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	<title>VSStÖ an der Uni Graz &#187; wtf?</title>
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		<title>Equal Pay Day &#8211; ab heute arbeiten Frauen Gratis</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Sep 2010 15:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalie Ziermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute ist der &#8220;Equal Pay Day&#8221; &#8211; ab heute arbeiten Frauen, bedingt durch 26,2% weniger Verdienst, bis ans Jahresende gratis. Mit einer Aktion haben der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ), die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) und die Sozialistische Jugend (SJÖ) in Wien ein Zeichen gesetzt um Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen am Arbeitsmarkt aufzuzeigen. Ziel war es, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute ist der &#8220;<a href="http://diestandard.at/r1269449534109/Equal-Pay-Day" target="_blank">Equal Pay Day</a>&#8221; &#8211; ab heute arbeiten Frauen, bedingt durch 26,2% weniger Verdienst, bis ans Jahresende gratis.</p>
<p>Mit einer Aktion haben der Verband Sozialistischer StudentInnen (<acronym title="Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten Österreichs">VSStÖ</acronym>),  die Aktion kritischer SchülerInnen (aks) und die Sozialistische Jugend  (SJÖ) in Wien ein Zeichen gesetzt um Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen am Arbeitsmarkt  aufzuzeigen. Ziel war es, mit Stolpersteinen auf die Hürden aufmerksam  zu machen mit denen Frauen in der Arbeitswelt zu kämpfen haben.</p>
<div id="attachment_1215" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.linksblog.at/files/2010/09/epd.jpg"><img class="size-medium wp-image-1215" src="http://www.linksblog.at/files/2010/09/epd-300x199.jpg" alt="Foto der Aktion vor dem Parlament" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Foto der Aktion vor dem Parlament</p></div>
<p>„Dass Frauen im Durchschnitt immer  noch um 26,2% weniger verdienen als Männer, ist ein unzumutbarer  Zustand. Auch dass Frauen ab dem Equal Pay Day gratis arbeiten müssen,  während Männer voll ausbezahlt werden, ist nicht mehr hinzunehmen.“ so Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende  des <acronym title="Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten Österreichs">VSStÖ</acronym>.</p>
<p>„In Österreichs Top 200 Unternehmen  finden sich zum Beispiel nur knapp 9% Frauen in Aufsichtsräten und nur  rund 4% in den Vorstandsetagen. Das heißt 96 von 100  GeschäftsführerInnen bzw. Vorständen sind Männer. Unternehmen, die  Frauen benachteiligen, verzichten auf die Hälfte ihres Potenzials“, sagt  Vanessa Gaigg, Frauensprecherin der aks.</p>
<p>„Auch im europäischen Vergleich ist  Österreich in den letzten Jahren bei den Einkommensunterschieden  zurückgefallen. Anstatt die Einkommensschere zu schließen setzt  Österreich anscheinend alles daran sie noch mehr zu erweitern,“ ist  Sybilla Kastner, Frauenpolitische Beauftragte der SJÖ, entsetzt.</p>
<p>„Wir fordern deshalb, dass es  endlich sanktionierbare Maßnahmen im Bereich der Wirtschaft und  schlagkräftige Instrumente, um diese Ungerechtigkeiten zu beseitigen.  Durch gesetzliche Bestimmungen muss aktive Frauenförderung in allen  Betrieben durchgesetzt werden. Auch die geschlechtsspezifische  Berufswahl muss ein Ende haben. Es gehören mehr Frauen in  Führungspositionen und nicht weniger,“ fordern Grubich, Gaigg und  Kastner.</p>
<p>Doch auch auf <a href="http://diestandard.at/1285199500176/Fraueneinkommen-ein-Viertel-unter-jenem-der-Maenner" target="_blank">Ungerechtigkeiten gegenüber im öffentlichen Dienst arbeitender Frauen</a> darf nicht vergessen werden. Ministerin Heinisch-Hosek und Bundeskanzler Werner Faymann sind zum schnellen Handeln aufgefordert!</p>
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		<title>Humor der keiner ist</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2010/08/05/humor-der-keiner-ist/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 19:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Natalie Ziermann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[VSStÖ in der ÖH Uni Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[KF Uni Graz]]></category>
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		<description><![CDATA[Martin Glatz hat in der letzten Iwan Ausgabe (Zeitschrift der Fakultätsvertretung NAWI) die Katze aus dem Sack gelassen: unter dem Vorwand sarkastisch sein zu wollen betreibt er in seinem Artikel „What the hell is Gendern“ puren Sexismus. Ein paar Schmankerl: „Da Frauen weder Grundwehrdienst (Bundesheer) noch Zivildienst (wieso eigentlich nicht?) leisten müssen, haben sie offensichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Martin Glatz hat in der letzten Iwan Ausgabe (Zeitschrift der Fakultätsvertretung NAWI) die Katze aus dem Sack gelassen: unter dem Vorwand sarkastisch sein zu wollen betreibt er in seinem Artikel „What the hell is Gendern“ puren Sexismus.</p>
