Meinung/Kommentar

FremdenUNrecht

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Es ist beschlossen, das neue Fremdenrechtspaket. Ausgearbeitet von Neo-Finanzministerin Fekter, hoch gelobt von der neuen Innenministerin Mikl-Leitner und ihrem Schoßhund Sebastian “Ich schau aus und red wie KHG” Kurz.

Deutsch auf Level A1 ist jetzt vor Zuzug Pflicht und Kinder können in Schubhaft genommen werden. Im Endeffekt ist das offene Fremdenfeindlichkeit, die das Land Österreich nun offen praktiziert. Mit Zustimmung der SPÖ. Denn, obwohl der oberösterreichische SPÖ-Chef Josef Ackerl Widerstand angekündigt hat, traute sich wieder einmal nur Sonja Ablinger, den Saal zur Abstimmung zu verlassen.

Ich wäre ja gespannt, was passiert wäre, hätten zumindest alle 9 Nationalrät_innen der SPÖ Oberösterreich dagegen gestimmt. Hätten Cap und Faymann allen ihr Mandat entzogen? Wohl kaum. Eine Rüge, weil sie den Klubzwang ignoriert haben, wäre wohl die einzige Konsequenz gewesen. Schon peinlich. Oder offene Zustimmung zur Menschenfeindlichkeit?

“Wir machen Politik, nicht Schnitzel.”

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“Wir machen Schnitzeln, nicht Politik” – diesen Spruch können wir immer wieder lesen, wenn wir unter dem Jahr an der berüchtigten Wartburg in der Halbärthgasse vorbeigehen. Die Gesellschaft, der aktuell das Lokal vermietet wurde, hat also mit dem schlechten Ruf des Hauses zu kämpfen – dem Ruf, eine Hochburg der rechtsextremen Studenten zu sein.

Das rührt nicht von irgendwo her, denn die Wartburg ist im Besitz der Akademischen Burschenschaft Allemannia Graz, welche Teil der Deutschen Burschenschaft ist. Sie residiert, finanziert von ihren “alten Herren”, im ersten Stock des Gebäudes und fotographiert gerne Gesichter vorbeiziehender Demonstrant_innen. Die Werte der Allemannen: “Freiheit – Ehre – Vaterland”.
Und das findet sich, wenn wir auf der Seite der ARGE Grazer Burschenschaften nach ihrem Vaterlandsbegriff suchen: (weiterlesen …)

Wir fordern Enten am Resowi!

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Dem Biotop soll mehr Leben eingehaucht werden. Deswegen fordern wir, dass Mandarinenten an das Resowi-Zentrum angesiedelt werden. Damit die gestressten Studis die Möglichkeit haben, stehen zu bleiben und abzuschalten, um sich der Entennatur zu erfreuen und sie füttern zu können. Die Universität ist auch Lebensraum. Für Studierende, wie für Tiere.

Mandarinenten sind auch zoologisch relevant. Sie sind zwar invasiv, aber so niedlich, dass man sie gleich im eigenen Garten haben will. Nebenbei gelten sie als Vegetariar_innen, sind monogam und lassen sich besonders leicht integrieren. Also dürfte einer Einbürgerung nichts im Wege stehen. Also mehr Tiere in das Resowi-Biotop lautet unsere Devise!

Weitere Forderungen

Erste Rektorin an der TU Wien

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Derzeit beginnen mehr Frauen als Männer ein Studium und es schließen auch mehr Studentinnen ein Studium ab, als Studenten. Trotzdem gibt es kaum weibliche Professorinnen an den Universitäten. Vor allem das Bild an den technischen Universitäten ist stark männlich dominiert. Ganz düster sieht es für Universitätskarriere von Frauen in der Chef_innenetage ab.

