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Natalie Ziermann

(0 Kommentare, 15 Beiträge)

…studiert Psychologie. Sie ist stellvertretende Vorsitzende des VSStÖ Graz und Mandatarin der Universitätsvertretung der KFU Graz.

Beiträge von Natalie Ziermann

Warum wir wütend sind – Oder ein etwas anderer Nachbericht der letzten UV Sitzung.

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Am Freitag fand die zweite ordentliche Sitzung der Universitätsvertretung an der KFU statt und diese hat uns gehörig wütend gemacht. Warum?
Man kann ideologische Differenzen haben. Das ist normal in der Politik. Man kann auch unterschiedliche Auffassungen von Prioritäten in der ÖH Arbeit haben. Das ist ebenfalls normal. Was jedoch unbestritten sein sollte, ist, dass die ÖH die Interessensvertretung der Studierenden ist. Die UV-Sitzung hat jedoch gezeigt, dass die ÖH an der Uni Graz genau das nicht mehr ist.

So berichtete Stefan Thum (FLUG) über seine Tätigkeit im Vorsitz, dass er halt das übliche mache. Was genau das ist, konnte er nicht beantworten. Das Problem: Wie können wir sichergehen, dass alle Arbeit auch ordnungsgemäß erledigt wurde.
Weiters sind mit 31.12.11 der Organisationsreferent und der Arbeitsreferent zurückgetreten. Üblich ist es, dass daraufhin diese Posten an alle Studierenden ausgeschickt werden, damit sich interessierte Student_innen bewerben können. Dies ist jedoch mit der Begründung, „die Studierenden interessiert das ja eh nicht“, nicht passiert. Hier wird eindeutig im Eigeninteresse (Postenschacherei) und nicht im Interesse der Studierenden gehandelt. Zudem sieht der neue Organisationsreferent (AG) seine Aufgabe darin, Milch für Mitarbeiter_innen zu kaufen. Der Arbeitsreferent (ebenfalls AG) will Jungunternehmer_innen fördern. Ob diese beiden Punkte Studierenden helfen, darüber lässt sich streiten.
Der nächste Punkt ist die vom VSStÖ geforderte Vollversammlung aller Studierenden. Diese wird zwar am Montag den 23.01 (14 Uhr 30 HS 12.01) stattfinden, jedoch gibt es weder eine vernünftige Bewerbung, noch eine Tagesordnung. Auf unsere Frage, warum die Versammlung ausgerechnet in den Prüfungswochen stattfinden muss, antwortete Stefan Thum : „Es sind doch immer Prüfungen.“. Das gerade am Ende jedes Semesters die meisten Prüfungen stattfinden, sollte einem ÖH-Vorsitzenden eigentlich klar sein. Wir wollen an dieser Stelle dennoch alle dazu aufrufen, an der Vollversammlung teilzunehmen, um ihr Mitspracherecht zu nutzen.
Weg von der Vollversammlung hin zur schlimmsten Verhöhnung in dieser UV Sitzung: der Antrag des Referenten für Bildungspolitik, Leo Lindenbauer (FLUG). Dieser Antrag beinhaltet, dass das Vorsitzteam bis 22.12.12 ein Konzept zur Überwachung des Weltraumes, aufgrund der Bedrohung durch Meteoriten, ausarbeiten muss. Dieser Antrag wurde mit Stimmen der Flug und AG angenommen. Auf Nachfrage meinte Stefan Thum, dieser Antrag sei genauso im Interesse der Studierenden, wie der VSStÖ-Antrag auf die Anrechnung der Studienzeit für die Pension (der nicht angenommen wurde). Diese Kinderei ist unverantwortlich und bestätigt das Vorurteil, dass die ÖH ein Kindergarten ist.

Diese Beispiele sollen verdeutlichen, wie sehr die konservative FLUG- AG Exekutive die Opposition, aber vor allem auch die Studierenden verhöhnt. Eine Exekutive, die so eindeutig uninteressiert an Studierenden ist, kann sich in Zukunft nur mehr Eigeninteressensvertretung bezeichnen.

