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Beatrix Karl ist neue ÖVP-Wissenschaftsministerin
25. Jan
Vom Regen in die Traufe?
Beatrix Karl wird neue Wissenschaftsministerin
Während die Unis im Chaos versinken und Studierendenproteste landesweit die Missstände an den Universitäten aufzeigten, suchte die ÖVP über 3 Monate lang seelenruhig nach einem/r Nachfolger_in für das Wissenschaftsressort. Anstatt sich der Probleme an den Universitäten anzunehmen, flüchtete der gescheiterte Wissenschaftsminister Johannes Hahn nach Brüssel und hinterließ eine Ruine. Nun soll die Rechtswissenschaftlerin und Nationalratsabgeordnete Beatrix Karl den Karren aus dem Dreck ziehen und das Chaosressort Wissenschaft und Forschung übernehmen. Aber ist die neue Wissenschaftsministerin der Herausforderung gewachsen? Zumindest wird es keinen Kurswechsel geben: Karl macht sich für die Wiedereinführung der Studiengebühren stark und fordert eine massive Ausweitung der Zugangsbeschränkungen. Es ist zu befürchten, dass die ÖVP-Hardlinerin in Sachen Eliteuniversitäten den Gehrer-Hahn-Weg nahtlos fortsetzen wird. Aber, wenn man der neoliberalen ÖVP das Wissenschaftsministerium überlässt, darf man sich nicht wundern, dass Frau Karl dabei raus kommt…
Wir wollen mehr Frauen in der Wissenschaft!
09. Dez
Mehr Frauen in die Wissenschaft!
Die Wissenschaft ist immer noch eine Männerdomäne, weil Frauen strukturell benachteiligt werden. Im Laufe ihres Studiums stoßen sie immer an eine unsichtbare Grenze – die gläserne Decke. Ganz klar ist: So kann es nicht bleiben.
Mittlerweile beginnen mehr Frauen als Männer ein Studium. Allerdings wird der Frauenanteil nach jedem Einschnitt im Studium immer geringer. Besonders die Umstellung auf das Bachelor-Master System birgt die Gefahr, dass Frauen schon nach dem Bachelorstudium aufhören, während ein Großteil der Männer ein Masterstudium anhängt.
Markus, der Paradestudent
Woran kann das liegen? Wir werden zum Beispiel durch das gesellschaftliche Bild eines Paradestudenten, der mit den ProfessorInnen diskutiert und den wissenschaftlichen Habitus – also das erwartete Verhalten von Studierenden – tadellos beherrscht, noch so sehr beeinflusst, dass sich viele Frauen ein höheres Studium gar nicht zutrauen. Hier fehlen Mentoring- und Förderprogramme, die Frauen ermutigen im universitären Betrieb zu bleiben und möglichst hohe Bildung zu genießen.

