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VSStÖ in der ÖH – Das Sozialreferat

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Seit den letzten ÖH-Wahlen ist der VSStÖ Teil der sogenannten Exekutive der ÖH Uni Graz. Die Exekutive ähnelt gewisser Weise einer Regierung, der/der RegierungschefIn heißt VorsitzendeR und die Ministerien heißen Referate. Der Vergleich passt nicht ganz, aber annähernd. Der VSStÖ stellt nun unter anderem mit Christiane Mörth die 1. stellvertretende Vorsitzende, die Pressereferentin Nina Heidorn, die Frauenreferentin Natalie Ziermann und den Kulturreferenten Christopher Pieberl. Bei ihrer Arbeit werden die ReferentInnen von SachbearbeiterInnen (SBs) unterstützt. Auch hier stellt der VSStÖ in den verschiedenen Referaten einige. Ich bin, neben Sigi Fritz, einer der beiden VSStÖ-SBs im Sozialreferat der ÖH Uni Graz.

Das Sozialreferat soll, kurz gesagt, die finanzielle Lage der Studierenden durch Beratung und Unterstützung verbessern. Zu diesem Zweck werden an jedem Wochentag Sprechstunden abgehalten, bei denen man unangemeldet vorbeischauen und sich beraten lassen kann. MitarbeiterInnen des Sozialreferats besuchen (Erstsemestrigen-)Tutorien und ähnliche Veranstaltungen um grundlegende Infos zu geben, und Fragen zu beantworten. Zusätzlich gibt es zu vielen Themen Broschüren die man kostenlos im Sozialreferat bekommen kann.

Der Kompetenz- und Zuständigkeitsbereich des Referats erstreckt sich von den „Standardbeihilfen“ wie Studienbeihilfe und Familienbeihilfe, über speziellere Beihilfen wie das Studienabschlussstipendium oder das SelbsterhalterInnenstipendium bis hin zu Studierenden mit Kind(ern), Fragen zur Sozialversicherung, der ÖH-Unfall- und Haftpflichtversicherung und des MieterInnenschutzes. Neben Informationen kann das Sozialreferat kleine finanzielle Unterstützungen vergeben. Das ist einerseits die Mensaförderung die vom Land Steiermark finanziert wird, und andererseits der von der ÖH selbst finanzierte Sozialtopf (Einmalzahlungen in besonderen finanziellen Notlagen). Letzterer ist mein Fachgebiet.

Als sogenannter Sozialtopfbetreuer bin ich für die Bearbeitung der Ansuchen an den Sozialtopf zuständig. Da die finanzielle Lage vieler Studierender eine schwierige ist, und das staatliche Angebot an Unterstützungen eher knapp bemessen ist, bekommen wir sehr viele Anträge. Für mich bedeutet das, dass ich fast täglich doch einige Zeit auf der ÖH verbringen muss, um diese durchzusehen und zu bearbeiten. Das ist für mich aber auch viel zu oft ein harter Reality-Check, wenn ich sehe, wie Menschen kämpfen müssen, um studieren zu können, und an was für dummen (finanziellen) Hürden die Erfüllung dieses Wunsches oft zu scheitern droht. Daneben halte ich noch wie meine Kolleginnen einmal pro Woche meine Sprechstunde mit Beratung zu verschiedensten Fragen und Problemen.

Es ist ein gutes Gefühl, wenn ich jemand helfen kann. Aber leider muss man im Sozialstaat Österreich noch viel zu oft Menschen erklären, dass sie durch alle Netze fallen, und keinerlei Unterstützung bekommen können. Durch meine Arbeit im Sozialreferat bin ich mehr denn je von der Idee eines Grundstipendiums überzeugt. Wenn den ÖkonomisiererInnen der Bildung in der Industriellenvereinigung, dem Wissenschaftsministerium, etc. schon die persönlichen Schicksale und, man muss es wohl so nennen, Tragödien, egal sind, könnte man sie vielleicht mit dem Hinweis darauf, wie viele Talente völlig unnötig verloren gehen, zum Nachdenken bringen. Das Problem wird wohl eher sein, das von der ÖVP auch über soziale Selektion betriebene Einbetonieren der Eliten (genau genommen jener die sich dafür halten) zu beenden.

Neuer Vorsitz der ÖH Uni Graz gewählt

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Utl.: Koalition zwischen Grünen und Alternativen StudentInnen Graz (GRAS) und Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ)

In der heutigen konstituierenden Sitzung der ÖH Uni Graz wurde Cengiz Kulac (GRAS) zum neuen Vorsitzenden gewählt, die Stellvertreterinnen sind Christiane MÖRTH (VSStÖ) und Veronika Rogenhofer (GRAS).  Christiane Mörth dazu: „Ich freu mich sehr die Chance zu erhalten zwei Jahre für die Studierenden zu arbeiten. Wir wollen Studieren sozial gerechter machen zum Beispiel durch die Erhöhung des Sozialtopfes und die Ausweitung des BezieherInnenkreises von Stipendien.“
Die Aktionsgemeinschaft (AG) unterstützt die Koalition in einer punktuellen Zusammenarbeit.

VSStÖ Graz Filmabend: Voller Erfolg!

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Der soeben zu Ende gegangene Filmabend des VSStÖ Graz mit dem Film „Der Baader-Meinhof Komplex“ war ein voller Erfolg. Wir möchten uns hiermit bei den knapp 170 Studierenden, die den Weg in den HS 15.14 am SOWI gefunden haben, für ihr Interesse bedanken.

Außerdem gab es heute bei einem Gewinnspiel eine „VSStÖ Frauen“-Tasche zu gewinnen. Wer bei den über 100 ausgefüllten Gewinnzetteln alle 3 Fragen richtig beantwortete, hat die Chance bei einer Losung zu gewinnen und wird von uns per E-Mail verständigt.

Fotos der Veranstaltung folgen noch.

PS: Wer heute leider keine Zeit hatte am Filmabend teilzunehmen, hat morgen am 7. Mai nochmal die Chance dazu. Und zwar ab 19.00 Uhr auf der Neuen Technik im HS P2!

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