Zum Schluss möchte ich dennoch noch etwas Positives bemerken. Im Gegensatz zur letzten Sitzung, wurden dieses Mal wenigstens einige wichtige Anträge der Opposition angenommen. So spricht sich die ÖH Uni Graz gegen Schuldenbremse, gegen Sparpakete auf Kosten sozial schwacher Menschen und für die Erhöhung der Familienbeihilfe aus. Weiters wird es im Frühling einen Slutwalk geben, ebenso wird die STEOP evaluiert. Ob diese aber wirklich umgesetzt werden, steht in den Sternen: So wie wir dies von anderen Anträgen kennen, ist die Chance nicht sehr hoch. Vielleicht hilft unsere Wut, diese Exekutive zur Besinnung zu bringen.

Besser nichts tun?

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Gestern fand die zweite Universitätsvertretungssitzung der ÖH Uni Graz im Wintersemester 2011 statt. Wichtige Themen waren die Studiengebühren, die Knock-Out Prüfungen auf der SOWI, die längst ausstehende Wahl der 1. stellvertretenden Vorsitzenden und die laufende Arbeit der ÖH-Exekutive.

Was passiert derzeit auf der ÖH? Die Antwort gab Vorsitzender Stefan Thum gleich selbst: „Also ich finde es besser nichts zu tun, als irgendwelche Aktionen zu machen“. Keine Aktionen zum Thema Studiengebühren, nichts zu Knock-out-Prüfungen, keinerlei bildungspolitische Aktionen, kein Engagement für den ÖH-Kindergarten.

Auf die Frage, was die ÖH denn dann mache, kam die Antwort, dass die Exekutive Studierende beraten würde. Desweiteren würde es Gespräche mit der Uni geben, um was es dabei jedoch gehe, und welchen Nutzen diese konkret für Studierende haben, wollte Thum nicht beantworten. Er fühle sich dem Senat zur Verschwiegenheit verpflichtet – und gibt somit keine Auskunft an Studierende weiter.

Unsere Aufgabe als Opposition ist es, die Arbeit der Exekutive zu kontrollieren.  Aufgrund mangelnder Transparenz der ist es für Studierende schwer, nachzuvollziehen, was gerade an der ÖH Uni Graz passiert.
Unsere Kritik wurde weitgehend ignoriert. So wurde z.B. unser Antrag, Beschlüsse der  öffentlichen (!) Universitätsvertretungssitzungen online zu stellen, niedergestimmt.

Besonders schockierend waren die Aussagen betreffend der Wirtschaftsmathematik-Prüfung auf der SOWI-Fakultät:  Stefan Thum meinte unter anderem, dass die Prüfung Maturaniveau habe und nicht so schwer sei. Der Vorsitzende der SOWI-Fakultät Johannes Frank (AG), ging sogar noch weiter und äußerte sich in die Richtung, dass eine Knock-Out-Prüfung notwendig sei. Dementsprechend wurde unser Antrag, gegen Knock-Out-Prüfungen von der Exekutive abgelehnt.

Als stellvertretender Vorsitzender wurde Martin Berger(AG) mit den Stimmen von FLUG, AG und RFS gewählt. Berger wollte keine Auskunft über geplante Projekte, seine persönliche Motivation oder sein geplantes Arbeitsfeld geben.

Auch die Arbeit der einzelnen Referate ist teilweise fragwürdig.  So setzt beispielsweise die Kulturrefentin Katharina Ehall (FLUG) mehr auf Kulturdifferenzen als auf gemeinsames Miteinander und legt ihre Prioritäten darauf, Traditionen wie „Handarbeit“ vor dem Aussterben zu bewahren.
Der Referent für Bildung und Politik, Leopolt Lindenbauer (FLUG), verabsäumt es, klare Standpunkte zu beziehen und hält Informationen wie das Fallen der verpflichtenden Studienberatung zurück. Manch andere Referent_innen fanden es nicht einmal der Mühe wert, zur Sitzung zu kommen und zu berichten.
Positiv zu betonen ist jedoch die Arbeit des Presserefats (Franz Fuchs, FLUG), des Finanzreferats (Ulrich Pieper, AG), des Alternativreferats (Marco Wechselberger, wirklich unabhängig) und des Queer-Referats (Harald Loidolt, ebenso unabhängig) in denen konstruktiv für Studierende und mit der Opposition zusammengearbeitet wird.

