Rechtswidrige §124b-Anträge dürfen nicht beschlossen werden

In einer ersten Reaktion auf den Vorstoß von Wissenschaftsministerin Karl, die Zugangsbeschränkungsanträge trotz Rechtswidrigkeit in Begutachtung zu schicken, zeigt sich der Verband sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) verärgert.

“Die Ministerin verhöhnt die Studierenden – sie ignoriert Rechtsgutachten die besagen, dass der Antrag von WU-Rektor Badelt rechtswidrig ist und pfeift auf die Interessen der Studierenden. Es ist der absolut falsche Weg, mit Zugangsbeschränkungen auf die Uni-Misere zu reagieren. Wir brauchen mehr Geld und nicht weniger Studierende – gerade in großen Studienrichtungen!” ist Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ empört.

“Die SPÖ hat immer noch die Chance, die Notbremse zu ziehen. Zum Antrag der WU und der Architektur gibt es ein ‘Nein’. Aber auch Beschränkungen im
Publizistik-Studium sind der Anfang vom Ende des freien Hochschulzugangs,” meint Wollner.

Der VSStÖ appelliert an die Regierung, die Hochschulen ausreichend zu finanzieren und sich Gedanken über eine Steigerung der AkademikerInnenquote zu machen anstatt die Schranken zu schließen.

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Über die/den Autor_in Klemens Wieringer

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...studiert Geschichte & Philosophie und ist Vorsitzender des VSStÖ Graz.

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