vor 3 Monaten - Keine Kommentare
Wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der Todesstoß her, so wird wohl die Geschichte der Unis in Österreich enden. Wie Thomas Knapp bereits geschrieben hat(und ich vor einer Woche mit entsetzen feststellte), wird ein Schwall an leeren Versprechungen über die vergossen, die eigentlich Bildung verdient hätten, aber ausgeschlossen werden sollen –
vor 3 Monaten - 2 Kommentare
Heute wurde die Absicht von Bundesministerin Beatrix Karl bekannt, ab 2013 die Unibudgets einzufrieren oder zu kürzen. Auf einem im Europavergleich ohnehin nicht berühmten Niveau. Dabei hatte Karl immer angekündigt, das Hochschulbudget werde auf 2 % des BIP erhöht werden. Sie wird doch nicht gelogen haben? Der Finanzielle Kahlschlag an den Unis, gepaart mit den
vor 4 Monaten - Keine Kommentare
Seit Neuesten haben es ÖVP(mit Intention) und SPÖ geschafft (noch immer habe ich die Hoffnung, dass sie es einfach nicht besser wissen, aber diese Hoffnung schwindet von Tat zu Tat der SPÖ) die Studieneingangsphase, die ein Jahr dauern soll, in eine zusätzliche Schulklasse nach der Matura zu verwandeln. Was bedeutet diese Weichenstellung nun? Erstens wird
vor 4 Monaten - 3 Kommentare
Die Studiengebühren sind zwar – momentan – vom Tisch, aber die ÖVP findet immer wieder einen Weg, mit dem Universitäten nur noch Eliten zugänglich gemacht werden können. Allen voran beweist Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (ÖVP) immer wieder ihre Kompetenz bezüglich unfairer Elitenbildung: durch eine neue Studieneingangsphase (neckisch “Step” genannt) soll nun “die Spreu vom Weizen getrennt
vor 4 Monaten - Keine Kommentare
Davon träumt der Rektor der Technischen Universität (TU) Wien, Peter Skalicky. Außerdem hätte er gerne “kapazitätsabhängige Platzbeschränkungen” (also Zugangsbeschränkungen) für überlaufene Studienrichtungen. Schon im Zuge der Studierendenproteste hatte sich Skalicky ja in öffentlichen Diskussionen als Vorkämpfer gegen sozial Schwache an Universitäten hervorgetan, diese Linie bekräftigt er nun. Zwar spricht sich er sich für ein “umfassendes
vor 5 Monaten - Keine Kommentare
Wissenschaftministerin Karl gab dem “SchülerStandard” ein erstaunlich informationsgeladenes Interview, in dem sie in komprimierter Form die bildungspolitische und soziale Kompetenz ihrer Partei offenbarte. Die Studienbedingungen sind selbstverständlich nicht, wie manch naiver Mensch gedacht haben mag, durch Geld zu verbessern. Nein, Zugangsbeschränkungen, oder wie Karl es nennt, “Zugangsregelungen” (klingt doch gleich viel besser), braucht es! Darauf
vor 5 Monaten - Keine Kommentare
Rechtswidrige §124b-Anträge dürfen nicht beschlossen werden In einer ersten Reaktion auf den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Karl, die Zugangsbeschränkungsanträge trotz Rechtswidrigkeit in Begutachtung zu schicken, zeigt sich der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) verärgert. “Die Ministerin verhöhnt die Studierenden – sie ignoriert Rechtsgutachten die besagen, dass der Antrag von WU-Rektor Badelt rechtswidrig ist und pfeift auf die
vor 9 Monaten - Keine Kommentare
Dieser Eintrag soll nicht zum Saufen anregen, sondern ein wenig dem Erfolg der Proteste beleuchten. Mittlerweile ist der Protest über nationalem Niveau, wie man an dieser google-Karte sehen kann. International ist noch nicht, dazu fehlen noch einige Kontinente. Aber es ist schon bezeichnend, wie etwas an fahrt gewinnen kann. Und die Chance sich zu blamieren
vor 10 Monaten - Keine Kommentare
Österreichweit organisiert sich seit über einer Woche StudentInnenprotest wie ihn Österreich lange nicht gesehen hat. Zahlreiche Studierende haben in teilweise spontanen (ja, vielerorts waren die geplant, es tut mir leid) Aktionen Hörsäle besetzt, kurzfristig Massendemonstrationen organisiert und einem Land ein Thema vorgegeben. Das ist aber auch die Stunde jener, die ohnehin der Meinung sind, die
vor 10 Monaten - Keine Kommentare
Heute gingen in Graz 4000 Menschen auf die Straße um für bessere Studienbedingungen, eine gerechte Finanzierung der Uni, Bildung statt Ausbildung uvm. zu demonstrieren. Die aus den anhaltenden Studierendenprotesten erwachsene Demo fand zahlreiche UnterstützerInnen von SchülerInnen und Universitätsbediensteten (von denen viele aufgrund der Unterfinanzierung der Unis in prekären Arbeitsverhältnissen leben). Einige Eindrücke von der Demo