Beiträge mit tag "KF Uni Graz

Exekutive weiterhin enttäuschend!

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In den frühen Morgenstunden des 5. Oktobers endete die 1. Universitätsvertretungssitzung der ÖH Uni Graz des WS 12/13. Auf den Tagespunkten stand auch der Tausch der beiden Vorsitzplätze der ÖH Uni Graz. Bernhard Bitterer (FLUG) ist seit der heutigen UV-Sitzung Vorsitzender der ÖH Uni Graz, den zweiten Stellvertreter stellt der bisherige Vorsitzende Stefan Thum (FLUG). Zu der Frage, warum es genau zu dieser Vorsitz-Rochade kam, wollte sich das neue Vorsitzteam nicht äußern, nur dass dies schon länger ausgehandelt gewesen sei. Jedoch hatten die anderen Mandatar_innen erst durch die Bekanntgabe der Tagesordnungspunkte, welche mit der Einladung zu der UV-Sitzung mitgeschickt wurden, von diesem Tausch erfahren.
Erwähnenswert ist auch, dass das Vorsitzteam keine nennenswerte Eckpunkte eines Berichtes für das Referat für feministische Politik nennen konnte. Dies ist besonders schade, da dieses Referat im Moment keine Referentin/ keinen Referenten hat, und die letzte Referentin während des letzten Jahres weder schriftlich, noch persönlich der UV Berichte erstattet hatte.
Die Exekutive glänzte wieder durch die Verschiebung verschiedener Anträge des VSStÖ-Graz in den Ausschuss für Bildung und Politik sowie durch Niederstimmen unserer Anträge.
Besonders auffallend war dabei, dass FLUG und AG gegen den Zusatzantrag bezüglich Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren seitens des VSStÖ gestimmt haben. Dieser hätte besagt, dass sich die ÖH Uni Graz gegen jede Form von Zugangsbeschränkungen und Studienbeschränkungen ausspricht, und nicht nur gegen die jetzigen Vorschläge, welche seit Wochen in den Medien kursieren.
Positiv zu erwähnen ist, dass der Antrag des KSV zur Organisation eines Busses zu einer Demo gegen den rechtsextremen Akademikerball in Wien (ehemaliger WKR-Ball) einstimmig angenommen wurde.

Frechheit: KFU hebt 3 Cent für Scans ein

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In der Umstellung des Druck- und Kopiersystems der Karl-Franzens-Universität hebt die Uni ab sofort 3 Cent für Scans ein. Argumentiert wird das mit Verschleiß an den Geräten, der nicht nur bei Kopien, sondern auch bei Scans aufkommt. Kopien bleiben auf 5 Cent.

So fällt ab sofort jeder an den Uni-Geräten gemachte Scan mit 3 Cent zu Buche, als wären Druck- und Kopierkosten für Studierende nicht bereits hoch genug. 3 Cent für einen Scan sind unserer Ansicht nach reine Geschäftemacherei auf Kosten der Studierenden. Es ist unserer Meinung nach eine Frechheit, die Studierenden für Scans (welche Kopierpapier sparen!) jetzt zahlen zu lassen.

Wir fordern nach wie vor die Einführung eines Kopierpickerls wie zB an der Uni Wien, welches im Semester drei ÖH-Copycards mit 220 Kopien um €10 ermöglicht.

Alternativreferent von rechtskonservativer ÖH-Exekutive suspendiert

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… und was sich sonst noch so in und seit der letzten UV Sitzung getan hat.

Die erste ordentliche Universitätsvertretungssitzung (UV) im Sommersemester 2012 fand am Freitag, den 23.03., statt. In der Sitzung wurde über viele Themen heiß debattiert. Leider zeigte sich das übliche Bild: Die Exekutive stimmte Anträgen der Opposition, teils unbegründet, nicht zu und weigerte sich, zu vielen Punkten klar Stellung zu nehmen.

So wurde beispielsweise der Antrag des VSStÖ zu einer aktiven Unterstützung der Plattform 25 durch die ÖH, sowie der Antrag eine vernünftig beworbene Vollversammlung aller Studierenden im Sommersemester zu machen, abgelehnt. Und das, obwohl die katastrophale Bewerbung und der schlecht gewählte Zeitpunkt der letzten Vollversammlung dafür sorgten, dass keine 100 Studierenden diese Chance zu universitärer Mitbestimmung nutzen konnten. Das gerade in Zeiten, in denen die Androhung autonomer Studiengebühren an der KFU im Raum steht. Ebenso abgelehnt wurde unser Antrag einen Kulturpass für Studierende einzuführen, mit dem günstigere Kultur- und Freizeitangebote möglich wären. Beschlossene, nicht durchgeführte Anträge aus den letzten Sitzungen wurden mit der Antwort „die sind im Alltagsstress untergegangen“ weiters abgetan.

Beinahe einstimmig beschlossen wurde, dass die ÖH Uni Graz 400.000 Euro Rücklagen auflöst um Klagen gegen die autonome Einhebung von Studiengebühren an der KFU zu finanzieren. Ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Freude über diesen Erfolg wurde jedoch bald wieder getrübt. Wie soeben erfahren, hat Stefan Thum (Vorsitzender der ÖH Uni Graz, FLUG) Marco Wechselberger, den Referenten für Menschenrechte, Ökologie und Gesellschaftspolitik (Alternativreferenten), mit sofortiger Wirkung suspendiert.
Die Hintergrundgeschichte: Marco ist der ÖVP-nahen Koalitionspartnerin AG schon länger ein Dorn im Auge. Die Veranstaltungen seines Referats waren zu großen Teilen gegen Rechtsextremismus gerichtet bzw. eher dem linken Spektrum zu zuordnen. In der letzten UV-Sitzung eskalierte dieser Konflikt, Martina Winkler (AG) griff Marco persönlich an, Marco wehrte sich verbal.

