Bitte das Kommentar am Ende lesen, da einige Annahmen falsch getroffen wurden. Das Web kann auch dazu dienen falsche Informationen zu übermitteln. :-). Ich entschuldige mich für diesen Fehler. Der Artikel bleibt bis auf die Änderung im Titel von “Mehr Frauen ins Web 2.0″ in Mehr Frauen ins (politische?) Web 2.0″

 

Es ist leider eine bedrückende Tatsache, dass sich im social web weniger Frauen bewegen. Fast alle Studierende können aber Facebook bedienen – und dort ist das Geschlechterverhältnis ausgeglichen. Warum sollten sie nicht auch Blogs schreiben und Twitter verwenden. Leider sind in diesen scheinbar technischen Disziplinen Männer häufiger vertreten. Was nicht sein muss. Jeder Mensch hat zwei Hände und auch ein Gehirn – und mehr braucht man nicht um zu bloggen oder um twittern zu beginnen. Mit Facebook funktioniert’s doch auch – und das ist technisch nicht ganz unkompliziert(man denke an die Probleme, die ältere haben). Das Wenige, das man braucht ist ein wenig Geduld und eine verständliche Anleitung. So wie die zum Beispiel von Thomas Knapp auf den Blog neonliberal. Frau sollte sich einmal ein wenig hinsetzen, und einfach probieren. Es kann ja nichts passieren – frau kann alles wieder löschen.

Es wäre ja Verschwendung, dass Frauen, die etwas zu sagen haben, und dies auch theoretisch können und wollen, sich selbst im Weg stehen, weil sie sich das nicht zutrauen. Weil sie sich nicht sicher genug fühlen. Es ist ewig schade, was da an Potential vergeudet wird – und welche talentierten Schreiberinnen sich dort entwickeln könnten.

Es ist wenig sinnvoll, wenn der Mensch seine ganze Energie im Privaten verausgabt – so wie diese Grafik es andeutet. Wer die nötigen Fähigkeiten hat, soll sie auch zeigen! In einer Demokratie sollte es jedem und jeder möglich sein, seine Sicht der Dinge darzulegen, solange sie nicht verhetzend oder Ähnliches sind.

Für eine pluralere, interessantere und demokratischere (Medien)-Welt benötigt es mehr Stimmen von Frauen. Das sollte uns allen klar sein. Der erste Schritt dazu ist es einmal, die Hürden abzuschaffen und ihren Zugang zum social web zu erleichtern und sie zu ermutigen.

 

Korrektur(27.02.18:50): Natürlich sind Frauen im social web leicht überzählig, leider konnten sie sich noch nicht alle wichtigen Themen aneignen (Politik, Technik. Ökonomie usw.) Die Schwelle ist trotzdem zu hoch. Interessant zu erfahren wäre auch die Zusammensetzung der follower – wie viele Frauen folgen Frauen, wie hoch ist das following zu follower-Verhältnis und gibt es dort geschlechtsspezifische Unterschiede? Im Großen und Ganzen waren Frauen bereits schneller – das Problem besteht allerdings weiterhin, dass Frauen leider systematisch benachteiligt werden. Warum das im Web 2.0 anders sein sollte, nur weil sie präsenter und aktiver sind, ist leider auch eine Frage der generellen Gleichberechtigung. Ein wichtiger Schritt zur Aneignung von neuen Medien ist aber getan worden.

 

Foto: thisgeekredes/April Spreeman

 

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Über die/den Autor_in Manuel Weichinger

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Ich studiere Soziologie und habe meine Interessensgebiete sind: Neue Technologien, Umwelt und Klimawandel, Sozailphilosophie und Gerechtigkeit bzw. natürlich auch Bildung in allen Formen. Ich bin beim Vaust, weil ich glaube, dass ich hier zumindest die Welt ein wenig zu einem besseren Ort machen kann. auch wenn es nicht viel ist, was ich beitrage, so trage ich doch ein wenig bei.

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