VSStÖ setzt trotz rechts-konservativer Exekutive wichtige Punkte in der Universitätsvertretung um

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Die erste Universitätsvertretungssitzung an der KFU im WS 2011/12 ist vorbei. Wir haben uns acht Stunden damit befasst, die rechts-konservative Exekutive (FLUG-AG) durch diverse Anträge und Diskussionen zu klaren Bekenntnissen zu bringen. Dank des VSStÖ wird sich die ÖH Uni-Graz nun offentlich gegen Zugangsbeschränkungen (auch gegen das unklar definierte Zugangsmanagement der AG), gegen Studiengebühren und gegen den von der ÖVP provozierten Generationenkonflikt in der Finanzierungsdebatte der Unis aussprechen.

Des Weiteren haben wir erreicht, dass es eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem rechtsextremen WKR-Ball (Wiener Korparationsring) gibt und ein Bus zur Gegendemo organisiert wird. Rechtsextremes Gedankengut darf nicht in das Herz der Gesellschaft eindringen, das haben wir auch dem RFS (Ring freiheitlicher Studenten [sic!]) in dieser UV-Sitzung als einzige Fraktion deutlich gezeigt.

Bedenklich finden wir, dass sich gezeigt hat, dass Fachschaftsliste und Aktiongemeinschaft ihre eigenen Mitglieder mit Studierendengeldern für eigentlich ehrenamtliche Tätigkeiten bezahlen. Zum Beispiel wurden Personen dafür bezahlt, Erstsemestrigenpackages zu befüllen, obwohl es zuständige Referate und Mitarbeiter_innen geben würde. Auch wenn es rechtlich gedeckt ist, das Bild, dass dadurch vermittelt wird, ist ein äußerst schiefes.

Transparenz scheint der neuen Exekutive nicht wichtig. So wurden Druckaufträge unter dubiosen Umständen vergeben, Referent_innen ohne kontrollierbarer Bewerbung gewählt und Informationen sehr sporadisch an Mitarbeiter_innen der ÖH Uni Graz versandt (darunter wurde mehrmals die Informationspflicht verletzt, was einer transparenten ÖH zuwiderläuft).

Es stellt sich die Frage, ob eine gute Vertretung der Interessen von Studierenden gewährleistet sein kann, wenn sich die ÖH-Exekutive in so wichtigen Punkten wie Studiengebühren, Zugangsbeschränkungen und der STEOP uneinig ist. Weiters mussten wir feststellen, dass es keinerlei Ambitionen gibt, in bildungs- und sozialpolitischen Fragen eigene Akzente zu setzen. Stattdessen verkommt die ÖH zur reinen Serviceeinrichtung, die bloß Dienst nach Vorschrift macht.

Manche unserer Anträge, die zur Verbesserung der sozialen Umstände für Studierende beitragen würden, wurden leider in Auschüsse verschoben. Wir werden uns dort für ihre Umsetzung für dich engagieren.

Einer der wichtigsten Anträge, unsere jahrelange Forderung nach einer Satzungsänderung zur Schaffung eines Beratungsreferats, wurde jedoch mehrheitlich angenommen. Ein Beratungsreferat soll den Sinn haben, das Referat für Bildung und Politk und für Sozialreferat zu entlassten und so zur Verbesserung der Beratungsarbeit und der bildungs- und sozialpolitischen Arbeit führen.

Natürlich werden wir uns auch weiterhin für deine Interessen einsetzen und versuchen, die Missstände der rechts-konservativen ÖH-Exekutive so gut wie möglich durch eigene Projekte, Aktionen und Anträge zu kompensieren. Solltet ihr Wünsche oder Anregungen haben, schickt eine Mail an unsere UV-Mandatar_innen: natalie.ziermann[at]vsstoegraz.at oder klemens.wieringer[at]vsstoegraz.at.

Deine starke Stimme – VSStÖ

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Warum sollte irgendjemand den VSStÖ (Verband Sozialistischer Student_innen) wählen? Ist es nicht einfacher, eine Fraktion ohne Ideologie zu wählen? Oder gleich gar nicht zur Wahl zu gehen, da kann man nichts falsch machen.

