenkandidatin des VSStÖ an der Karl-Franzens-Universität Graz, protestiert gegen den Umgang mit dem RFS und die Organisation der SpitzenkandidatInnendiskussion an der ÖH Uni Graz: „Es kann nicht sein, dass in Zeiten in denen Vermummte mit Sieg-Heil-Rufen KZ-Gedenkfeiern stören, die ÖH Uni Graz Chlodwig Mölzer vom RFS auf ein Podium setzt. Dieses Vorgehen und die Diskussion im Allgemeinen sind in keiner Weise mit uns besprochen worden“, so Christiane Mörth. „Weder der Termin dieser Veranstaltung noch die DiskutantInnen wurden im vorhinein mit uns abgeklärt. Ich bekam die Einladung erst nachdem ich das Plakat zu dieser Podiumsdiskussion auf der Uni gesehen hatte“ so die Spitzenkandidatin des VSStÖ Graz weiter.

Der VSStÖ spricht sich klar dagegen aus, rechten Gruppierungen eine Bühne zu bieten. Wir wollen ein Zeichen setzen, denn gerade die ÖH muss laut gegen die derzeitige beängstigende Entwicklung in der Gesellschaft auftreten. „Ich kann nicht nachvollziehen was sich der von der Fachschaftsliste Uni Graz geführte Vorsitz der ÖH Uni Graz bei der Planung gedacht hat.“

Christiane Mörth abschließend: „Wir sind von der ÖH Uni Graz sehr enttäuscht. Aber der VSStÖ wird weiterhin für ein gemeinsames Arbeiten der demokratischen Fraktionen eintreten und für eine Gesellschaft kämpfen in der Faschismus, Antisemitismus und Verhetzung keinen Platz hat.“

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