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	<title>VSStÖ in der ÖH Uni Graz &#187; unibrennt</title>
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		<title>&#214;VP: Bildung f&#252;r die Reichen, W&#246;rter f&#252;r den Rest!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 23:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas knapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute wurde die Absicht von Bundesministerin Beatrix Karl bekannt, ab 2013 die Unibudgets einzufrieren oder zu k&#252;rzen. Auf einem im Europavergleich ohnehin nicht ber&#252;hmten Niveau. Dabei hatte Karl immer angek&#252;ndigt, das Hochschulbudget werde auf 2 % des BIP erh&#246;ht werden. Sie wird doch nicht gelogen haben? Der Finanzielle Kahlschlag an den Unis, gepaart mit den]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde die Absicht von Bundesministerin Beatrix Karl bekannt, ab 2013 die Unibudgets einzufrieren oder zu k&#252;rzen. Auf einem im Europavergleich ohnehin nicht ber&#252;hmten Niveau. Dabei hatte Karl immer angek&#252;ndigt, das Hochschulbudget werde auf 2 % des BIP erh&#246;ht werden. Sie wird doch nicht gelogen haben?</p>
<p>Der Finanzielle Kahlschlag an den Unis, gepaart mit den Beschr&#228;nkungsw&#252;nschen der Ministerin, zeigt ganz klar in eine Richtung. Die Studierenden m&#252;ssen von die Unis daf&#252;r bezahlen, dass sie studieren d&#252;rfen. Also einfach gesagt &#8211; hohe Studiengeb&#252;hren. Damit hat die &#214;VP ihren Wunsch nach beschr&#228;nkter Teilnehmer_innenzahl, und die Uni kann sich &#252;ber Wasser halten und verliert nicht ganz den Anschluss ans hintere Drittel.</p>
<p>Wie passend, dass die &#214;VP neben ihrem Konzept dass k&#252;nftig nur noch die Studieren sollen, die es sich leisten k&#246;nnen, auch etwas f&#252;r die Armen anbietet. N&#228;mlich sch&#246;ne Worte. Das &#8220;differenzierte Schulsystem&#8221;, nachweislich extrem sozial selektiv, soll beibehalten werden. Daf&#252;r sollen aber die Hauptschulen k&#252;nftig &#8220;Aufstiegsschulen&#8221; hei&#223;en. Wenn das kein Erfolg ist.</p>
<p>In Deutschland wird dar&#252;ber gestritten, ob bei Bildung gespart oder investiert werden soll. Bei uns scheint sich die Regierung einig zu sein. Sparen sparen sparen. Am besten auf Kosten von Generationen, die es erst geben wird, also der Zukunft. Die kann uns ja nicht abw&#228;hlen. Doch die Studierenden werden sich das nicht weiter gefallen lassen. Schon vergangenes Jahr gab es massive Proteste wie sie &#214;sterreich lange nicht gesehen hatten. Die Regierung wird die Wut und Entt&#228;uschung der Studierenden nicht aussitzen k&#246;nnen. Wenn Karl auf autorit&#228;rem Konfrontationskurs bleibt, und zugunsten ihres Elitedenkens &#252;ber die Studierenden dr&#252;berf&#228;hrt, darf sich &#252;ber den Protest niemand wundern.</p>
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		<title>F&#252;r alle? Gegen jede_n!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens Wieringer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Studiengeb&#252;hren sind zwar &#8211; momentan &#8211; vom Tisch, aber die &#214;VP findet immer wieder einen Weg, mit dem Universit&#228;ten nur noch Eliten zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen. Allen voran beweist Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (&#214;VP) immer wieder ihre Kompetenz bez&#252;glich unfairer Elitenbildung: durch eine neue Studieneingangsphase (neckisch &#8220;Step&#8221; genannt) soll nun &#8220;die Spreu vom Weizen getrennt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studiengeb&#252;hren sind zwar &#8211; momentan &#8211; vom Tisch, aber die &#214;VP findet immer wieder einen Weg, mit dem Universit&#228;ten nur noch Eliten zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen. Allen voran beweist Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (&#214;VP) immer wieder ihre Kompetenz bez&#252;glich unfairer Elitenbildung: durch eine neue Studieneingangsphase (neckisch &#8220;Step&#8221; genannt) soll nun &#8220;die Spreu vom Weizen getrennt werden&#8221;. Aus der Orientierungsphase soll  sp&#228;testens zum WS 2011/12 eine selektive Eingangsphase nach dem Motto &#8220;der_die St&#228;rkste &#252;berlebt&#8221; werden. Nach zwei Semestern darf man_frau so entweder weiter studieren &#8211; oder nicht.</p>
