Beiträge mit tag "Bildung

Rede zum 1. Mai

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Heute ist der 1. Mai, der Tag der Abeit, der wichtigste Feiertag der Arbeiter_innenbewegung, die viele Verbesserungen erkämpft hat.

In den letzten Jahre sind diese aber in ganz Europa sukzessive abgebaut worden, auch im Bildungsbereich, der für uns als Verband Sozialistischer Studentinnen und Studenten natürlich sehr wichtig ist, einige Beispiele dafür sind das Herabsinken der Altersgrenze bei der Familienbeihilfe vor ein paar Jahren, die Einführung von doppelten Studiengebühren für Drittstaatsangehörige und nun auch die neuesten Einsparungen im Bildungssystem, konkret bei der Ganztagsschule, die ja eigentlich eine Grundforderung der SPÖ ist.

Deswegen wird es Zeit, die SPÖ daran zu erinnern, welchen Stellenwert die Bildung für die Sozialdemokratie haben sollte. Unser Bildungssystem ist noch immer eines, in dem die Bildung der Eltern stark vererbt wird, die Eliten auf der Universität sind zu einem großen Teil noch immer unter sich. Glaubt die SPÖ, dass die Situation besser wird, wenn wir das Budget für die Schulen kürzen? Wenn die Ganztagsschule gekürzt wird, verringert das einerseits die Chancen der Kinder, eine höhere Bildung als ihre Eltern zu bekommen und senkt andererseits die Chancen von Frauen, aufgrund der Betreuungssituation, nach der Geburt der Kinder wieder berufstätig zu werden.

Auch die Gesamtschule wird traurigerweise mittlerweile in der ÖVP mehr diskutiert als in der SPÖ.

Für eine Partei, die sich Solidarität und Gleichstellung der Geschlechter auf die Fahnen schreibt, ist das nicht nur peinlich, sondern beschämend.

Die SPÖ muss aufhören, dem neoliberalen Sparwahnsinn der ÖVP nachzugeben, denn bei Bildung gibt es kein Einsparpotenzial! Natürlich muss man in Koalitionen Kompromisse eingehen, aber es muss eine rote Linie für die SPÖ geben, denn wie sagte schon Willy Brandt: „Es hat keinen Sinn, eine Mehrheit für die Sozialdemokraten zu erringen, wenn der Preis dafür ist, kein Sozialdemokrat mehr zu sein.“

Darum fordern wir die SPÖ auf, sich wieder ihrer Grundwerte zu besinnen, und nicht mehr die Interessen der Starken, die ohnehin ihre Privilegien durchsetzen, sondern die der Schwachen zu vertreten.

Lehrer_innendienstrecht Neu – Eine Debatte, die am Ziel vorbei schießt

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Die einzige Profiteurin des neuen Lehrer_innendienstrechts ist die ÖVP-nahe Lehrer_innengewerkschaft, die sich Kämpferin für die Rechte Lehrer_innen aufspielt und dabei ganz gerne auf ihre eigene Rolle vergisst. Traurig an der ganzen Debatte um ein neues Lehrer_innendienstrecht ist nur, dass es nicht um pädagogische Konzepte geht, sondern ausschließlich um ein Kräftemessen zwischen GÖD und Regierung.

 

Wer in den letzten Wochen nicht komplett blind und/oder taub durch Österreich spaziert ist, wird kaum um die Debatte um das neue Lehrer_innendienstrecht herum gekommen sein.