<p>Ein paar Schmankerl:</p>
<blockquote><p>„Da Frauen weder Grundwehrdienst (Bundesheer) noch Zivildienst (wieso eigentlich nicht?) leisten müssen, haben sie offensichtlich sehr viel Zeit zum Kritisieren..“</p></blockquote>
<p>Natürlich ist ja nicht so, dass Frauen in der Woche durchschnittlich 28 Stunden, Männer nur 8 Stunden unbezahlte Arbeit( Haushalt, Kinder etc.) erledigen(und so nebenbei weltweit sowieso 2/3 der Arbeitsstunden leisten, aber nur 1/10 des Welteinkommens verdienen) und deswegen so viel mehr Freizeit haben als Männer.</p>
<p>Aber es geht weiter:</p>
<blockquote><p>„Und dann schuf Satan die Feministinnen und brachte so Unheil übers Land, und alles was vorher richtig und gut war, wurde böse und falsch und die Männer wurden verteufelt.“</p></blockquote>
<p>Natürlich, wir Feministinnen sind böse und gemein und wollen nur die Weltherrschaft an uns reißen. Also ich bezeichne mich gerne als Feministin, was für mich nichts anderes bedeutet, dass ich für die gesellschaftliche Gleichstellung der Frau eintrete. Für Herrn Glatz hingegen ist der Begriff Männerhasserinnen ein Synonym für Feministinnen. Aber was kann man schon von jemandem erwarten, der sich anscheinend kaum mit Gleichberechtigung und geschlechtergerechter Sprache auseinandergesetzt hat?</p>
<p>Auch der zweite Artikel zum Thema Gendern von Kathi Kiss (Fachschaftsliste) ist nicht sonderlich gut recherchiert. Frau Kiss versucht in dem Artikel zu erklären, wie man geschlechtergerecht formuliert und hat dabei komplett auf eine doch nicht sonderlich neue Entwicklung vergessen &#8211; den Gender Gap (Bsp: Student_innen). Wenn schon eine Anleitung &#8211; dann bitte eine vollständige.</p>
<p>Bleibt zu hoffen, dass der Chefredakteur des IWAN, Christopher Haindl (ebenfalls Fachschaftsliste), für die nächste Ausgabe ein klares Bekenntnis gegen Sexismus und für geschlechtergerechte Sprache verfasst.</p>
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		<title>Der Fußball den Männern?</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2010/06/24/der-fussball-den-maennern/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Jun 2010 16:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens Wieringer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
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		<description><![CDATA[Momentan ist auch Österreich wieder im WM-Fieber &#8211; und das, obwohl wir gar nicht dabei sind. Aber was solls: Fußball ist ein Sport, der Menschen begeistert. &#8220;Fußball ist ein Sport, der Männer begeistert&#8221; …dachte sich wohl die Online-Glückspielfirma &#8220;bodog&#8221; und gab ein &#8216;FSK18&#8216; Flash-Spiel in Auftrag, welches den Kinder-Klassiker &#8220;Oaschpuffen&#8221; anscheinend sexy machen soll. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan ist auch Österreich wieder im WM-Fieber &#8211; und das, obwohl wir gar nicht dabei sind. Aber was solls: Fußball ist ein Sport, der Menschen begeistert.</p>
<h3>&#8220;Fußball ist ein Sport, der Männer begeistert&#8221;</h3>
<div id="attachment_1014" class="wp-caption alignright" style="width: 260px"><a href="http://www.linksblog.at/files/2010/06/Bild-1.png"><img class="size-medium wp-image-1014 " src="http://www.linksblog.at/wp-content/uploads/2010/06/Bild-1-300x171.png" alt="ein Screenshot" width="250" height="144" /></a><p class="wp-caption-text">Ein Screenshot - &quot;Your balls, my booty&quot;</p></div>
<p>…dachte sich wohl die Online-Glückspielfirma &#8220;bodog&#8221; und gab ein &#8216;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Freiwillige_Selbstkontrolle_der_Filmwirtschaft" target="_blank">FSK18</a>&#8216; Flash-Spiel in Auftrag, welches den Kinder-Klassiker &#8220;Oaschpuffen&#8221; anscheinend sexy machen soll. Im Spiel &#8220;Kick ASS&#8221; dreht sich alles darum, den Ball auf durchtrainierte Bikinimodel-Hintern zu schießen. Hat mann sich für eines der 7 Models entschieden, stript dieses und lässt sich, lasziv blickend, den Ball auf den Hintern schießen. Das Ergebnis kann man sich als Slow-Motion-Video beliebig oft ansehen.</p>
<p>Die damit beauftragte Werbeagentur hat <a href="http://blog.gsdh.de/2010/06/14/kick-ass-football-as-men-love-it/" target="_blank">voller Stolz darüber gebloggt</a>. Die &#8216;Pointe&#8217; am Schluss: <em>&#8220;der produzierende Flasher sagt er weigert sich ab sofort, Software oder Applikationen zu programmieren, bei denen keine 90-60-90 Brasilianerinnen vorkommen&#8221;</em>.</p>