<p>Genaueres dazu gibt es noch nicht, die neue Step muss erst zwischen SP&#214; und &#214;VP verhandelt werden. Unterrichtsministerin Schmied dazu gegen&#252;ber dem Standard: <a href="http://derstandard.at/1271375647392/Koalition-einigt-sich-auf-Beschraenkungen-in-Publizistik" target="_blank">&#8220;Selektion, Zugang verengen, Hinauspr&#252;fen &#8211; das geht mit der Sozialdemokratie nicht&#8221;</a>. Wir hoffen, das sie und die SP&#214; bei dieser Position bleiben. Denn das Wissenschaftsministerium m&#246;chte die genaue Ausgestaltung der Step der jeweiligen Uni &#252;berlassen. Und die <a href="http://science.orf.at/stories/1644687/" target="_blank">Kompetenz mancher Rektoren</a> ist allgemein bekannt.<br />
Der VSSt&#214; erteilt diesen Pl&#228;nen eine <a href="http://www.vsstoe.at/presse/news-einzelansicht/vsstoe-selektionsphasen-plaene-verhoehnen-die-studierenden/" target="_blank" class="broken_link">klare Absage</a>. VSSt&#214; Bundesvorsitzende Sophie Wollner &#252;ber die Pl&#228;ne Karls: „Selektionsphasen am Studienbeginn k&#246;nnen niemals gerecht sein. Studierende willk&#252;rlich aus den Hochschulen zu werfen und somit die soziale Selektion zu versch&#228;rfen ist bildungspolitischer Wahnsinn“.</p>
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		<title>Hoch die internationale Solidarit&#228;t</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Nov 2009 08:32:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Weichinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Revolution]]></category>
		<category><![CDATA[SPÖ]]></category>
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		<category><![CDATA[Werte]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Eintrag soll nicht zum Saufen anregen, sondern ein wenig dem Erfolg der Proteste beleuchten. Mittlerweile ist der Protest &#252;ber nationalem Niveau, wie man an dieser google-Karte sehen kann. International ist noch nicht, dazu fehlen noch einige Kontinente. Aber es ist schon bezeichnend, wie etwas an fahrt gewinnen kann. Und die Chance sich zu blamieren]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Eintrag soll nicht zum Saufen anregen, sondern ein wenig dem Erfolg der Proteste beleuchten. Mittlerweile ist der Protest &#252;ber nationalem Niveau, wie man an dieser <a href="http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;oe=UTF8&amp;source=embed&amp;msa=0&amp;msid=116283369278129786033.0004778dfa81fb402d565&amp;ll=49.781264,12.348633&amp;spn=11.357555,23.291016&amp;z=5">google-Karte</a> sehen kann. International ist noch nicht, dazu fehlen noch einige Kontinente. Aber es ist schon bezeichnend, wie etwas an fahrt gewinnen kann. Und die Chance sich zu blamieren ist gro&#223;, wenn man/frau den Fortgang absch&#228;tzen will. Selbst Konsequenzen sind in keinster Weise abzusch&#228;tzen. Kommt nach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Revolution">digitalen Revolution</a> das digitale Aufkl&#228;rungszeitalter? Kaum zu sagen: nach der neoliberalen und reaktion&#228;ren Hochkonjunktur sp&#228;testens seit den 1990er Jahren k&#246;nnte man diesen Schluss ziehen, dass jetzt die progressive Seite wieder an (politischen) Raum gewinnt.</p>
