Von der steirischen Landesregierung gab es im Jahr 2010 eine Initiative mit dem Namen „Projekt 500“, wo gute Idee von jungen Menschen mit 500 € gefördert wurden. Dieses Projekt nahm sich Trixi Karl zu Herzen und möchte sich ihre „gute Idee“ mit 500 € fördern lassen – von jeder/jedem Studierenden einmal pro Semester.

Mit ihrer Forderung der flächendeckenden Wiedereinführung von Studiengebühren, sowie der Anhebung um 37,6% (!) kehrt BM Karl zu einer alten Forderung der Volkspartei zurück. Die Elitenbildung an den Österreichischen Unis soll wieder stark forciert werden. Natürlich geschieht dies unter dem Deckmantel der sozialen Gerechtigkeit, da ein Teil des Geldes für Stipendien zu Verfügung gestellt werden und ein Wink mit dem Zaunpfahl an einige SPÖ Politiker_innen sein soll.

Sozial schwächere Studierende sollen ja die Möglichkeit eines Studienkredits haben, um ihr Leben finanzieren zu können, natürlich „steuerbegünstigt“. Es macht sozial schwächeren Studis ja auch bestimmt Spaß sich Anfang 20 für Banken zu prostituieren und sich dadurch für einen gewissen Teil des Lebens sehr einzuschränken.

Zumindest erteilt SPÖ Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas dem Hirngespinst von BM Karl eine deutliche Abfuhr: „Studiengebühren widersprechen dem SPÖ-Prinzip des freien Universitätszugangs sind und daher “keine Option”. Dies kann als Schritt in die Richtige Richtung der SPÖ gesehen werden und macht wohl hoffentlich auch Beatrix Karl klar, dass vom Koalitionspartner keine Annäherung zu erwarten ist.

Über die/den Autor_in Raphael Sperl

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studiert Global Studies und ist stellvertretender Vorsitzender des VSStÖ Graz.