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	<title>VSStÖ an der Uni Graz &#187; Kommentar</title>
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		<title>Pressemeldungen von FLUG und KSV</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 11:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Pieberl</dc:creator>
				<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH Uni Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ Graz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die lustigen bis peinlichen Pressemeldungen von FLUG und KSV-KJÖ wollen wir niemandem vorenthalten: Die Pressemeldung der FLUG findet ihr auf http://www.fachschaftsliste.net/aktuelles besonders interessant ist folgender Satz: Mit 9 von 19 MandatarInnen stellt die neue ÖVP-SPÖ-Grünen-Koalition eine knappe Mehrheit in der UV, die FLUG wird als stärkste Fraktion mit 7 von 17 MandatarInnen weiterhin alles in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die lustigen bis peinlichen Pressemeldungen von FLUG und KSV-KJÖ wollen wir niemandem vorenthalten:</p>
<p>Die Pressemeldung der FLUG findet ihr auf <a href="http://www.fachschaftsliste.net/aktuelles">http://www.fachschaftsliste.net/aktuelles</a> besonders interessant ist folgender Satz:</p>
<blockquote><p>Mit 9 von 19 MandatarInnen stellt die neue ÖVP-SPÖ-Grünen-Koalition eine knappe Mehrheit in der UV, die FLUG wird als stärkste Fraktion mit 7 von 17 MandatarInnen weiterhin alles in ihrer Macht stehende tun um im Sinne der Studierenden zu arbeiten.</p></blockquote>
<p>Wussten gar nicht das 9 von 19 MandatarInnen eine knappe Mehrheit ergeben und überhaupt wussten wir nicht, dass die UV an der KF Uni 19 Mandate hat! ;)</p>
<p><strong>Die Kritik der Kritik der Kritik:</strong></p>
<p>Besonders kreativ gibt sich die Pressemeldung des KSV, zu finden auf <a href="http://www.comunista.at">www.comunista.at</a> &#8211; Darin wird die GRAS kritisiert, die sich trotz ihres AG-kritischen Wahlkampfes von der AG ins Vorsitzteam wählen lies. Kleines Detail am Rande: der &#8220;kommunistische&#8221; Mandatar hat seine Stimme bei 2 Wahlgängen Wolfgang Lackner (Spitzenkandidat der AG Graz) gegeben.</p>
<p>Am besten die Pressemeldungen schnell lesen, bevor sie von der jeweiligen Fraktion korrigiert werden. Wir freuen uns jedenfalls auf eine starke &amp; kämpferische ÖH Uni Graz in den nächsten zwei Jahren, die sich wirklich um die Studierenden kümmert und nicht vergisst das &#8220;Politk und Service kein Widerspruch sind&#8221;.</p>
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		<title>Podiumsdiskussion LebenspartnerInnenschaftsgesetz: Beziehung &#8211; ein Kommentar von David Kaltenegger</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 14:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>VSStÖ Graz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung/Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[LebenspartnerInnenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In unserer katholisch geprägten Kultur ist die klassische Beziehung heterosexuell und monogam. Geschlechtsverkehr ist genaugenommen nur in der Ehe, und selbst dann nur zur Fortpflanzung möglich! Im Laufe der Jahrhunderte, hat sich die gesellschaftliche Einstellung zu diesen kirchlichen Gesetzen, die noch immer die Selben sind, radikal geändert, und es gibt Wünsche nach der Akzeptanz einer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In unserer katholisch geprägten Kultur ist die klassische Beziehung heterosexuell und monogam. Geschlechtsverkehr ist genaugenommen nur in der Ehe, und selbst dann nur zur Fortpflanzung möglich! Im Laufe der Jahrhunderte, hat sich die gesellschaftliche Einstellung zu diesen kirchlichen Gesetzen, die noch immer die Selben sind, radikal geändert, und es gibt Wünsche nach der Akzeptanz einer Vielfalt von anderen Beziehungsformen. Nachdem die Kirche sehr viel Macht und Gesellschaftlichen Einfluss einbüßen musste, ist dieser Wunsch nach Akzeptanz nun weniger an die Kirche, als an den Staat gerichtet.<span id="more-220"></span><br />
Durch einen, auf der Uni politisch engagierten Freund motiviert, nahm ich vor einigen Wochen die Gelegenheit wahr, einer Podiumsdiskussion beizuwohnen. Es ging dabei um das LebenspartnerInnenschaftsgesetz, also eine einheitliche Rechtsform für hetero- und homosexuelle Beziehungen. Leider war diese Diskussion nur sehr einseitig, da sich lediglich ein Teilnehmer bereit erklärte, den Kontra- Standpunkt (katholische Kirche) zu vertreten. Vertreter von politisch rechten Parteien oder Studierendenorganisationen waren für dieses Thema nicht zu begeistern, und so standen ihm fünf Diskutanten mit der gegenteiligen Auffassung gegenüber. Immer wieder wurden Auszüge aus Stellungnahmen des Vatikans zitiert, die aufgrund der Ausführungen der Teilnehmer geradezu absurd konservativ wirkten.</p>
<p>Bezüglich dieses Themas hinkt die österreichische Gesetzgebung im europäischen Vergleich recht weit hinterher, denn fast überall in der EU (nicht in den neuen Mitgliedsländern Südosteuropas) gibt es bereits Gesetze, die heterosexuelle Partnerschaften, den homosexuellen im Bezug auf Sorgerecht für bereits vorhandene Kinder, Aspekte wie Pensionsrecht oder Regelungen für den Erwerb von gemeinsamen Immobilien etc; weitestgehend gleichstellen. Eines der radikalsten Gesetze dieser Art wurde vor nicht allzu langer Zeit im katholischen Spanien umgesetzt. Hier wurde im Gesetzestext einfach der sinngemäße Passus &#8220;Ehe ist ein Pakt zwischen Mann und Frau&#8221; in &#8220;Ehe ist ein Pakt zwischen zwei Menschen&#8221; umgewandelt. In den USA gibt es bezüglich Sorgerecht für Kinder in Gleichgeschlechtlichen PartnerInnenschaften keine gesetzlichen Bestimmungen, wohlaber eine gewisse Infrastruktur wie zum Beispiel Schulen und Kindergärten für den Nachwuchs von Homosexuellen Paaren, in denen mögliche Diskriminierungen durch MitschülerInnen von vornherein praktisch ausgeschlossen werden.<br />
Eine der TeilnehmerInnen, eine Feministin, verwunderte durch die Aussage, Homosexuellenorganisationen forderten viel zu wenig. Ihrer Ansicht nach, sollte es auch eine Gesetzesform für polygame Beziehungen geben, da es diese in der Realität auch existierten. Dies in der Öffentlichkeit zu kommunizieren sei aber sehr schwierig zu bewerkstelligen, da Gegner wie zum Beispiel rechte Parteien darin eine Art kulturelle &#8220;Überfremdung&#8221; nach dem Muster einer polygamen islamischen Ehe sehen könnten.<br />
Wie es nun in Österreich diesbezüglich weitergehen wird, wird sich zeigen. Im aktuellen Regierungsübereinkommen der großen Koalition ist der Beschluss eines LebebenpartnerInnenschaftsgesetzes zwar verankert, nur scheint es, dass dieses Thema für die Verantwortlichen von nicht allzu großer Bedeutung zu sein scheint.</p>
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