<p>Entsprechende Wahlen sagen aber etwas anderes: Europawahlen, Nationalratswahlen, &#214;H-Wahlen – &#252;berall verlieren SozialdemokratInnen bzw. SozialistInnen. Selbst bei der Bezeichnung ist man/frau sich nicht sicher. Wo doch die Forderungen und Werte sich den Forderungen der BesetzerInnen ziemlich gleichen. Gerechtes Zugangssystem und gegen eine &#214;konomisierung der Bildung. Sprich, gegen den zunehmenden Einfluss des Kapitals. Entweder wissen sie nicht, dass sie „links“ sind, oder was wahrscheinlicher ist, die „Linke“ hat vergessen bzw. verlernt hat was links ist. Den dritten Weg, dass weder das eine noch das andere der Fall ist, haben wenige bedacht: N&#228;mlich, dass mit einer Simulation der Mitte der konservativen Parteien beides eintraf: eine v&#246;llige Entkopplung der Werte von progressiven Kr&#228;ften mit den zumeist gleichlaufenden Vorstellungen der Bev&#246;lkerung.</p>
<p>Reaktion&#228;re Kr&#228;fte verwenden diese Strategie gerne: die &#214;VP – &#246;sterreichische Volkspartei simuliert die Mitte, genau wie die Aktionsgemeinschaft oder die Fachschaftslisten. Im Namen findet sich keinerlei Auskunft wof&#252;r sie stehen. Weil das von den W&#228;hlerInnen eine kritische Reflexion verlangen w&#252;rde, Was (BEIDE Seiten) sie wollen. Doch nur die Reaktion profitiert, die mit „Wir sind doch alle eine Gemeinschaft“ diese Mitte simuliert. Der Graben zwischen W&#228;hlerInnen und Gew&#228;hlten wird damit aufgerissen und die Links/Rechs-Dichotomie geschlossen. Wor&#252;ber nicht nachgedacht wird, das f&#228;llt nicht ins gewicht. Marx h&#228;tte dies ein fehlendes Klassenbewusstsein genannt. Jene, die etwas ungerecht finden, und dies noch dazu  rational begr&#252;nden k&#246;nnen (welch Frevel), sind danach die SpalterInnen einer imagin&#228;ren Mitte. Jene die zwischen Oben/M&#228;chtigen und Unten/Ohnm&#228;chtigen spalten, sind die gro&#223;en Vers&#246;hnerInnen.</p>
<p>Die Proteste sind ein Zeichen, dass sich dies wieder &#228;ndern kann. Ungerechtigkeit ist zeitlos. Gerade weil die Proteste sich &#252;ber nationale Grenzen ausbreiten, sind sie relevant. K&#246;nnten so sozialistische Kerngedanken(oder Ideologien) wieder entstauben? <a href="http://www.youtube.com/watch?v=XH5WjjK1J9Q">Internationale Solidarit&#228;t,</a> mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=NHUNRpeIho8">modernen Gewand</a>. Hat es ja alles schon gegeben. War einmal die Bedeutung der drei Pfeile, die auch „die drei Feinde der <a title="Demokratie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Demokratie">Demokratie</a>: <a title="Kommunismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kommunismus">Kommunisten</a>, <a title="Monarchie" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Monarchie">Monarchisten</a> und <a title="Nationalsozialismus" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a>“ bezeichneten, so Wikipedia. Ein sehr staubiges Symbol &#8211; heute bedeuten sie kaum jemanden etwas. Von der SP&#214; wurde es einmal als Logo verwendet. Aber da hie&#223; sie ja noch Sozialistische Partei &#214;sterreichs. Oder dass <span style="text-decoration: underline"><a href="http://www.dasrotewien.at/online/page.php?P=11698">Faschismus, Klerikalismus und Kapitalismus (auch Reaktion)</a></span> nicht klasse sind. Bevor ich aber weiter als Arch&#228;ologe l&#228;ngst vergessener Tage w&#252;hle, kann man/frau nur hoffen, dass die Bewegung unter den Studierenden weitergeht und sich in den K&#246;pfen der Menschen etwas tut. Das nicht voraussehbar ist. So wie die Proteste eben, nur noch l&#228;nger andauernd und mit breiterer Basis. Leben hat einer Demokratie noch nie geschadet. Hoffen wir, dass dieses Leben zur&#252;ckkommt und eine neue Aufkl&#228;rung denkbar macht. Ideologisch, vision&#228;r und realit&#228;tsfern ist das zweifelsohne. Aber notwendig w&#228;re so etwas in dieser Form schon.Vielleicht bewahrheitet sich ja der Spruch: „Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“. Aber denken darf man/frau diese Gedanken nicht.</p>
