Warum "What the Fuck"?
„Frauen und rationales Denken – das passt nicht zusammen“, „Körperliche Arbeit ist nichts für das schwache Geschlecht“, „Frauen sind einfach die besseren Familienmenschen“, ..
Solche Stereotype hast du so oder ähnlich formuliert wahrscheinlich schon einmal zu hören bekommen. Auch Zahlen und Daten lassen uns in allen Lebensbereichen auf Ungerechtigkeiten stoßen: Die Einkommensschere führt dazu, dass Frauen ungefähr ein Drittel weniger verdienen und an den Universitäten gibt es nur 16 Prozent Professorinnen. Die Gründe dafür liegen schlicht an der – meist sogar offensichtlichen – Ungleichbehandlung von Frauen.
Jeden Tag werden wir daher mit Sexismus konfrontiert, sei es auf persönlicher oder struktureller Ebene. Viele dieser Erlebnisse gehören schon zu unserem täglichen Leben und werden daher kaum als Problem wahrgenommen – falls doch fehlt es oft an greifbaren Vorschlägen dagegen.
Weil es so nicht bleiben kann!
Der VSStÖ hat deshalb eine Initiative gegen Sexismus im Alltag gestartet, um diese gesamtgesellschaftlichen Machtmechanismen sichtbar zu machen und Lösungen aufzuzeigen. Die großen Forderungen sind die Gleichberechtigung von Frauen in der Arbeitswelt, mehr Frauen in der Wissenschaft und Maßnahmen gegen sexistische Werbung und Männermedien.
Die Umsetzung dieser Ziele bedarf natürlich vieler Einzelmaßnahmen, die oft nur mit entsprechender gesetzlicher Grundlage durchsetzbar sind. Doch auch im Alltag und ohne Gesetzesänderungen können wir alle etwas dagegen tun: Selbst nicht wegsehen, andere aufmerksam machen und aktiv für Gleichberechtigung eintreten!
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