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	<title>VSStÖ an der Uni Graz &#187; Demokratie</title>
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		<title>Proteste 2009 und Proteste 1968 &#8211; eine Angleichung</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Feb 2011 08:30:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Weichinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildungspolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung/Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[68er]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstipendium]]></category>
		<category><![CDATA[unibrennt]]></category>

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		<description><![CDATA[Die wilden Sixties sind schon lange vorbei. Die Bildungsproteste sind noch nicht einmal zwei Jahre alt und scheinen wieder längst vergangen und vergessen. Aber wer kann sagen, welche Wirkung sie hatten und noch haben werden. Ein Vergleich mit den 1968ern bietet sich an. In Graz hat sich der VSStÖ in der Zeit bis 1968 sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die wilden Sixties sind schon lange vorbei. Die Bildungsproteste sind noch nicht einmal zwei Jahre alt und scheinen wieder längst vergangen und vergessen. Aber wer kann sagen, welche Wirkung sie hatten und noch haben werden. Ein Vergleich mit den 1968ern bietet sich an. In Graz hat sich der VSStÖ in der Zeit bis 1968 sehr stark engagiert. Ab 1962 wurde ein „linker“ Vorstand im Vaust gewählt. Er war damit vier Jahre früher dran als der VSStÖ in Wien – zu dieser Zeit begannen sich aber bereits Studierende auf die Frankfurter Schule zu berufen. Das zeugt von einer besonderen Involvierung des VSStÖ in diesen wichtigen Prozess. Der VSStÖ forderte auch schon damals das <a href="http://www.grundstipendium.at/">Grundstipendium</a>, das allerdings einen anderen Namen hatte(die Idee war und ist gut).</p>
<p>Die Proteste in den 1968ern entbrannten deswegen, weil es einen historischen Umbruch gab. Der Zugang zu den Universitäten wurde verbreitert und es wurden immer mehr Studierende aufgenommen. Auch dies war ein Teil der Bildungsexpansion der 1960er, wo einerseits die Jugend mehr Bildung erhielt und auch Anzahl der Jugendliche die eine Breite Bildung und Ausbildung erhielten wurden auch erweitert.</p>
<p>In der Universität erschuf dieser Zustrom an Studierenden strukturelle Probleme. Die Uni war nur für die Crème de la Crème, eine kleine Elite gedacht, die das nötige Kapital und den sozialen Status hatten, um studieren zu können. Das schuf die gleichen Probleme wie heute. Schlechte Betreuungsverhältnisse, Verringerung der Studienqualität etc. Die studierenden protestierten anfangs, dass nur instrumentelles Wissen gelehrt wurde und die politische Funktion der Universität vergessen wurde. Weil die Universität ein essentieller Teil der Gesellschaft und der Demokratie sei, müsse sie auch politisch sein. Sie dürfe nicht als bloßes Instrument für die Industrie genutzt werden. Außerdem forderten die Studierenden eine ausreichende Finanzierung ihrer Studien. Genau das wird auch heute beklagt und gefordert – allerdings mit viel mehr Studierenden. Später haben sich die Studierenden auch gegen international geführte Kriege und den Kapitalismus an sich gewandt.</p>
<p>Daraus folgt, dass sich die Protest-Bewegung 2009 noch sich noch einmal repolitisieren und radikalisieren. Immerhin hatte es zwischen 1962 und 1968 sechs Jahre gedauert, bis es zum Kulminationspunkt kam  &#8211; also der Protest von 2009 hat noch vier Jahre Zeit ihr wahres Potential zu zeigen. Das können wir aus den Protesten von den 1968ern lernen. Auch die derzeitigen Proteste in Ägypten konnten von niemanden abgesehen werden &#8211; für die Folgen gilt das noch viel weniger. Man muss also die nächsten Jahre abwarten, was in Österreich noch alles geschehen kann. Wenn die Politik weiter so wissenschafts- und studienfeindlich agiert, wer weiß, was dann noch auf uns zukommt.</p>
<p>Manuel Weichinger für den VSStÖ</p>
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		<title>Antifaschismus verboten?</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 11:35:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VSStÖ Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Innenpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Burschenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Am heutigen Gedenktag der 65-jährigen Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde bekannt, dass die antifaschistische Demonstration gegen den Ball des Wiener Korporationsrings, der am Freitag in der Wiener Hofburg stattfindet, verboten wurde. Dort feiern deutschnationale Burschenschaften immer wieder ihre rechtsextreme Gesinnung. Der VSStÖ hatte, wie zahlreiche andere, zur Teilnahme an der Gegendemonstration aufgerufen. &#8220;Gegen Antisemitismus, Rassismus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am heutigen Gedenktag der 65-jährigen Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz wurde bekannt, dass die antifaschistische Demonstration gegen den Ball des Wiener Korporationsrings, der am Freitag in der Wiener Hofburg stattfindet, verboten wurde.</p>