<p>Die Karte der <a href="http://maps.google.com/maps/ms?hl=de&amp;ie=UTF8&amp;oe=UTF8&amp;source=embed&amp;msa=0&amp;msid=116283369278129786033.0004778dfa81fb402d565&amp;ll=49.781264,12.348633&amp;spn=11.357555,23.291016&amp;z=5">Studierendenproteste</a></p>
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		<title>Was macht die &#214;H eigentlich?</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2009/11/07/was-macht-die-oeh-eigentlich/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 17:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas knapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ÖH]]></category>
		<category><![CDATA[unibrennt]]></category>

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		<description><![CDATA[&#214;sterreichweit organisiert sich seit &#252;ber einer Woche StudentInnenprotest wie ihn &#214;sterreich lange nicht gesehen hat. Zahlreiche Studierende haben in teilweise spontanen (ja, vielerorts waren die geplant, es tut mir leid) Aktionen H&#246;rs&#228;le besetzt, kurzfristig Massendemonstrationen organisiert und einem Land ein Thema vorgegeben. Das ist aber auch die Stunde jener, die ohnehin der Meinung sind, die]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#214;sterreichweit organisiert sich seit &#252;ber einer Woche StudentInnenprotest wie ihn &#214;sterreich lange nicht gesehen hat. Zahlreiche Studierende haben in teilweise spontanen (ja, vielerorts waren die geplant, es tut mir leid) Aktionen H&#246;rs&#228;le besetzt, kurzfristig Massendemonstrationen organisiert und einem Land ein Thema vorgegeben. Das ist aber auch die Stunde jener, die ohnehin der Meinung sind, die &#214;H geh&#246;re abgeschafft, oder zumindest in einen reinen Servicebetrieb umgebaut. Die &#8220;Kleine Zeitung&#8221; etwa fragte Studierende, ob sie die &#214;H (noch) brauchen.</p>
<p>Ja, wof&#252;r eigentlich?</p>
<p>&#8220;Die &#214;H&#8221;, das ist nicht die Bundesvertretung, sind nicht GRAS, Aktionsgemeinschaft, VSSt&#214;, KSV, Fachschaftslisten, etc. Die &#214;sterreichische Hochsch&#252;lerInnenschaft ist die Summer ihrer MandatarInnen, Funktion&#228;rInnen und MitarbeiterInnen. Und diese decken ein gewaltiges T&#228;tigkeitsfeld ab, von den Verhandlungen mit Organen der Uni, &#252;ber die Vergabe von Notfallunters&#252;tzungen und die Unterst&#252;tzung verschiedenster studentischer Projekte bis hin zu ihren Kernaufgaben, Beratung, Mitarbeit in universit&#228;ren Gremien und Interessensvertretung gegen&#252;ber den Organen der Uni, der Stadt, dem Land und dem Bund.</p>
<p>Die zahllosen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen der &#214;H, das beginnt in der Breite bei den Studienvertretungen, geht &#252;ber die Fakult&#228;tsvertretungen und die lokalen &#214;Hs (Universit&#228;tsvertretungen) bis hin zur Bundesvertretung, beraten &#252;ber verschiedenste Kan&#228;le (pers&#246;nlich, Skype, Telefon, E-Mail, indirekt &#252;ber Webseiten, Studienleitf&#228;den, etc), organisieren Tutorien f&#252;r Studienanf&#228;ngerInnen, Feste und facheinschl&#228;gige Veranstaltungen f&#252;r alle Studierenden, machen die Erstsemestrigenberatung, sind bei Problemen und Fragen aller Art Anlaufstell f&#252;r Studierende und ProfessorInnen, sitzen in Curriculakommissionen (d.h. arbeiten an Studienpl&#228;nen und einem dementsprechenden Lehrveranstaltungsangebot), im Senat, in den Fakult&#228;tsgremien, lesen sich zu diesem Zweck in Gesetzestexte, Verordnungen, Satzungen ein, arbeiten in den Referaten der &#214;H (noch mehr Beratung, noch mehr Gesetztestexte, noch mehr zu organisieren), stehn als AnsprechpartnerInnen f&#252;r alles und jede(n) zur Verf&#252;gung, stellen sich den M&#252;hen der Ebenen, stellen ihr eigenes Studium hinten an und investieren nicht unwesentlich viel Zeit darin das Werkl m&#246;glichst studierendenfreundlich am Laufen zu halten.</p>
