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	<title>VSStÖ in der ÖH Uni Graz &#187; Werbung</title>
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		<title>FP&#214; Steiermark &#8211; Wahlkampf auf Rechtsextrem</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2010/09/01/fpoe-stmk-wahlkampf-auf-rechtsextrem/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 10:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens Wieringer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen/Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Antifaschismus]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[FPÖ]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsextremismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die FP&#214; Steiermark unter Dr. Gerhard Kurzmann bem&#252;ht sich wirklich mit allen Mitteln, einen m&#246;glichst tiefen, menschenfeindlichen Wahlkampf zu machen. Wie ja bereits bekannt wurde, hat sich die FP&#214; Stmk gegen einen Spindoktor aus der eigenen Bundespartei und f&#252;r Alexander Segert entschieden. Den kennen wir alle: Segert arbeitet oft f&#252;r die SVP (Schweizer Volkspartei) und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die FP&#214; Steiermark unter Dr. Gerhard Kurzmann bem&#252;ht sich wirklich mit allen Mitteln, einen m&#246;glichst tiefen, menschenfeindlichen Wahlkampf zu machen. Wie ja bereits bekannt wurde, hat sich die FP&#214; Stmk gegen einen Spindoktor aus der eigenen Bundespartei und <a href="http://www.datum.at/7810/stories/6382516" target="_blank">f&#252;r Alexander Segert entschieden</a>.</p>
<p><a href="http://www.linksblog.at/files/2010/09/segert.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1174" title="segert_plakate" src="http://www.linksblog.at/files/2010/09/segert-120x300.png" alt="3 Plakate von Alexander Segert" width="47" height="110" /></a>Den kennen wir alle: Segert arbeitet oft f&#252;r die SVP (Schweizer Volkspartei) und ist unter anderem f&#252;r deren <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%A4fchenplakat" target="_blank">&#8220;Sch&#228;fchenplakat&#8221;</a> und das Plakat f&#252;r das Schweizer Anti-Minarett-Volksbegehren verantwortlich. Jetzt arbeitet er f&#252;r die FP&#214; Steiermark. Sein erster Cup war das &#8220;Unser Geld f&#252;r unsre Leut&#8221;-Plakat, welches einen schallend lachenden Griechen mit einem Packen 500€-Scheine zeigte, daneben den Namen &#8220;Spiros Latsis&#8221;. Hier m&#246;chte ich den ganz <a href="http://www.datum.at/7810/stories/6382516" target="_blank">oben (und jetzt hier) verlinkten DATUM-Artikel </a>zitieren:</p>
<blockquote><p>So hei&#223;t ein Banker, der deutschen Medienberichten zufolge durch die  Griechenland-Hilfe zum Krisengewinner wurde – seine milliardenschweren  griechischen Staatsanleihen w&#228;ren ohne europ&#228;isches Rettungspaket  wertlos geworden. In &#214;sterreich kennt ihn kein Mensch, dar&#252;ber hinaus  &#228;hnelt er dem Griechen auf dem Plakat kein bisschen. Der FP&#214; erm&#246;glicht  es aber so, Vorurteile zu sch&#252;ren und gleichzeitig zu versichern, es  gehe nicht ums griechische Volk, sondern blo&#223; um die b&#246;sen Banker.</p></blockquote>
<p>Segert ist ein Meister der Provokation und des einfachen Kommunizierens politischer Botschaften. Hierzu schreckt er jedoch auch vor so gut wie nichts zur&#252;ck: um die popul&#228;re &#8220;Umvolkungs&#8221;-L&#252;ge vieler Rechtsextremer und der FP&#214; f&#252;r Jugendliche m&#246;glichst einfach verst&#228;ndlich zu machen, gibt es nun das Spiel &#8220;Moschee baba&#8221;.</p>
<p><a href="http://www.linksblog.at/files/2010/09/Bild-1.png"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-1178" title="mosche_baba" src="http://www.linksblog.at/files/2010/09/Bild-1-150x150.png" alt="Screenshot &quot;Moschee Baba&quot;" width="150" height="150" /></a>Hier bem&#252;ht man sich gar nicht mal mehr, irgendetwas verstecken zu wollen: wer alle Minarette, Moscheen und Muezzine abschie&#223;t, gewinnt. Gelingt das nicht, ist Graz pl&#246;tzlich voller Moscheen.<br />