 

Die beidseitigen Polemiken der Debatte führten zu einer relativen Verhärtung der Fronten: Auf der einen Seite die Lehrer_innen, die sich (gewissermaßen auch verständlich) gegen das neue Lehrer_innendienstrecht stellen und auf der anderen Seite, wie es scheint, der Rest der Bevölkerung. Polemisch könnte man sagen, dass die einzige Profiteurin des neuen Lehrer_innendienstrechtes, die ÖVP-dominierte Lehrer_innengewerkschaft bzw. die GÖD (Gewerkschaft öffentlicher Dienstnehmer_innen) ist, die sich nun als Kämpferin für die Rechte der Lehrer_innen und darüber hinaus noch der Schüler_innen und sowieso und überhaupt der Bildung und damit der fundamentalsten Substanz unserer Gesellschaft aufspielt. Es werden seitens der Gewerkschaft Parolen, wie Arbeitskampf  geschwungen und dabei ganz gerne die eigene Rolle verschwiegen, die zur derzeitigen Situation geführt hat. Die Verhandlungen um ein neues Lehrer_innendienstrecht dauern nun schon seit den 2000er Jahren an, die Lehrer_innengewerkschaft hat es in diesem Zeitraum nicht geschafft, Konzepte für ein besseres Bildungssystem und eine damit verbundene Reform des Schulsystems vorzulegen. Im Gegenteil: längst überfällige Reformen, wie z.B. die Einführung einer neuen Mittelschule werden mit fadenscheinigen Argumenten abgelehnt und längst überfällige Reformen wie etwa eine Lohnangleichung der Gehälter von Pflichtschullehrer_innen an die der AHS-Lehrer_innen von eben jener Gewerkschaft blockiert.

 

Dass sich die Lehrer_innen trotz allem von eben jener Gewerkschaft vertreten fühlen, kommt jedoch nicht von ungefähr, denn sonst vertritt sie ja keiner. Das mediale und gesellschaftliche Lehrer_innenbashing hat mit der Diskussion um ein neues Dienstrecht wieder einmal seinen Höhepunkt erreicht. Lehrer_innen arbeiten zu wenig, sind zu faul und überhaupt und sowieso verdienen sie doch alle zu viel und jede_r andere könnte das besser. Natürlich ist (vor allem AHS) Lehrer_in nach wie vor (und auch mit dem neuen Dienstrecht) verglichen mit anderen Berufen (z.B. im Sozialbereich) ein nicht schlecht bezahlter Beruf, und ja es ist auch richtig, dass es 9 Wochen Sommerferien gibt, dennoch ist die derzeit geführte Neiddebatte keinesfalls angebracht. Zum einen, da Lehrer_in zu sein gerade in Zeiten wie diesen, definitiv kein leichter Job ist. Zum anderen ist es sicher auch kein Beruf, von dem man übertrieben reich wird. Anstatt sich gegen die prekären Verhältnisse in vielen Berufen und Sparten zu erheben, trifft der Volkszorn eine Gruppe, wo es noch nicht so ist, woraus man schließen könnte, dass es denn Österreicher_innen anscheinend lieber wäre, wenn jede_r unterbezahlt wäre als dass es ordentliche Löhne für alle gäbe.

 

In der medialen Wahrnehmung wird auch gerne pauschalisiert und so werden leider viele gute Lehrer_innen in einen Topf mit weniger engagierten Kolleg_innen geworfen und der oder die Lehrer_in hat ja quasi faul und unmotiviert zu sein, weil sonst ist er oder sie ja eine Ausnahme, die nur die Regel bestätigt. Dass derartige Pauschalisierungen absoluter Nonsens sind, versteht sich von selbst. Klar, es gibt schlechte Lehrer_innen (und leider auch nicht unbedingt wenige), und klar, es ist irrsinnig, diese auf Kinder loszulassen. Deswegen jedoch gleich eine Berufsgruppe zu diffamieren, ist in keinem Fall angebracht. Anstatt gute und engagierte Lehrer_innen in Misskredit zu bringen, sollten Konzepte zu einer Professionalisierung des Unterrichts entwickelt und diskutiert werden und für eine gute und fach- und altersgerechte Bildung der Jugend Sorge getragen werden.