<p>Wenn man die &#214;H abschafft, f&#228;llt das alles weg. Ja, es wird dann Studienrichtungen geben, in denen sich eine informelle Vertretung bildet, und Beratungsarbeit und die Organisation von Veranstaltungen &#252;bernimmt. Diese ist aber jedenfalls dem Goodwill der Universit&#228;t ausgeliefert, sie irgendwie zur Kenntnis zu nehmen. Die &#214;H nicht. Die &#214;H-Funktion&#228;rInnen m&#252;ssen sich f&#252;r den rechtlichen Rahmen der ihre Arbeit st&#252;tzt einer Wahl stellen, was ihnen Legitimit&#228;t verschafft, auch wenn sie von nur 90.000 der 300.000 &#246;sterreichischen Studierenden gew&#228;hlt werden.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass die &#214;H die tollste, beste Organisation der Welt ist, das sie unfehlbar sei, etc. Die Universit&#228;tsvertretungen und die Bundesvertretung sind viel zu oft ein Mini-Ausgabe der &#8220;erwachsenen&#8221; Politik, nur peinlicher. Aus wahltaktischen Gr&#252;nden werden Studienvertretungen zerst&#246;rt, um Fakult&#228;ten zu gewinnen (eine Fakult&#228;tsvertretung macht schon was her). Die Fraktionen, und zwar ausnahmslos alle, verfangen sich viel zu oft in poltischen Kleinstkriegen, und viele ihrer Mitglieder sind EgoistInnen die nur die eigene Karriere im Blick haben. Und dieses System ist unglaublich m&#228;chtig und nicht nicht leicht zu &#228;ndern, wie etwa die Entstehung der Fachschaftslisten, die nun ein perfekter Teil davon geworden sind, zeigt.</p>
<p>Aber das &#228;ndert alles nichts, an der vielen Arbeit die geleistet und dem gro&#223;en Nutzen der geschaffen wird. Die Proteste, ohne sie jetzt zu bewerten, werden vorbeigehen. Aber schon bald danach wird irgendwo der WLAN-Anschluss fehlen, ein Punkt im Studienplan &#252;bersehen worden sein, ein Anrechnungsfehler passieren, eine finanzielle Notlage eintreten, eine Beh&#246;rde Bl&#246;dsinn reden, ect. Das macht dann die &#214;H.</p>
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		<title>4000 Menschen demonstrieren f&#252;r freie Bildung</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2009/10/30/4000-menschen-demonstrieren-fuer-freie-bildung/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Oct 2009 07:32:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas knapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[unibrennt]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute gingen in Graz 4000 Menschen auf die Stra&#223;e um f&#252;r bessere Studienbedingungen, eine gerechte Finanzierung der Uni, Bildung statt Ausbildung uvm. zu demonstrieren. Die aus den anhaltenden Studierendenprotesten erwachsene Demo fand zahlreiche Unterst&#252;tzerInnen von Sch&#252;lerInnen und Universit&#228;tsbediensteten (von denen viele aufgrund der Unterfinanzierung der Unis in prek&#228;ren Arbeitsverh&#228;ltnissen leben). Einige Eindr&#252;cke von der Demo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute gingen in Graz 4000 Menschen auf die Stra&#223;e um f&#252;r bessere Studienbedingungen, eine gerechte Finanzierung der Uni, Bildung statt Ausbildung uvm. zu demonstrieren. Die aus den anhaltenden Studierendenprotesten erwachsene Demo fand zahlreiche Unterst&#252;tzerInnen von Sch&#252;lerInnen und Universit&#228;tsbediensteten (von denen viele aufgrund der Unterfinanzierung der Unis in prek&#228;ren Arbeitsverh&#228;ltnissen leben).</p>
<p>Einige Eindr&#252;cke von der Demo gibt es <a href="http://www.kleinezeitung.at/steiermark/graz/graz/multimedia.do?action=showEntry_detail&amp;project=6804&amp;_vl_backlink=/nachrichten/politik/uniprotest/2183617/studentenproteste-demonstration-graz.story">hier</a> und <a href="http://www.facebook.com/album.php?aid=116615&amp;id=147640802172&amp;l=8578644039">hier</a>. Videos gibt es <a href="http://www.anzetteln.at/initiativen/Ich-will-unbeschraenkt-studier/stories/2009-10-29-Das-war-die-Demo/">hier</a>.</p>
]]></content:encoded>
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