Erst k&#252;rzlich wurde das Spiel ver&#246;ffentlicht, schon hagelt es Reaktionen:<a href="http://derstandard.at/1282978601717/Game-Moschee-Baba-FPOe-Werbung-laesst-Muezzins-abschiessen" target="_blank"> Werner Kogler verklagt die FP&#214;</a> wegen Volksverhetzung (wir w&#252;nschen ihm Erfolg!), Laura Rudas beschr&#228;nkt sich auf das, was sie kann und macht eine <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20100901_OTS0097/rudas-spiel-in-dem-auf-menschen-geschossen-wird-als-politisches-stilmittel-ist-noch-nie-dagewesener-skandal" target="_blank">OTS-Aussendung</a>.</p>
<p>Aber Segert und die FP&#214; haben wieder einmal erreicht, was sie wollen: &#214;ffentlichkeit. Ihnen geht es nicht um ein Programm, ihnen geht es schlicht darum, im Gespr&#228;ch und dadurch bis zur Landtagswahl am 26. September allen ein Begriff zu sein. Mit anderen extremen Aussagen (<a href="http://www.linksblog.at/2010/08/03/die-waffen-ss-war-in-ihrer-gesamtheit-verbrecherisch/" target="_blank">z.B. &#252;ber die Waffen-SS</a>) bem&#252;ht sich der Historiker Kurzmann (sic!) um Medienpr&#228;senz. Und bekommt sie. Schade, eigentlich.</p>
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		<title>Der Fu&#223;ball den M&#228;nnern?</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2010/06/24/der-fussball-den-maennern/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 16:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens Wieringer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen/Kommentar]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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		<description><![CDATA[Momentan ist auch &#214;sterreich wieder im WM-Fieber &#8211; und das, obwohl wir gar nicht dabei sind. Aber was solls: Fu&#223;ball ist ein Sport, der Menschen begeistert. &#8220;Fu&#223;ball ist ein Sport, der M&#228;nner begeistert&#8221; …dachte sich wohl die Online-Gl&#252;ckspielfirma &#8220;bodog&#8221; und gab ein &#8216;FSK18&#8216; Flash-Spiel in Auftrag, welches den Kinder-Klassiker &#8220;Oaschpuffen&#8221; anscheinend sexy machen soll. Im]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan ist auch &#214;sterreich wieder im WM-Fieber &#8211; und das, obwohl wir gar nicht dabei sind. Aber was solls: Fu&#223;ball ist ein Sport, der Menschen begeistert.</p>
<h3>&#8220;Fu&#223;ball ist ein Sport, der M&#228;nner begeistert&#8221;</h3>
<div id="attachment_1014" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.linksblog.at/files/2010/06/Bild-1.png"><img class="size-medium wp-image-1014 " src="http://www.linksblog.at/wp-content/uploads/2010/06/Bild-1-300x171.png" alt="ein Screenshot" width="250" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Screenshot - &quot;Your balls, my booty&quot;</p></div>
<p>…dachte sich wohl die Online-Gl&#252;ckspielfirma &#8220;bodog&#8221; und gab ein &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Selbstkontrolle_der_Filmwirtschaft" target="_blank">FSK18</a>&#8216; Flash-Spiel in Auftrag, welches den Kinder-Klassiker &#8220;Oaschpuffen&#8221; anscheinend sexy machen soll. Im Spiel &#8220;Kick ASS&#8221; dreht sich alles darum, den Ball auf durchtrainierte Bikinimodel-Hintern zu schie&#223;en. Hat mann sich f&#252;r eines der 7 Models entschieden, stript dieses und l&#228;sst sich, lasziv blickend, den Ball auf den Hintern schie&#223;en. Das Ergebnis kann man sich als Slow-Motion-Video beliebig oft ansehen.</p>
<p>Die damit beauftragte Werbeagentur hat <a href="http://blog.gsdh.de/2010/06/14/kick-ass-football-as-men-love-it/" target="_blank">voller Stolz dar&#252;ber gebloggt</a>. Die &#8216;Pointe&#8217; am Schluss: <em>&#8220;der produzierende Flasher sagt er weigert sich ab sofort, Software oder Applikationen zu programmieren, bei denen keine 90-60-90 Brasilianerinnen vorkommen&#8221;</em>.</p>
<p>Wieder einmal ein Beispiel daf&#252;r, wie Fu&#223;ball f&#252;r sexistische Werbung instrumentalisiert wird. Das Spiel reduziert Frauen darauf, nur eine Beigabe mit sexy K&#246;rpern zu sein &#8211; nett anzusehen, geil anzuschie&#223;en. Das dem nicht so ist, muss ich hoffentlich nicht extra sagen. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_der_Frauen" target="_blank">Frauen-WM</a> ist ein Sportereignis auf hohem Niveau, bei dem Frauen immer wieder zeigen, dass sie viel relevanter f&#252;r diesen Sport sind als viele glauben. Der ORF &#252;bertr&#228;gt sie trotzdem nicht.</p>