Sabine Seidler ist nun zur ersten Rektorin der TU Wien gewählt worden. Sie ist damit erst die dritte Frau in Österreich die in ein derartiges Amt gewählt wurde. Derzeit gibt es mit Sonja Hammerschmid, die Rektorin an der Veterinärmedizinischen Universität ist, nur eine weitere Rektorin in Österreich. Die restlichen 19 Universitäten sind in Männerhand. Auch an der Uni Graz wird demnächst, wie auch an vielen anderen österreichischen Universitäten ein_e neue_r Rektor_in gewählt. Wir wünschen Sabine Seidler alles Gute für ihre Amtszeit als Rektorin und hofft natürlich, dass sich der Trend weiter fortsetzt und bei den noch kommenden Wahlen mehr Frauen Rektorinnen werden.

Mehr Frauen ins (politische?) Web 2.0

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Bitte das Kommentar am Ende lesen, da einige Annahmen falsch getroffen wurden. Das Web kann auch dazu dienen falsche Informationen zu übermitteln. :-). Ich entschuldige mich für diesen Fehler. Der Artikel bleibt bis auf die Änderung im Titel von “Mehr Frauen ins Web 2.0″ in Mehr Frauen ins (politische?) Web 2.0″

 

Es ist leider eine bedrückende Tatsache, dass sich im social web weniger Frauen bewegen. Fast alle Studierende können aber Facebook bedienen – und dort ist das Geschlechterverhältnis ausgeglichen. Warum sollten sie nicht auch Blogs schreiben und Twitter verwenden. Leider sind in diesen scheinbar technischen Disziplinen Männer häufiger vertreten. Was nicht sein muss. Jeder Mensch hat zwei Hände und auch ein Gehirn – und mehr braucht man nicht um zu bloggen oder um twittern zu beginnen. Mit Facebook funktioniert’s doch auch – und das ist technisch nicht ganz unkompliziert(man denke an die Probleme, die ältere haben). Das Wenige, das man braucht ist ein wenig Geduld und eine verständliche Anleitung. So wie die zum Beispiel von Thomas Knapp auf den Blog neonliberal. Frau sollte sich einmal ein wenig hinsetzen, und einfach probieren. Es kann ja nichts passieren – frau kann alles wieder löschen.

Es wäre ja Verschwendung, dass Frauen, die etwas zu sagen haben, und dies auch theoretisch können und wollen, sich selbst im Weg stehen, weil sie sich das nicht zutrauen. Weil sie sich nicht sicher genug fühlen. Es ist ewig schade, was da an Potential vergeudet wird – und welche talentierten Schreiberinnen sich dort entwickeln könnten.

Es ist wenig sinnvoll, wenn der Mensch seine ganze Energie im Privaten verausgabt – so wie diese Grafik es andeutet. Wer die nötigen Fähigkeiten hat, soll sie auch zeigen! In einer Demokratie sollte es jedem und jeder möglich sein, seine Sicht der Dinge darzulegen, solange sie nicht verhetzend oder Ähnliches sind.

Für eine pluralere, interessantere und demokratischere (Medien)-Welt benötigt es mehr Stimmen von Frauen. Das sollte uns allen klar sein. Der erste Schritt dazu ist es einmal, die Hürden abzuschaffen und ihren Zugang zum social web zu erleichtern und sie zu ermutigen.

 

Korrektur(27.02.18:50): Natürlich sind Frauen im social web leicht überzählig, leider konnten sie sich noch nicht alle wichtigen Themen aneignen (Politik, Technik. Ökonomie usw.) Die Schwelle ist trotzdem zu hoch. Interessant zu erfahren wäre auch die Zusammensetzung der follower – wie viele Frauen folgen Frauen, wie hoch ist das following zu follower-Verhältnis und gibt es dort geschlechtsspezifische Unterschiede? Im Großen und Ganzen waren Frauen bereits schneller – das Problem besteht allerdings weiterhin, dass Frauen leider systematisch benachteiligt werden. Warum das im Web 2.0 anders sein sollte, nur weil sie präsenter und aktiver sind, ist leider auch eine Frage der generellen Gleichberechtigung. Ein wichtiger Schritt zur Aneignung von neuen Medien ist aber getan worden.

 

Foto: thisgeekredes/April Spreeman

 

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