<p>Dort feiern deutschnationale Burschenschaften immer wieder ihre rechtsextreme Gesinnung. Der VSStÖ hatte, wie zahlreiche andere, zur Teilnahme an der Gegendemonstration aufgerufen. &#8220;Gegen Antisemitismus, Rassismus, Sexismus und Homophobie gilt es lautstark anzukämpfen. Deutschnationale Männerbünde und rechtsextreme Gesinnungsgenossen wollen feiern- lasst uns ihre Feier vereiteln&#8221;, meinte etwa Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ, in ihrem Aufruf.</p>
<p>Dass die Gegendemonstration nun wegen Sicherheitsbedenken untersagt wurde, wirft ein merkwürdiges Licht auf die Polizei. Das demokratische Grundrecht der Versammlungsfreiheit wird hier mit Füßen getreten, während die  Deutschnationalen in aller Ruhe in der Hofburg ihr hasserfülltes Gedankengut feiern dürfen&#8230;</p>
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		<title>Die erste UV-Sitzung</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 21:54:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Weichinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinung/Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH Uni Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Exekutive]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>

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		<description><![CDATA[Um 13:00 begann die erste Sitzung der ÖH auf der Uni Graz. Momentan sitze ich um 00:50 auf der ÖH in dem Sitzungszimmer im ersten Stock. Spaßig – momentan also 11:50 arbeiten für die ÖH. Auf jeden Fall werden dort wie in jeder politischen Sitzung Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Momentan befinden wir uns auf Tagesordnungspunkt 6 von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		A:link { so-language: zxx } --></p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Um 13:00 begann die erste Sitzung der ÖH auf der Uni Graz. Momentan sitze ich um 00:50 auf der ÖH in dem Sitzungszimmer im ersten Stock. Spaßig – momentan also 11:50 arbeiten für die ÖH. Auf jeden Fall werden dort wie in jeder politischen Sitzung Tagesordnungspunkte abgearbeitet. Momentan befinden wir uns auf Tagesordnungspunkt 6 von 14. Aber natürlich wurde bereits mehr als die Hälfte abgearbeitet. Zum Beispiel haben sich die ReferentInnen(die, die für einen Teilbereich die Verantwortung haben) vorgestellt, die sich vorher beworben haben. Die Wahl dieser Leute steht beim nächsten Tagesordnungspunkt an.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Natürlich hat es Anträge gegeben(wo die Arbeit der ÖH bestimmt wird), die knapp und genau nach den Linien Opposition(FLUG und KSV) und Exekutive(VSStÖ, GRAS und AG) abgestimmt wurden(also neun zu acht), allerdings gab es auch Abstimmungen, die einstimmig waren bzw. es andere Stimmgewichtungen gab.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Im Vergleich zu UV-Sitzungen, die es im letzten Jahr, in der letzten Legislaturperiode gab, waren 56 Leute anwesend. Demokratiepolitisch ist das auf jeden Fall ein riesiger Schritt nach vorne, dass es solch eine rege Beteiligung und höchstes Interesse über die ÖH entsteht. Das ist mir neu – und ich finde das gut. Wenn es so weiter geht, kann man als VSStÖ nach der ersten UV-Sitzung zufrieden Bilanz ziehen. An der politischen Kultur sollte noch gearbeitet werden, aber der VSStÖ versucht in dem Studierendenparlament deeskalierend zu arbeiten, da die Situation für alle Fraktionen schwierig ist. Für Spannung ist gesorgt – auch jetzt in der noch laufenden Sitzung, wo immer noch 28 Personen anwesend sind.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm">Einen frohen Start in eine auf jeden Fall aktivere ÖH</p>
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		<title>VSSt&#214; Graz Party: &quot;Zeit Zu W&#228;hlen&quot;!</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 11:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VSStÖ Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung/Aktion]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein letztes Mal vor den ÖH-Wahlen von 26. bis 28. Mai wollen wir euch mit einer SKAKLUB-Party zum Wählen motivieren! Und zwar am 13. Mai ab 21.00 Uhr! Diesmal mit dabei sind die Band EFFI rund um Thomas Petritsch (http://myspace.com/effimusic) und die DJane EOS (electronic/minimal techno/house) um für gute Laune und eine tolle Stimmung zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein letztes Mal vor den ÖH-Wahlen von 26. bis 28. Mai wollen wir euch mit einer SKAKLUB-Party zum Wählen motivieren!</p>