<p>Schade, dass die WM von solchen Peinlichkeiten &#252;berschattet wird.</p>
<p>(danke f&#252;r den Hinweis @nora_kabora)</p>
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		<title>Frau + Sex = Werbung?</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2009/12/11/frau-sex-werbung/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 22:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Pieberl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[wtf?]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen sexistische Werbung und M&#228;nnermedien! Von der Kindheit an gibt es eine Sozialisation durch Medien, sie pr&#228;gen unsere Vorstellung von der Welt und somit unsere Meinung zu vielen Dingen. Als Spiegel von gesellschaftlichen Rollenbildern tragen sie zu ihrer  Reproduktion bei. Durch konstantes Wiederholen dieser stereotypen Geschlechtsvorstellungen werden sie von den Medien als Norm pr&#228;sentiert und]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen sexistische Werbung und M&#228;nnermedien!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Von der Kindheit an gibt es eine Sozialisation durch Medien, sie pr&#228;gen unsere Vorstellung von der Welt und somit unsere Meinung zu vielen Dingen. Als Spiegel von gesellschaftlichen Rollenbildern tragen sie zu ihrer  Reproduktion bei. Durch konstantes Wiederholen dieser stereotypen Geschlechtsvorstellungen werden sie von den Medien als Norm pr&#228;sentiert und entsprechend wahrgenommen sowie &#252;bernommen. Das macht es so schwer, diese tradierten Klischees und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft als Problem zu identifizieren und Strategien dagegen zu finden.</p>
<p><strong>Frauen gesucht!</strong></p>
<p>Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: In den Nachrichten beherrschen m&#228;nnliche Experten das Bild. M&#228;nner kommentieren das Geschehen und stehen selbst meist in dessen Mittelpunkt. Es kommen viel zu wenige Frauen in den Berichten vor, von namentlicher Nennung ganz zu schweigen. Meist ist ihre Rolle auf Betroffene oder Opfer reduziert.</p>
<p>Dies wird durch das Global Media Monitoring Project (GMMP) belegt: Die weltweiten Studie untersucht alle f&#252;nf Jahre, zuletzt 2005, in &#252;ber 100 L&#228;ndern der Welt die Nachrichten in den Bereichen Fernsehen, Zeitungen und Radio auf ihr Geschlechterverh&#228;ltnis hin. Dabei wurde die dramatische Unterrepr&#228;sentanz von Frauen in den Nachrichten erneut best&#228;tigt:</p>
<p>„Only 21% of the news subjects – the people who are interviewed, or whom the news is about – are female.</p>
<p>Though there has been an increase since 1995, when 17% of those heard and seen in the news were women, the situation in 2005 remains abysmal. For every woman who appears in the news, there are five men.“</p>
<p><span id="more-470"></span></p>
<p>Das Media Monitoring ist ein notwendiges Instrument um die bestehenden Diskriminierungen systematisch festzuhalten und damit angreifbar zu machen. Mit dem gelieferten Datenmaterial kann fundiert gegen Diskriminierungen argumentiert werden und Kritik an Medien unter diesem Aspekt kann nicht mehr als blo&#223;e subjektive Wahrnehmung abgetan werden.</p>
<p><strong>Sexistisches Paradebeispiel: Werbung</strong></p>
<p>Frauen und ihre K&#246;rper waren f&#252;r die Medien schon immer ein Mittel zum Zweck, bekannt ist der Spruch „sex sells“. Die Werbeindustrie hat dieses Gebot kultiviert und benutzt ganz offen Sexismus als Kommunikationsmittel.</p>
<p>Daher braucht es eine bundesgesetzliche und auf lange Sicht auch eine europarechtliche Regelung zum Verbot sexistischer Werbung mit entsprechenden Sanktionen. Da es bis dahin allerdings ein weiter Weg sein wird, g&#228;be es bereits jetzt auf kommunalpolitischer Ebene verschiedene M&#246;glichkeiten, sofort zu handeln.</p>
<p>Beispiele aus anderen L&#228;ndern k&#246;nnen dabei eine Grundlage f&#252;r die Arbeit in &#214;sterreich bieten: Den Frauenb&#252;ros k&#246;nnte die Kompetenz zugesprochen werden, die Plakate schon vor dem Aufh&#228;ngen zu begutachten oder zumindest ein Abh&#228;ngen eines sexistischen Plakats innerhalb von 48 Stunden zu erwirken. Basis f&#252;r alle Ma&#223;nahmen ist jedenfalls ein Kriterienkatalog, der gemeinsam mit ExpertInnen erarbeitet wird.</p>
