Beiträge mit tag "LebenspartnerInnenschaft

Wo kommen wir denn da noch hin?

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Niki Lauda sorgt für einen Aufschrei, indem er in einem Interview mit der Boulevard-Zeitung Österreich harsch Alfons Haider und den ORF kritisiert. Ihn stört, dass „ein öffentlich-rechtlicher ORF aus reiner Quotengeilheit, weil er Angst vor zu wenig Zusehern hat, wichtige Traditionen in diesem Land zerstört. Ich will nicht, dass meine Kinder im ORF sehen, dass ein Mann mit einem Mann tanzt – und dass sie glauben, das nachmachen zu müssen.“

Ein typisch Österreichisches Problem: „Ich hab ja nix gegen Schwule, aber …“. Niki Lauda hat Angst, dass seine Kinder glauben könnten, Haider nachahmen zu müssen. Der Fakt, dass Alfons Haider bei der ORF-Show „Dancing Stars“ mit einem Mann tanzt ist ja auch der erste Schritt zur Homosexuellen-Diktatur. Schwule im Fersehen, wo kommen wir denn da noch hin?!
Lauda weiß, wohin: „Ich will auch nicht, dass ich mich eines Tages dafür entschuldigen muss, dass ich heterosexuell bin“. Bald könnte es so weit sein, dass jede_r mit jeder/jedem tanzen darf. Langsam wird dadurch unsere Jugend, offensichtliches Zielpublikum einer solchen Show, zu Schwuchteln umgevolkt. Bald wir Alfons Haider, ein Kritiker des Österreichischen Way-of-Life, König unserer Alpennation sein und junge Männer werden ausschließlich andere junge Männer begehren – denn nichts anderes haben sie im Fernsehen gesehen.

So viel Dummheit erleben zu müssen, das ist das traurige am Land Österreich. Immer, wenn so ein Aufschrei von einem alten reaktionären Mann kommt, möchte ich mich übergeben.
In eine Disko, denn dort tanzen Männer noch ausschließlich mit Frauen.

ÖVP diktiert gelebte Diskriminierung

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Justizministerin Claudia Bandion-Ortner lies heute einen Entwurf zum LebenspartnerInnenschaftsgesetzt an die Öffentlichkeit kommen, aus dem unter anderem hervorgeht, dass es keine Zeremonie am Standesamt, sondern bloß eine Anmeldung auf dem Magistrat bzw. der Bezirkshauptmannschaft geben soll. Dieser Entwurf ist diskriminierend und beleidigt alle Betroffenen.

Der Entwurf ist so offensichtlich von der ÖVP geschrieben worden, dass sich die SPÖ jetzt um Distanz bemüht. Die Verhandlungen laufen noch, betont die SoHo, und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek erklärt, dass die SPÖ so sicher nicht zustimmen werde. Es bleibt zu hoffen, dass noch substanzielle Verbesserungen kommen. Bandion-Ortner hat jedenfalls eine Debatte losgetreten, und man möchte fast meinen, absichtlich, um von der skandalösen Sonderbehandlung für Karl-Heinz Grasser abzulenken.

Der VSStÖ spricht sich gegen jede Form der Diskriminierung aus und fordert eine völlige Gleichstellung, wie sie eigentlich selbstverständlich sein sollte.

Fotos von der LebenspartnerInnenschaftsgesetz Diskussion des VSStÖ Graz

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Spät aber doch einige Fotos von unserer Podiumsdiskussion zum LebenspartnerInnenschaftsgesetz:

Podiumsdiskussion LebenspartnerInnenschaftsgesetz: Beziehung – ein Kommentar von David Kaltenegger

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In unserer katholisch geprägten Kultur ist die klassische Beziehung heterosexuell und monogam. Geschlechtsverkehr ist genaugenommen nur in der Ehe, und selbst dann nur zur Fortpflanzung möglich! Im Laufe der Jahrhunderte, hat sich die gesellschaftliche Einstellung zu diesen kirchlichen Gesetzen, die noch immer die Selben sind, radikal geändert, und es gibt Wünsche nach der Akzeptanz einer Vielfalt von anderen Beziehungsformen. Nachdem die Kirche sehr viel Macht und Gesellschaftlichen Einfluss einbüßen musste, ist dieser Wunsch nach Akzeptanz nun weniger an die Kirche, als an den Staat gerichtet. (mehr …)

VSStÖ Graz: Podiumsdiskussion zum LebenspartnerInnenschaftsgesetz

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Der VSStÖ Graz veranstaltet eine Podiumsdiskussion zum „LebenspartnerInnenschaftsgesetz„.

Am kommenden Mittwoch den

25. März 2009

ab 19.00 Uhr

im Hörsaal 06.01 (Vorklinik) an der Karl-Franzens Uni Graz
Zur Diskussion am Podium eingeladen wurden:

  • Martina WEIXLER(VSStÖ Graz)
  • Hans-Peter WEINGAND (Chefredakteur PRIDE)
  • Mag. Martin GÖSSL (SOHO Steiermark)
  • Ao. Uni-Prof.in Dr.in Evelyn HÖBENREICH
  • Prof. Hans NEUHOLD (Religionspädagoge)

Zusagen von möglichen weiteren TeilnehmerInnen am Podium sind noch ausständig.

Eintritt Frei!

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