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	<title>VSStÖ an der Uni Graz &#187; Burschenschaften</title>
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		<title>&#8220;Wir machen Politik, nicht Schnitzel.&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 06:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens Wieringer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung/Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Burschenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Wir machen Schnitzeln, nicht Politik&#8221; &#8211; diesen Spruch können wir immer wieder lesen, wenn wir unter dem Jahr an der berüchtigten Wartburg in der Halbärthgasse vorbeigehen. Die Gesellschaft, der aktuell das Lokal vermietet wurde, hat also mit dem schlechten Ruf des Hauses zu kämpfen &#8211; dem Ruf, eine Hochburg der rechtsextremen Studenten zu sein. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wir machen Schnitzeln, nicht Politik&#8221; &#8211; diesen Spruch können wir immer wieder lesen, wenn wir unter dem Jahr an der berüchtigten Wartburg in der Halbärthgasse vorbeigehen. Die Gesellschaft, der aktuell das Lokal vermietet wurde, hat also mit dem schlechten Ruf des Hauses zu kämpfen &#8211; dem Ruf, eine Hochburg der rechtsextremen Studenten zu sein.</p>
<p>Das rührt nicht von irgendwo her, denn die Wartburg ist im Besitz der Akademischen Burschenschaft Allemannia Graz, welche Teil der Deutschen Burschenschaft ist. Sie residiert, finanziert von ihren &#8220;alten Herren&#8221;, im ersten Stock des Gebäudes und fotographiert gerne Gesichter vorbeiziehender Demonstrant_innen. Die Werte der Allemannen: &#8220;Freiheit &#8211; Ehre &#8211; Vaterland&#8221;.<br />
Und das findet sich, wenn wir auf der Seite der ARGE Grazer Burschenschaften nach ihrem Vaterlandsbegriff suchen:<span id="more-1751"></span></p>
<blockquote><p>Die Burschenschaft bekennt sich zur deutschen Geschichte und  Kulturnation und tritt ein für die Förderung des        Nationalbewußtseins und die Bewahrung der Eigenständigkeit und  Erneuerung der deutschen Kultur.<br />
<a href="http://www.arge-graz.at/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=12&amp;Itemid=13&amp;limit=1&amp;limitstart=3" target="_blank">quelle</a></p></blockquote>
<p><strong>Willkommen im ewigen Gestern!</strong></p>
<div id="attachment_1756" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.linksblog.at/files/2011/04/DSC_0589.jpg"><img class="size-full wp-image-1756" title="wartburg_rfs_banner" src="http://www.linksblog.at/files/2011/04/DSC_0589.jpg" alt="Die Wartburg mit einem Banner des RFS" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Hier gut sichtbar: das Banner des RFS auf der Wartburg</p></div>
<p>Aber hier soll es nicht (schon wieder) um Burschenschaftsbashing gehen, diesmal nicht. Viel mehr fasziniert mich, dass nach dem Wahlkampfauftakt des Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) am 14.4. der am Vortag wieder frisch angebrachte &#8220;[...] Schnitzel, keine Politik&#8221;-Banner plötzlich einem anderen weichen musste. Jetzt steht da groß &#8220;Lass dich nicht Linken! Ring Freiheitlicher Studenten&#8221;.</p>
<p>Peinlich, peinlich. Und sicher nicht gut für&#8217;s Geschäft, denn damit ist jegliche Imagewende wieder zunichte gemacht worden.<br />
Und auch ich sage: in so einem Haus, da ess ich nicht. Denn allein beim Gedanken, wer da einen Stock oberhalb sitzen könnte, da kommt mir alles hoch.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Antifaschismus verboten?</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2010/01/27/antifaschismus-verboten/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 11:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VSStÖ Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Burschenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Gedenktag der 65-jährigen Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde bekannt, dass die antifaschistische Demonstration gegen den Ball des Wiener Korporationsrings, der am Freitag in der Wiener Hofburg stattfindet, verboten wurde. Dort feiern deutschnationale Burschenschaften immer wieder ihre rechtsextreme Gesinnung. Der VSStÖ hatte, wie zahlreiche andere, zur Teilnahme an der Gegendemonstration aufgerufen. &#8220;Gegen Antisemitismus, Rassismus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Gedenktag der 65-jährigen Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde bekannt, dass die antifaschistische Demonstration gegen den Ball des Wiener Korporationsrings, der am Freitag in der Wiener Hofburg stattfindet, verboten wurde.</p>
<p>Dort feiern deutschnationale Burschenschaften immer wieder ihre rechtsextreme Gesinnung. Der VSStÖ hatte, wie zahlreiche andere, zur Teilnahme an der Gegendemonstration aufgerufen. &#8220;Gegen Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie gilt es lautstark anzukämpfen. Deutschnationale Männerbünde und rechtsextreme Gesinnungsgenossen wollen feiern- lasst uns ihre Feier vereiteln&#8221;, meinte etwa Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ, in ihrem Aufruf.</p>
<p>Dass die Gegendemonstration nun wegen Sicherheitsbedenken untersagt wurde, wirft ein merkwürdiges Licht auf die Polizei. Das demokratische Grundrecht der Versammlungsfreiheit wird hier mit Füßen getreten, während die  Deutschnationalen in aller Ruhe in der Hofburg ihr hasserfülltes Gedankengut feiern dürfen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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