 

Nun aber zum neuen Lehrer_innendienstrecht. Hier muss gesagt werden, dass es natürlich mit einer Bewegung in Richtung Gesamtschule auch ein neues Dienstrecht geben muss, dass auf die neuen Bedingungen eingeht. Von der Bundesregierung wurde es jedoch verabsäumt ein derartiges zu schaffen. Stattdessen wurde versucht ein Sparpaket unter dem Namen Reform durchzuboxen: Das neue Lehrer_innendienstrecht verspricht (bis auf einige Ausnahmen) nicht wirklich Verbesserungen an den Schulen. Dass es mit dem neuen Dienstrecht für die Lehrverpflichtung irrelevant ist, ob ein_e Lehrer_in 2 Hauptfächer oder 2 Nebenfächer unterrichtet, ist nicht nur eine absolut unfaire, sondern auch im Bezug auf Vor- und Nachbereitungsstunden, die ja trotz der Stundenerhöhung gebraucht werden, fahrlässige Regelung. Dass Junglehrer_innen im ersten Unterrichtsjahr (wo logischerweise noch die meisten Vorbereitungen gemacht werden) noch Kurse auf der Uni und auf PHs besuchen sollen, ist irrsinnig.

Die Liste ließe sich ewig fort setzen…

 

Natürlich gibt es auch ambitionierte Punkte im neuen Lehrer_innendienstrecht, wie etwa die Anpassung der Gehaltskurve (die zwar den von der Gewerkschaft verurteilten Reallohnverlust von 500.000 € im Jahr zur Folge hat), welche gerade für Junglehrer_innen attraktivere Einstiegsgehälter bringt, diese gehen jedoch unter den vielen undurchdachten Punkten des neuen Lehrer_innendienstrechts unter.

 

Was jedoch das wahrhaft Traurige an der Diskussion um das neue Lehrer_innendienstrecht ist, ist dass sie komplett am Ziel vorbei schießt. Österreich ist, wie mittlerweile bekannt sein sollte, was Bildungspolitik betrifft, nicht gerade ein Vorzeigeland. Die Akademiker_innenquote ist zu niedrig und alle Jahre wieder folgt das große Entsetzen nach dem PISA-Test. Hiervon ist aber kaum die Rede. Anstatt sich mit der Reform unseres Bildungssystems zu beschäftigen, blockieren sich Lehrer_innengewerkschaft und Regierung nur gegenseitig. Anstatt endlich Konzepte für eine Schule und einen Unterricht im 21. Jahrhundert zu entwickeln, wird das veraltete Schulsystem, welches nur selektiert, anstatt zu fördern, zu Tode reformiert. Es wird Zeit das Bildungssystem grundlegend zu reformieren und individuelle Förderung und Verwirklichung als oberste Priorität zu setzen.

 

Es kann nicht sein, dass wir zukünftige Generationen weiterhin in einem vollkommen veralteten Bildungssystem aufwachsen lassen.

 

Es muss neue Konzepte geben!

 

Das erwarte ich mir von einer Regierung, aber auch von einer (vermeintlichen) Vertretung der Lehrer_innen!

 

SPÖVP: Total beschränkt

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Heimlich, still und leise wollte die Bundesregierung Zugangsbeschränkungen einführen. Anders lässt sich die extrem kurze Stellungsnahmefrist (4 Tage! – Update: 7.12., 12:30: die Frist wurde auf 2 Wochen verlängert!) zur neusten Novelle des Universitätsgesetzes kaum erklären. Man könnte schockiert und enttäuscht über den neuesten Entwurf sein, wenn man noch etwas von dieser Bundesregierung halten würde. Insbesondere die Faymann-SPÖ verrät einmal mehr ihre Grundwerte, indem sie sämtliche Träume von Selektionsministerin Beatrix Karl (ÖVP) erfüllt.