Die FLUG hatte immer wieder betont, wie wichtig es ihnen sei, dass kompetente Menschen, egal von welcher Fraktion, Referent_innen werden. Marco hat sich durch eine Fülle an gut besuchten Veranstaltungen bewiese, es vergeht kaum eine Woche, in der es nicht gut besuchte Filmabende, Diskussionen, Infoveranstaltungen und Ähnliches des Alternativreferats gibt. Stefan Thum scheint jedoch wie Butter in den Händen der Aktionsgemeinschaft zu sein und beim kleinsten Widerstand nachzugeben. Wir hoffen dass das Vorsitzteam, im Sinne kompetenter Arbeit, bald zur Vernunft kommt und werden uns dafür einsetzen, dass kompetente Referent_innen auch ohne AG- oder FLUG-Mitgliedschaft ihr Amt weiter ausüben können.

Besser nichts tun?

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Gestern fand die zweite Universitätsvertretungssitzung der ÖH Uni Graz im Wintersemester 2011 statt. Wichtige Themen waren die Studiengebühren, die Knock-Out Prüfungen auf der SOWI, die längst ausstehende Wahl der 1. stellvertretenden Vorsitzenden und die laufende Arbeit der ÖH-Exekutive.

Was passiert derzeit auf der ÖH? Die Antwort gab Vorsitzender Stefan Thum gleich selbst: „Also ich finde es besser nichts zu tun, als irgendwelche Aktionen zu machen“. Keine Aktionen zum Thema Studiengebühren, nichts zu Knock-out-Prüfungen, keinerlei bildungspolitische Aktionen, kein Engagement für den ÖH-Kindergarten.

Auf die Frage, was die ÖH denn dann mache, kam die Antwort, dass die Exekutive Studierende beraten würde. Desweiteren würde es Gespräche mit der Uni geben, um was es dabei jedoch gehe, und welchen Nutzen diese konkret für Studierende haben, wollte Thum nicht beantworten. Er fühle sich dem Senat zur Verschwiegenheit verpflichtet – und gibt somit keine Auskunft an Studierende weiter.

Unsere Aufgabe als Opposition ist es, die Arbeit der Exekutive zu kontrollieren.  Aufgrund mangelnder Transparenz der ist es für Studierende schwer, nachzuvollziehen, was gerade an der ÖH Uni Graz passiert.
Unsere Kritik wurde weitgehend ignoriert. So wurde z.B. unser Antrag, Beschlüsse der  öffentlichen (!) Universitätsvertretungssitzungen online zu stellen, niedergestimmt.

Besonders schockierend waren die Aussagen betreffend der Wirtschaftsmathematik-Prüfung auf der SOWI-Fakultät:  Stefan Thum meinte unter anderem, dass die Prüfung Maturaniveau habe und nicht so schwer sei. Der Vorsitzende der SOWI-Fakultät Johannes Frank (AG), ging sogar noch weiter und äußerte sich in die Richtung, dass eine Knock-Out-Prüfung notwendig sei. Dementsprechend wurde unser Antrag, gegen Knock-Out-Prüfungen von der Exekutive abgelehnt.

Als stellvertretender Vorsitzender wurde Martin Berger(AG) mit den Stimmen von FLUG, AG und RFS gewählt. Berger wollte keine Auskunft über geplante Projekte, seine persönliche Motivation oder sein geplantes Arbeitsfeld geben.

Auch die Arbeit der einzelnen Referate ist teilweise fragwürdig.  So setzt beispielsweise die Kulturrefentin Katharina Ehall (FLUG) mehr auf Kulturdifferenzen als auf gemeinsames Miteinander und legt ihre Prioritäten darauf, Traditionen wie „Handarbeit“ vor dem Aussterben zu bewahren.
Der Referent für Bildung und Politik, Leopolt Lindenbauer (FLUG), verabsäumt es, klare Standpunkte zu beziehen und hält Informationen wie das Fallen der verpflichtenden Studienberatung zurück. Manch andere Referent_innen fanden es nicht einmal der Mühe wert, zur Sitzung zu kommen und zu berichten.
Positiv zu betonen ist jedoch die Arbeit des Presserefats (Franz Fuchs, FLUG), des Finanzreferats (Ulrich Pieper, AG), des Alternativreferats (Marco Wechselberger, wirklich unabhängig) und des Queer-Referats (Harald Loidolt, ebenso unabhängig) in denen konstruktiv für Studierende und mit der Opposition zusammengearbeitet wird.

VSStÖ an der KFU legt Wahlkampfbudget offen

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Die Presseinformation zum Download

„Für uns ist es wichtig, dass die Studierenden nachvollziehen können, wie viel Geld einzelne Fraktionen für den Wahlkampf ausgeben und, vor allem, woher dieses Geld kommt.“, so die Spitzenkandidatin des Verbands Sozialistischer Student_innen an der KFU Graz, Natalie Ziermann. (mehr …)

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