<p><strong>Die  MeinungsmachER?</strong></p>
<p>Das Problem ist auch bei der Geschlechterrepr&#228;sentation auf der Produktionsseite zu suchen. Dort sind die Machtverh&#228;ltnisse klar verteilt: Zwar sind Frauen in wachsender Zahl als Journalistinnen, Moderatorinnen und Redakteurinnen vertreten, die Chefetage ist jedoch weiterhin den M&#228;nnern vorbehalten.</p>
<p>Schon allein eine kurze Analyse der einzelnen Ressorts in Tageszeitungen im Hinblick auf die Frage „Wer schreibt was?“ l&#228;sst eine recht klare Machtverteilung erkennen: M&#228;nnliche Journalisten dominieren eindeutig bei Wirtschaft und Politik, den Zentralbereichen der medialen Berichterstattung. Journalistinnen werden hingegen vermehrt in die Themenbereiche gedr&#228;ngt, die Frauen ohnehin klischeem&#228;&#223;ig zu interessieren haben: Lifestyle, Mode, Sch&#246;nheit und Promiklatsch.</p>
<p>Abseits des sogenannten Medienmainstreams gibt es jedoch immer wieder engagierte Projekte um feministische Medien zu machen, diese konnten und k&#246;nnen sich jedoch meist nicht etablieren. Hier braucht es ausreichende staatliche F&#246;rderungen, um in allen Bereichen einen ernstzunehmenden Gegenpart zu den Massenmedien zu gew&#228;hrleisten.</p>
<p>Denn dort fehlt es an der Darstellung vielf&#228;ltiger Lebensentw&#252;rfe von Frauen und ihren Leistungen.</p>
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		<title>Frau in der Werbung</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2009/04/22/frau-in-der-werbung/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 11:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>christiane morth</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine der Richtlinien des &#214;sterreichischen Werberates besagt, dass in der Werbung „keine bildlichen Darstellungen von nackten Frauenk&#246;rpern ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden [sollen]“ und „Werbung (…) nicht frauenfeindlich bzw. frauendiskriminierend sein [soll].“ Ob diese Richtlinien greifen m&#246;chte ich mit einem Blick auf die Medienlandschaft eher bezweifeln. Kaum eine Werbepause im Fernsehen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine der Richtlinien des &#214;sterreichischen Werberates besagt, dass in der Werbung „keine bildlichen Darstellungen von nackten Frauenk&#246;rpern ohne direkten inhaltlichen Zusammenhang zum beworbenen Produkt verwendet werden [sollen]“ und „Werbung (…) nicht frauenfeindlich bzw. frauendiskriminierend sein [soll].“</p>
<p>Ob diese Richtlinien greifen m&#246;chte ich mit einem Blick auf die Medienlandschaft eher bezweifeln. Kaum eine Werbepause im Fernsehen vergeht, ohne dass eine Frau wegen eines Shampoos in sexuelle Ekstase ger&#228;t, ohne dass Frauen in knapper Bekleidung eine Hautlotion anpreisen, ohne irgendeinen (Frauen)K&#246;rper in Unterw&#228;sche.</p>
<p>Auch so manche Plakate pr&#228;sentieren sich oft nicht gerade von ihrer besten Seite (die in vielen F&#228;llen die R&#252;ckseite ist). Eine Unterw&#228;schewerbung, auf der eine Frau in roter Spitzenw&#228;sche gezeigt wird, ist schon &#252;blich. Ist der Slogan dazu „Das zweitgr&#246;&#223;te an Ihrem Mann werden seine Augen sein“, ist das einfach nur frauendiskriminierend. Sexy gekleidete Frauen, die dazu da sind, M&#228;nner zu verw&#246;hnen – dieses Bild wird leider zu oft medial vermittelt. Zuletzt gesehen auf einem Plakat f&#252;r eine „Mediziner Party“: eine Krankenschwester im knappen rosa Lederoutfit, was k&#246;nnte passender sein? Leider befand sich auf diesem Plakat auch das VSSt&#214;-Logo, das zur Verf&#252;gung gestellt wurde, ohne dass das Plakat-Sujet vorher gesehen wurde.</p>
<p><strong>Aber das kann keine Entschuldigung sein.</strong></p>
<p>Ich distanziere mich mit aller Deutlichkeit von diesem Flyer, diskriminiernde Werbung deckt sich nicht im Geringsten mit den &#220;berzeugungen, die ich als Feministin vertrete.</p>
<p>Der VSSt&#214; ist entschieden gegen jegliche Art von Sexismus und wird sich auch weiterhin f&#252;r eine Gleichstellung der Menschen, unabh&#228;ngig davon, welchem Geschlecht sie sich zugeh&#246;rig f&#252;hlen, einsetzen.</p>
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