Beitrag getagt Bildung – quo vadis

Die ideologische Verbohrtheit der „Studiengebührendiskussion“, die wir meinen?

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Es gibt keine Bildungs-Diskussion oder Debatte, wo das Thema Studiengebühren nicht andiskutiert werden würde. Die Podiumsdiskussion ‘Bildung, quo vadis?’ von der SPÖ Steiermark, dem VSStÖ und anderen ‘roten’ Organisationen lieferte einige interessante neue Erkenntnisse. Ich möchte zu den Aussagen vom Vizerektor für Studium und Lehre, Herrn Polaschek, einige Anmerkungen machen. Was er gesagt hat, entbehrt gewiss nicht jeder Grundlage, doch einige seiner Aussagen haben sich im Kern widersprochen. Ich möchte kurz paraphrasieren, welche drei Punkte ich zu dem Thema Studienbeiträgen herausgehört habe (neben der inhaltlichen Ablehnung der jüngsten Aussagen Sünkels in Bezug auf Zugangsbeschränkungen):

  1. Die SPÖ solle sich bei den Studienbeiträgen nicht so ideologisch verbohrt zeigen. Er toleriere zwar die sture Haltung der SPÖ, doch kann er sie nicht ganz nachvollziehen.
  2. Die Abschaffung der Studienbeiträge sei populistisch gewesen und den Universitäten wurde das verlorene Kapital vorenthalten. Es sei selbst unteren Schichten Studienbeiträge zuzumuten. Des Weiteren meinte er, es könnte doch von den Parteiakademien Geld zugeschossen werden, weil da immer weniger Menschen ausgebildet werden.
  3. Er verwies ebenfalls darauf, dass die Universitäten unter Kapitalnot leiden, aber immer mehr Studierende kommen. Die Politik sei gefordert, hier entsprechende Schritte zu setzen. Das Problem sei ja nicht neu. (weiterlesen …)

Ein Exkurs in die Geschichte der Bildungsreformen und ein Kommentar zum Karl-Vorstoß

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Bildungsdiskussionen sind meistens ideologischer Natur. Weil Bildung Werte festlegen kann, die grundsätzliche politische Ausrichtung und vor allem das Interesse an Politik und diese Ideologie ist allgegenwärtig. Die Ultrakonservativen in den USA haben zum Beispiel nach dem sie „Intelligent Design“(unwissenschaftlicher Blödsinn, der aber bibelkonform ist) in die Schuldiskussion brachten, so haben sie es in Texas geschafft, den „linken“ Thomas Jefferson(ein Mitverfasser der US-Verfassung) aus dem Unterricht auszuschließen.

Für Österreich ist bedeutend, dass (weiterlesen …)

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