Die Einführung des Paragraphen 124c bedeutet flächendeckende Zugangsbeschränkungen. Die Studierenden wären dann der Willkür der Universitäten völlig ausgeliefert, da diese das Verfahren zur Durchführung der Beschränkung selbst bestimmen können. Das Ziel dieser Novelle scheint es zu sein, die im internationalen Vergleich sehr niedrigen Studierendenzahlen Österreichs weiter zu senken

2. Dem § 124b wird folgender § 124c samt Überschrift angefügt:

Ergänzende Bestimmungen für die kapazitätsorientierte Zulassung bei außergewöhnlich erhöhter Nachfrage

§ 124c.(1) Die Bundesregierung kann durch Verordnung Bachelor- und Diplomstudien, in denen aufgrund außergewöhnlich erhöhter Nachfrage an einer Universität Kapazitätsengpässe vorhanden sind oder drohen, welche geeignet sind, zu einem nicht vertretbaren Qualitätsverlust zu führen oder die Erfüllung der Verpflichtungen gemäß § 54 Abs. 8 und § 59 Abs. 7 zu verhindern, festlegen, auf die Abs. 2 angewendet werden kann.

Aber es scheint gar nicht um erfolgreiche Universitäten, ein gerechtes System oder fair behandelte Studierende zu gehen, sondern einfach um Beschränkungen der Beschränkungen willens. Anders lassen sich diese nun bekannt gewordenen menschenverachtenden und bedenklichen Äußerungen von Bernhard Varga, stv. Leiter der Rechtsabteilung, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung und Mitautor der Novelle, wohl kaum erklären.

„Dass als Grundlage der Beschränkungen die durchschnittliche Studierendenzahl genommen wird, ist dramatisch. Nach momentanem Informationsstand bedeutet das am Beispiel der WU: Der Durchschnitt der Studierenden in den letzten fünf Jahren betrug 22.151 Studierende. Im Wintersemester 2009 studierten 25.207 Menschen. Die neue Regelung ermöglicht schon im Wintersemester 2011 eine Reduktion um 3000 Studienplätze allein auf der WU Wien. Statt 4730 Studienanfänger_innen wird die WU dann nur noch 1730 aufnehmen. Das ist nur ein Beispiel einer Universität, österreichweit verspielt die Regierung damit die Zukunft zigtausender junger Menschen.“, so Stefanie Grubich, VSStÖ Bundesvorsitzende.

Die Novelle soll bereits mit 1. Februar 2011 in Kraft treten, damit bereits im nächsten Studienjahr 2011/12 erstmals flächendeckende Zugangsbeschränkungen in Kraft treten könnten. Der Beschränkungsentwurf der Regierung findet sich hier. Österreichs Unis brauchen mehr Geld, Österreich braucht mehr Studierende. Die Antwort der Regierung auf diese grundlegenden Probleme sagt alles über die Kompetenz von Josef Pröll und Werner Faymann aus.

Heast, ärger di ned!

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Zum Auftakt der neuen bundesweiten Kampagne „Für eine echte soziale Absicherung“ des VSStÖ, wird es am 17. November an der KF Uni (von 10 bis 16 Uhr, bei Schönwetter auf der Wiese vor der UB, bei Schlechtwetter im überdachten Resowibereich) und am 18. November an der TU (von 10 bis 16 Uhr, Infeldgasse)  das Spiel „Studi ärger dich nicht“ geben. Bei diesem Spiel sind die teilnehmenden Personen selbst Spielfiguren und müssen soziale Hürden (Wegfall der Familienbeihilfe, aufhaltende Knock-Out Prüfungen etc.) meistern.
Alle sind herzlich dazu eingeladen teilzunehmen  und einen kleinen Preis zu gewinnen. Außerdem wird es noch Infos rund um Familienbeihilfenkürzung & andere relevante Themen geben.

Hintergrund dieser Aktion ist sowohl die aktuelle Studierendensozialerhebung, die wieder einmal zeigt, dass Kinder, deren Eltern Akademiker_innen sind, mit einer höheren Wahrscheinlichkeit Universitäten besuchen, als Kinder aus ärmeren sozialen Schichten, als auch die Kürzung der Familienbeihilfe von 26 (27) auf 24 (25) Jahre. Außerdem fördern Zugangsbeschränkungen jeglicher Art, seien es Knock-Out Studieneingangsphasen, Aufnahmetests oder Studiengebühren die soziale Selektion. Anstatt Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen entsprechend zu fördern und ihnen zu ermöglichen aus ihrem sozialen Umfeld ausbrechen zu können, werden sie daran gehindert.

