Ein Jahr im Vorsitzteam vergeht schnell
0Der VSStÖ im Vorsitzteam der ÖH Uni Graz
Christiane Mörth war ab Juli 2009 stellvertretende Vorsitzende der ÖH Uni Graz, im Juni 2010 übergab sie das Amt an Harald Braunstein, der es seither ausübt.
Eines muss man offen zugeben: Wenn man längere Zeit nicht Teil der Exekutive war, steckt man sich hohe Ziele. Wie viel wirklich umsetzbar ist, zeigt sich erst wenn man tatsächlich Verantwortung trägt. Wir lernten, dass hinter einer Hochschüler_innenschaft, die für beinahe 30.000 Studierende zuständig ist, ein enormer Verwaltungsaufwand steckt. Auch dauerte unsere Einarbeitungsphase etwas länger, da notwenige Dokumente einfach verschwunden waren.
Dennoch können wir zufrieden auf die letzten zwei Jahre zurückblicken. Eine funktionierende Hochschüler_innenschaft kann nur durch gute interne Verwaltung erreicht werden – was durch die Beteiligung des VSStÖ im Vorsitzteam erreicht werden konnte.
Wichtig war für uns von Beginn an, dass die ÖH für viele Studierende offen steht. Daher haben wir die Anzahl an Sachbearbeiter_innen in den Referaten erhöht, auch die Anzahl an bezahlten Sahchbearbeiter_innen, was uns zwar Kritik einbrachte, aber meine Meinung ist noch immer: wenn sich Menschen neben dem Studium politisch engagieren wollen, soll das möglich sein, und ein erhöhter Aufwand sollte auch mit einer Aufwandsentschädigung ein Stück weit abgegolten werden. Die Befürchtung anderen Fraktionen, dass nur mehr Personen, die einer Fraktion angehören, auf der ÖH Uni Graz die Möglichkeit geboten wird, mitzuarbeiten, war, wie man an der Besetzung diverser Referate sehen kann, unbegründet. (weiterlesen …)
Zwischen Persönlichkeitsbildung und institutioneller Pflicht
0Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Zwischen Persönlichkeitsbildung und institutioneller Pflicht
Zwischen Propaganda und Politik
Zwischen informeller Struktur und Gesetz
Zwischen Gesellschaft und Universität
Teil 2 der ÖH-Serie: Wer kandidiert kann nur gewinnen! StVen-Kongress, das kollektive Gedächtnis der ÖH und über den Nachteil der jüngsten (Sozial-)Kürzungen
In der ersten Serie ging es darum herauszufinden, was die ÖH leisten kann und was was sie leisten will? Natürlich ist die ÖH nur dann leistungsfähig wenn genügend Menschen im Kosmos ÖH arbeiten. Die ÖH-Wahlen, ein 2-jähriges Ritual ist auch die wichtigste Verjüngungskur. Viele Menschen, die potentiell politisch interessiert sind, können unter bestimmten Voraussetzungen in die ÖH eintreten. Das wäre etwa, wenn man selbst ein studienrechtliches Problem hatte und einem_einer geholfen oder eben nicht geholfen wird. Einmal kommt man zur ÖH weil man unzufrieden ist, und es ändern will, das andere Mal, weil man zufrieden ist, und die gute Arbeit weiterführen will.
“Kompromisslos für die Anliegen der Studierenden” – Interview mit Natalie Ziermann
0Natalie Ziermann (21) studiert Psychologie an der Uni Graz. Sie ist Referentin für feministische Politik der ÖH Uni Graz sowie stellvertretende Vorsitzende und Frauensprecherin des VSStÖ Graz und unsere Spitzenkandidatin.
Warum studierst du Psychologie?
Ich wollte immer schon Psychologie studieren, weil mich zwischenmenschliche Beziehungen interessieren.
Was sind deine Stärken und Schwächen?
Ich bin kontaktfreudig, engagiert und motivert, das würde ich als Stärken bezeichnen. Eine meiner Schwächen ist sicher, dass ich unpünktlich bin. Und ich bin manchmal etwas chaotisch.
Was würdest du an der Uni Graz ändern?
Kurzfristig würde mehr Frauenförderungsprogramme einführen, darauf drängen dass das Lehrveranstaltungsangebot für Studierende die einer Arbeit nachgehen müssen, deutlich verbessert wird und mich für eine Vereinheitlichung und Vereinfachung des Anrechungssystems einsetzten. Außerdem ist eine Verlängerung der Öffnungszeiten der Bibliotheken sehr wichtig.
Warum bist du beim VSStÖ aktiv?
Weil sich der VSStÖ kompromisslos für die Anliegen der Studieren einsetzt und Politik und Service für uns kein Widerspruch sind.
Was hat der VSStÖ an der ÖH Uni Graz geleistet? (weiterlesen …)
Nazis auf der KFU
0Es ist ÖH-Wahlkampf und sie sind wieder da: die Nazis tummeln sich momentan wie irre am Campus der KFU. So fanden sich am Morgen des 18.5. “Plakate” anscheinend autonom agierender Nationalist_innen auf den Plakatständern von uns und dem KSV. Tags davor war Richard Pfingstl, bekannter wie bekennender Nationalist, mit dabei beim Freibier-Verteilen des RFS Graz. Das, obwohl er bereits aus FPÖ und der Burschenschaft Germania ausgeschlossen wurde, nachdem er in einer Aussendung “empfahl”, die Mitarbeiter_innen des FALTERs „einer nachrichten- und erkennungsdienstlichen Untersuchung“ mit „Nasen- und Anuskontrolle“ (Dank für die Info an den KSV) zu unterziehen.
Abgesehen davon hat er momentan 2 Justizverfahren wegen schwerer Körperverletzung laufen – einmal, wegen der Schlägerei im Zeppelin, ein zweites Mal wegen Einprügeln auf einen Public-Viewing-Zuseher.
Tags darauf finden sich dann Störer auf unseren Palaktständern, die “Nationalen Sozialismus” propagieren. Ein Zusammenhang zwischen diesen, anscheinend, autonom agierenden Nazi-Gruppen und dem RFS scheint nachvollziehbar, von der Kleinen Zeitung werden sie gleich auf eine Stufe gestellt (siehe Bild 2 in deren Artikel). Gemeinsam mit dem KSV erstatteten wir auch Anzeige (weiterlesen …)
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
2
Teil 1 der fünfteiligen ÖH-Serie: Was möchte die politische Vertretung namens ÖH erreichen, was kann sie leisten und wie wird sie legitimiert
Zwischen Wunsch und Wirklichkeit
Zwischen Persönlichkeitsbildung und institutioneller Pflicht
Zwischen Propaganda und Politik
Zwischen informeller Struktur und Gesetz
Zwischen Gesellschaft und Universität
Die Österreichische HochschülerInnenschaft. Eines der langweiligsten und wichtigsten Themen zugleich. Langweilig, weil sie auch funktioniert, ohne dass ein Studi weiß, wie sie funktioniert. Wichtig jedoch, weil Studierende wesentlich mehr Nutzen aus der ÖH ziehen können, wenn sie wissen wie sie funktioniert. Studis könnten sich leichter in der ÖH engagieren und weniger erschreckt werden, wenn sie mit dem Mikrokosmos ÖH in Kontakt kommen. Transparenz nützt Studierenden sowie der ÖH. Die fünfteilige Serie soll alle wichtigen Charakteristika anschneiden, so dass allen Studierenden die Möglichkeit gegeben werden kann, in die ÖH Einblick zu gewinnen. (weiterlesen …)

