Antifaschismus verboten?
Am heutigen Gedenktag der 65-jährigen Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde bekannt, dass die antifaschistische Demonstration gegen den Ball des Wiener Korporationsrings, der am Freitag in der Wiener Hofburg stattfindet, verboten wurde.
Dort feiern deutschnationale Burschenschaften immer wieder ihre rechtsextreme Gesinnung. Der VSStÖ hatte, wie zahlreiche andere, zur Teilnahme an der Gegendemonstration aufgerufen. “Gegen Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie gilt es lautstark anzukämpfen. Deutschnationale Männerbünde und rechtsextreme Gesinnungsgenossen wollen feiern- lasst uns ihre Feier vereiteln”, meinte etwa Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ, in ihrem Aufruf.
Dass die Gegendemonstration nun wegen Sicherheitsbedenken untersagt wurde, wirft ein merkwürdiges Licht auf die Polizei. Das demokratische Grundrecht der Versammlungsfreiheit wird hier mit Füßen getreten, während die Deutschnationalen in aller Ruhe in der Hofburg ihr hasserfülltes Gedankengut feiern dürfen…
Hier war abzuwägen, ob es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen kommen könnte – bei der Konzentration Minderbemittelter aller Couleur auf einem Fleck nicht ganz abwegig, dass es da Probleme geben könnte. Mit Füßen getreten wurde daher eher nix; ob die Untersagung wirklich gerechtfertigt war ist aber natürlich hinterfragenswert. Es wirft allerdings sicher kein merkwürdiges Licht auf die Polizei, wenn sie sich mit Sicherheitsbedenken beschäftigt anstatt politischer Inhalte – im Gegenteil…
[...] viele wesentliche Features fehlen aber – Die größten Stolpersteine im … 2 Likes Antifaschismus verboten? | linksblog.at Am heutigen Gedenktag der 65-jährigen Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde [...]