Stimmt nicht. Wer nicht wählt, verschenkt die Möglichkeit zur Mitbestimmung. Die Ideologie einer Fraktion gibt die Prioritätensetzung einer Fraktion an, man weiß, in welche Richtung die Arbeit einer Fraktion geht. Eine Fraktion wie die Fachschaftsliste (FLUG) schmückt sich damit, dass sie keine politische Ideologie hat. An ihrer Arbeit merkt man daher aber auch, dass sie kaum Anspruch zur Veränderung und zur Verbesserung der Studiensituation für Studierende haben. Sie vertreten im Endeffekt die Interessen der Uni und nicht die der Studierenden, da es vielfältige Verstrickungen zwischen Universitätsbediensteten und Personen aus der Fachschaftsliste gibt. Die FLUG ist also nicht unabhängig, sondern uniabhängig. Unsere eigene Ideologie kann kurz anhand unserer vier Grundwerte erklärt werden:

  • Freiheit: jede_r soll ihr_sein Leben selbst gestalten und in die Hand nehmen können
  • Gleichheit: Menschen sind in ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit als Gleichwertig anzusehen.
  • Gerechtigkeit: Allen Menschen soll ihr Anteil am gesellschaftlichen Reichtum und sozialen Ausgleich gesichert werden. Menschenwürdige Existenz steht im Mittelpunkt.
  • Solidarität: Gemeinsam erreicht man mehr als alleine. Es gilt, geeint gegen Ungerechtigkeiten und Abhängigkeiten einzutreten.

Für die Arbeit in der ÖH bedeutet das, dass wir uns kompromisslos für die Interessen der Studierenden einsetzen. Wir wollen, dass alle Menschen studieren und ihr Studium auch beenden können und das unabhängig vom Kontostand der Eltern. Wir wollen eine kämpferische ÖH, die sich aktiv gegen Zugangsbeschränkungen, Familienbeihilfekürzungen und weitere Verschlechterungen einsetzt. Wir entwickeln Konzepte wie das Grundstipendium, um aufzuzeigen, dass es Alternativen gibt. Gleichzeitig sehen wir aber auch, dass es die Missstände, die durch das derzeitige System entstehen, so gut wie möglich durch ein kompetentes Service ausgeglichen werden müssen. Für die ÖH an der Karl Franzens Universität Graz haben wir uns deswegen konkrete Projekte überlegt, die auch unabhängig von der Universität und der Regierung umgesetzt werden können. So wollen wir beispielsweise die Kopierkosten im ÖH Servicecenter von 5 Cent auf 3 Cent pro Kopie senken. Parallel dazu soll es ein Kopierpickerl geben, dass Studierenden mit wenig Geld kostenloses oder kostengünstiges Kopieren ermöglicht. Dieses und andere Projekte wollen wir in den nächsten 2 Jahren umsetzen. Wir wollen dich mit einer starken Stimme vertreten – denn wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

Deswegen von 24. bis 26. Mai VSStÖ wählen.

 

Es wird  insgesamt 7 Wahllokale geben:

  • Zelt vor dem Hauptgebäude (Universitätsplatz 3)
  • Resowi-Bibliothek (Universitätsstraße 15)
  • Merangasse 70 (Wall – Aquarium)
  • Theologie Zentrum (Heinrichstrasse 78)
  • Hörsaaltrakt ABC (Universitätsplatz 6)
  • Heinrichstrasse 36 (Parterre – Foyer)
  • Technische Universität Graz (Kopernikusgasse 24, Neue Chemie, Foyer)

Sämtliche Wahllokale sind
am 24. Mai 2011 von 09:00 – 19:00 Uhr
am 25. Mai 2011 von 09:00 – 19:00 Uhr und
am 26. Mai 2011 von 09:00 – 14:00 Uhr geöffnet.
Am 26. Mai 2011 öffnet die Unterkommission im Zelt bereits um 08:00 Uhr.

NAWI Forderungen

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bessere Kommunikation zwischen TU und KF
„Viele Studienrichtungen der NaWi haben sowohl Lehrveranstaltungen an der KF als auch an der TU. Diese überschneiden sich häufig, da die Kommunikation zwischen den beiden Unis anscheinend nicht richtig funktioniert. Fehler, wie sich überschneidende Lehrveranstaltungen und ähnliches sollen in Zukunft vermieden werden.“

Projekt NaWi überarbeiten
Das Projekt NaWi muss allgemein überarbeitet werden und die Wünsche bzw. Beschwerden der Studierenden müssen mehr berücksichtigt werden.

Labor und Seminarplätze
Beinahe in jedem Studium der naturwissenschaftlichen Fakultät gibt es zu wenig Seminar bzw. Laborplätze. Hier soll Abhilfe geschafft werden.

Daher fordern wir:

  • Mehr Seminar bzw. Laborplätze
  • Vermeidung der Überschneidung von Lehrveranstaltungen der NaWi Studienpläne

der Artikel erschien in der zeitlinks

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