<p><strong>Und zwar am 13. Mai ab 21.00 Uhr!</strong></p>
<p>Diesmal mit dabei sind die Band <strong>EFFI</strong> rund um Thomas Petritsch (http://myspace.com/effimusic) und die <strong>DJane EOS</strong> (electronic/minimal techno/house) um für gute Laune und eine tolle Stimmung zu sorgen.</p>
<p>Wie immer stehen euch viele Vaustis für Fragen zur Verfügung.</p>
<p><strong>Der Eintritt ist natürlich frei!!!!</strong></p>
<p><a href="http://www.linksblog.at/wp-content/uploads/2009/05/hpabschlusspartyska.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-284" src="http://www.linksblog.at/wp-content/uploads/2009/05/hpabschlusspartyska.jpg" alt="hpabschlusspartyska" width="300" height="424" /></a></p>
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		<title>Plattform Uni 2.0: die M&#246;glichkeit der Schaffung eines uniweiten Forums.</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 14:02:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VSStÖ Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH Uni Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Forum]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geht uns um ein langfristiges Ziel. Es geht um die Umsetzung einer Plattform, die für den Raum Graz einsetzbar ist und alle studienrelevanten Informationen bietet. Der erste Schritt muss aber sein, dass das zuerst einmal auf der Universität Graz verwirklicht wird. Denn manche Fakultäten und Studienrichtungen besitzen bereits Forenstrukturen, die einwandfrei funktionieren. Der VSStÖ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht uns um ein langfristiges Ziel. Es geht um die Umsetzung einer Plattform, die für den Raum Graz einsetzbar ist und alle studienrelevanten Informationen bietet. Der erste Schritt muss aber sein, dass das zuerst einmal auf der Universität Graz verwirklicht wird. Denn manche Fakultäten und Studienrichtungen besitzen bereits Forenstrukturen, die einwandfrei funktionieren.</p>
<p>Der VSStÖ fordert kein Konkurrenzsystem, dass die anderen aus dem Verkehr zieht, noch kein parteilich gestaltetes Forum, sondern eine Weiter- und Neuentwicklung bestehender Forensysteme zu einer einzigen Plattform, in der Service für Studierende groß geschrieben wird. Und das allerdings nicht nur von MitarbeiterInnen der ÖH, sondern es kann sich jedeR beteiligen. Falschmeldungen werden nach dem Wikipediaprinzip von anderen Studierenden richtiggestellt. Es können sich Diskussionen über Politik entfachen, aber auch Bücher und Skripten ausgetauscht werden. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Jene Leute die bereits mit diversen Foren vertraut sind, wissen wie hilfreich sie sein können.</p>
<p><span id="more-208"></span>Eine Forumsstruktur bringt viele Vorteile: Als StudierendeR mehrerer Studienrichtungen hat man denselben Komfort und kennt sich gleich aus. Auch kleine Studienrichtungen würden inkludiert werden und könnten mitdiskutieren. Allgemeine Fragen müssten nicht mehr so oft beantwortet werden. Die Universität könnte sich durch eine vernetzte Studierendengesellschaft von anderen Universitäten abheben, ein Argument, das besonders konservativ gesinnten Menschen wichtig sein könnte.</p>
<p>Die alten Inhalte der vorhandenen Foren könnte transferiert werden, wie dies bereits die BetreiberInnen der SoWi Info-Lounge gezeigt haben. &#8220;Unterforen&#8221; können nach Wunsch der ModeratorInnen der alten Foren übernommen werden (oder eventuell neuen Bedürfnissen angepasst werden). Der einzige Unterschied der sich aus der Umstellung ergibt, ist der, dass die Foren in einer größeren Gesamtstuktur verankert sind, was zu einer besseren Vernetzung der Studierenden und auch der StudierendenvertreterInnen führt.</p>
<p>Die Zeit ist reif für eine Servicerevolution &#8211; für eine Demokratisierung der Beratungsarbeit und damit einer Demokratisierung der Studierenden und damit in weiterer Folge einer Demokratisierung der Österreichischen HochschülerInnenschaft. Wir vom VSStÖ sind der Meinung, dass diese Revolution jetzt möglich ist, dass die Grundstrukturen vorhanden sind, und man nur noch den Schritt in die richtige Richtung setzen muss.</p>
<p>Für ein Forum auf der UNI Graz, dass für alle studentischen Belange da ist<br />
Für ein Forum auf der UNI Graz, dass Studierende vernetzt.<br />
Für ein Forum auf der UNI Graz, dass die Studierenden der UNI Graz demokratisiert</p>
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