„Schon jetzt lernen in Österreich rund 18.000 deutsche Studenten[_innen].“ Dieser Satz stammt aus der Hamburger Zeit in einem Artikel über die Doppeljahrgänge. In Deutschland werden im Juni(2011-2020) zwei Jahrgänge die Matura abschließen, und Österreich zählt als Ausweichalternative. Dieser demographische „Bulk“ wird also auch Österreich treffen.

Hält sich die ÖVP und mit ihr die Wissenschaftsministerin Karl nur ein wenig an ihre eigenen Prinzipien, dürfte es keine Quoten geben, wie sie schon jetzt so gerne gefordert werden. Ganz einfach darum: Weil bei einer pro-europäischen Einstellung, mit einem einheitlichen Wirtschaftsraum(die zentrale Stütze der EU), kann es in keinem Fall zu nationalem Merkantilismus kommen, das die vier Grundfreiheiten der EU unterminiert. Selbst die neoliberal-konservative Ausrichtung der EU sollte dies garantieren können. (weiterlesen …)