Der VSStÖ fordert daher

  • einen offenen Hochschulzugang. Bildung sollte für alle zu gleichen Bedingungen möglich sein.
  • ein Bildungssystem, das soziale Ungerechtigkeiten ausgleicht statt einzementiert.
  • eine Reform des Beihilfensystems, damit Studierende sozial abgesichert sind. Dazu gehört eine Anhebung der Höchststudienbeihilfe, Erweiterung des Bezieher_innenkreises, neue Bezugsdauer statt Mindeststudienzeit, Anhebung des Zuschlags für Studierende mit Kind, Harmonisierung der Zuverdienstgrenze, Ausbau der Förderstipendien, Direktauszahlung der Familienbeihilfe, vollständige Abschaffung der Studiengebühren und langfristig ein neues Beihilfensystem (Grundstipendium).

Studieneingang wird zur Knock-Out-Phase

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Bei der Regierungsklausur in Loipersorf haben sich die Koalitionspartnerinnen SPÖ und ÖVP auf Studieneingangsphasen (STEPs) geeinigt. STEPs sind aber nichts Neues. Sie sind seit der Novellierung des Universitätsgesetzes 2009 im §66 geregelt und in allen Fächern eingeführt. Die neue Regelung soll aber sicherlich nicht länger zur Orientierung dienen (dies war der ursprüngliche Zielsetzung für Studieneingangsphasen), sondern gezielt Studierende „rausprüfen“. Auch wenn „Rausprüfen“ mittels so genannten Knock-Out-Prüfungen und versteckte Zugangsbeschränkungen nichts Neues sind, so könnte eine gesetzliche Verankerung drastische Folgen haben. Die genaue Ausgestaltung ist zwischen SPÖ und ÖVP noch nicht ausverhandelt, dennoch steht jetzt schon fest, dass die SPÖ die Idee des freien Hochschulzuganges nun endgültig zu Grabe trägt, und die neu geregelte Studieneingangsphase unmissverständlich der Einführung von Zugangsbeschränkungen dient.

Angedacht ist, klassische Studienfächer, wie Jus, Biologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Pädagogik oder Anglistik zu beschränken. Am Ende der Studieneingangsphase soll dann eine oder mehrere Prüfungen darüber entscheiden, ob die Studienrichtung weiter studiert werden kann oder nicht. Erwähnt wurde auch, dass diese zeitlich eventuell auf August bis Oktober vorverlegt werden könnte, so dass Studierende bei Nichtbestehen der Aufnahmeprüfung die Möglichkeit haben auf ein anderes Studium auszuweichen.

Unklar bleibt bis jetzt auch, ob alle Studienfächer zugangsbeschränkt werden. Zu bedenken ist allerdings, dass Studierende auf andere, nicht beschränkte Fächer ausweichen werden. Klar ist auch, dass die zusätzlichen 80 Millionen für das Hochschulbudget ein Tropfen auf dem heißen Stein sind und die Studienbedingungen auch in „weniger beliebten“ Studienrichtungen nicht deutlich verbessern werden können. Durch entstehende Verdrängungseffekte wird das Ministerium früher oder später flächendeckende Zugangsbeschränkungen einführen- die Neuregelung spielt der ÖVP zusätzlich in die Hände.

Ganz egal wie die Aufnahmeprüfungen in der Studieneingangsphase schließlich geregelt werden- sie wirken definitiv sozial selektiv und fördern Elitenbildung. Die zusätzliche Streichung der Familienbeihilfe ab 24 Jahre wird dazu führen, dass einige wenige ein Bachelorstudium beginnen können und nur noch eine Hand voll privilegierter Studierender ein Masterstudium beginnen werden.

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