Christiane Mörth
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Beiträge von Christiane Mörth
VSStÖ wählen? VSStÖ wählen!
0Wir wollen eine Hochschüler_innenschaft, die als Sprachrohr für Studierende dient. Gerade in Zeiten, in denen die Regierung Zugangsbeschränkungen und Kürzungen der Beihilfen der Studierenden zur Sanierung des Bundesbudgets heranzieht, gilt es, gemeinsam aufzustehen.
Wir setzen uns dafür ein, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, zu studieren. Eine echte finanzielle Absicherung ist daher unumgänglich. Wir kämpfen weiterhin gegen soziale Ungerechtigkeiten an, der Kontostand der Eltern darf keine Rolle spielen. So muss etwa die Höchststudienbeihilfe auf 800 € angehoben werden, die Studierendensozialerhebung zeigt, dass die durchschnittlichen Lebenserhaltungskosten für Studierende pro Monat bei ca. 820 € liegen.
Weiters muss die Bezugsdauer und der Bezieher_innenkreis erweitert werden, da noch zu viele Studierende durch den Rost fallen. Wir setzen uns dafür ein, dass das nicht passiert.
Es gibt viele Gründe, den VSStÖ zu wählen.
Unsere Überzeugung ist, dass Studieren Arbeit ist, und niemand neben dem Studium arbeiten sollte. Unser Ideal ist eine Universität, die für alle gleichermaßen zugänglich ist, an der ein ausgeglichenes Betreuungsverhältnis besteht und an der jede_r die gleichen Chancen hat.
Wir sind jene Fraktion, die sich gegen soziale Ungleichheiten einsetzt. Wir sind jene Fraktion, deren Arbeit gesellschaftspolitische Interessen der Studierenden und Service für Studierende vereint, und wir sind jene Fraktion, die diese Interessen vor der Universität und vor der Regierung vertritt.
Dieser Artikel erschien in abgeänderter Form in der zeitlinks
Ein Jahr im Vorsitzteam vergeht schnell
0Der VSStÖ im Vorsitzteam der ÖH Uni Graz
Christiane Mörth war ab Juli 2009 stellvertretende Vorsitzende der ÖH Uni Graz, im Juni 2010 übergab sie das Amt an Harald Braunstein, der es seither ausübt.
Eines muss man offen zugeben: Wenn man längere Zeit nicht Teil der Exekutive war, steckt man sich hohe Ziele. Wie viel wirklich umsetzbar ist, zeigt sich erst wenn man tatsächlich Verantwortung trägt. Wir lernten, dass hinter einer Hochschüler_innenschaft, die für beinahe 30.000 Studierende zuständig ist, ein enormer Verwaltungsaufwand steckt. Auch dauerte unsere Einarbeitungsphase etwas länger, da notwenige Dokumente einfach verschwunden waren.
Dennoch können wir zufrieden auf die letzten zwei Jahre zurückblicken. Eine funktionierende Hochschüler_innenschaft kann nur durch gute interne Verwaltung erreicht werden – was durch die Beteiligung des VSStÖ im Vorsitzteam erreicht werden konnte.
Wichtig war für uns von Beginn an, dass die ÖH für viele Studierende offen steht. Daher haben wir die Anzahl an Sachbearbeiter_innen in den Referaten erhöht, auch die Anzahl an bezahlten Sahchbearbeiter_innen, was uns zwar Kritik einbrachte, aber meine Meinung ist noch immer: wenn sich Menschen neben dem Studium politisch engagieren wollen, soll das möglich sein, und ein erhöhter Aufwand sollte auch mit einer Aufwandsentschädigung ein Stück weit abgegolten werden. Die Befürchtung anderen Fraktionen, dass nur mehr Personen, die einer Fraktion angehören, auf der ÖH Uni Graz die Möglichkeit geboten wird, mitzuarbeiten, war, wie man an der Besetzung diverser Referate sehen kann, unbegründet. (weiterlesen …)
Bettelverbot ist der Sozialdemokratie unwürdig!
0Die Landesregierung tritt die Grundwerte der Sozialdemokratie mit Füßen
„Die Einigung von SPÖ und ÖVP auf ein generelles Bettelverbot ist einer sozialdemokratischen Bewegung absolut unwürdig. Wer dieses Verbot mitbeschließt, muss sich fragen, inwiefern er/sie wirklich SozialdemokratIn ist.“, zeigt sich Patrick Mesgec, Vorsitzender des Verbands Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) Graz, erzürnt über das unsoziale generelle Bettelverbot.
„Anstatt aktiv etwas gegen Armut zu unternehmen, lässt sich die SPÖ dazu herab, die Ärmsten der Armen einfach aus dem Bild der Gemeinden zu radieren. Ganz nach dem Sprichwort ‚Aus den Augen, aus dem Sinn’. Damit werden keine Probleme gelöst, sondern nur noch mehr geschaffen.“, schließt sich ihm die stellvertretende Vorsitzende des VSStÖ Graz, Natalie Ziermann, an. „Es wurde erst unlängst durch eine Studie des Instituts für Zeitgeschichte der Uni Graz widerlegt, dass die von Franz Voves behauptete ‚Bettelmafia’ überhaupt existiert. Was spricht also dafür, BettlerInnen aus den Städten zu verbannen? Dass sie bei ShopperInnen schlechtes Gewissen hervorrufen?“ kritisiert Ziermann den Landeshauptmann.
Mesgec zeigt sich ebenfalls unzufrieden mit der Politik der Landesregierung: „Die Grundwerte der Sozialdemokratie werden in der aktuellen Landespolitik mit Füßen getreten. Wir appellieren an die SPÖ, ihren Kurs sofort zu ändern. Sonst verliert sie jegliche Glaubwürdigkeit.“
