Wien – Laut Wissenschaftsminister Hahn sollen die verpflichtend vorgesehenen Studieneingangsphasen nicht mehr, wie lange behauptet, der Orientierung im Studium dienen, sondern für Zugangsbeschränkungen herhalten. Hahn beruft sich hier auf eine noch nicht veröffentlichte Umfrage.

Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ hält Wollner diese Umfrage für dubios: “Es ist weder klar, von wem diese Studie durchgeführt wurde, noch wie die tendentiös die Fragen gestellt wurden. Weiters ist es absurd, dass aufgrund einer Befragung, bei der 45 Prozent der Studierenden für ‘bestimmte Studienrichtungen’ Beschränkungen notwendig finden, flächendeckend Zugangsbeschränkungen einzuführen”.

Die Studieneingansphasen sollen damit einzig dafür verwendet werden, Studierende auszuselektieren und dadurch weniger Studienplätze finanzieren zu müssen. Mehr >