<p>Wieder einmal ein Beispiel dafür, wie Fußball für sexistische Werbung instrumentalisiert wird. Das Spiel reduziert Frauen darauf, nur eine Beigabe mit sexy Körpern zu sein &#8211; nett anzusehen, geil anzuschießen. Das dem nicht so ist, muss ich hoffentlich nicht extra sagen. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fu%C3%9Fball-Weltmeisterschaft_der_Frauen" target="_blank">Frauen-WM</a> ist ein Sportereignis auf hohem Niveau, bei dem Frauen immer wieder zeigen, dass sie viel relevanter für diesen Sport sind als viele glauben. Der ORF überträgt sie trotzdem nicht.</p>
<p>Schade, dass die WM von solchen Peinlichkeiten überschattet wird.</p>
<p>(danke für den Hinweis @nora_kabora)</p>
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		<title>Frau + Sex = Werbung?</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2009/12/11/frau-sex-werbung/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 22:24:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Pieberl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[wtf?]]></category>

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		<description><![CDATA[Gegen sexistische Werbung und Männermedien! Von der Kindheit an gibt es eine Sozialisation durch Medien, sie prägen unsere Vorstellung von der Welt und somit unsere Meinung zu vielen Dingen. Als Spiegel von gesellschaftlichen Rollenbildern tragen sie zu ihrer  Reproduktion bei. Durch konstantes Wiederholen dieser stereotypen Geschlechtsvorstellungen werden sie von den Medien als Norm präsentiert und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen sexistische Werbung und Männermedien!</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Von der Kindheit an gibt es eine Sozialisation durch Medien, sie prägen unsere Vorstellung von der Welt und somit unsere Meinung zu vielen Dingen. Als Spiegel von gesellschaftlichen Rollenbildern tragen sie zu ihrer  Reproduktion bei. Durch konstantes Wiederholen dieser stereotypen Geschlechtsvorstellungen werden sie von den Medien als Norm präsentiert und entsprechend wahrgenommen sowie übernommen. Das macht es so schwer, diese tradierten Klischees und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft als Problem zu identifizieren und Strategien dagegen zu finden.</p>
<p><strong>Frauen gesucht!</strong></p>
<p>Vielleicht ist es dir schon aufgefallen: In den Nachrichten beherrschen männliche Experten das Bild. Männer kommentieren das Geschehen und stehen selbst meist in dessen Mittelpunkt. Es kommen viel zu wenige Frauen in den Berichten vor, von namentlicher Nennung ganz zu schweigen. Meist ist ihre Rolle auf Betroffene oder Opfer reduziert.</p>
<p>Dies wird durch das Global Media Monitoring Project (GMMP) belegt: Die weltweiten Studie untersucht alle fünf Jahre, zuletzt 2005, in über 100 Ländern der Welt die Nachrichten in den Bereichen Fernsehen, Zeitungen und Radio auf ihr Geschlechterverhältnis hin. Dabei wurde die dramatische Unterrepräsentanz von Frauen in den Nachrichten erneut bestätigt:</p>
<p>„Only 21% of the news subjects – the people who are interviewed, or whom the news is about – are female.</p>
<p>Though there has been an increase since 1995, when 17% of those heard and seen in the news were women, the situation in 2005 remains abysmal. For every woman who appears in the news, there are five men.“</p>
<p><span id="more-470"></span></p>
<p>Das Media Monitoring ist ein notwendiges Instrument um die bestehenden Diskriminierungen systematisch festzuhalten und damit angreifbar zu machen. Mit dem gelieferten Datenmaterial kann fundiert gegen Diskriminierungen argumentiert werden und Kritik an Medien unter diesem Aspekt kann nicht mehr als bloße subjektive Wahrnehmung abgetan werden.</p>
<p><strong>Sexistisches Paradebeispiel: Werbung</strong></p>
<p>Frauen und ihre Körper waren für die Medien schon immer ein Mittel zum Zweck, bekannt ist der Spruch „sex sells“. Die Werbeindustrie hat dieses Gebot kultiviert und benutzt ganz offen Sexismus als Kommunikationsmittel.</p>
<p>Daher braucht es eine bundesgesetzliche und auf lange Sicht auch eine europarechtliche Regelung zum Verbot sexistischer Werbung mit entsprechenden Sanktionen. Da es bis dahin allerdings ein weiter Weg sein wird, gäbe es bereits jetzt auf kommunalpolitischer Ebene verschiedene Möglichkeiten, sofort zu handeln.</p>
<p>Beispiele aus anderen Ländern können dabei eine Grundlage für die Arbeit in Österreich bieten: Den Frauenbüros könnte die Kompetenz zugesprochen werden, die Plakate schon vor dem Aufhängen zu begutachten oder zumindest ein Abhängen eines sexistischen Plakats innerhalb von 48 Stunden zu erwirken. Basis für alle Maßnahmen ist jedenfalls ein Kriterienkatalog, der gemeinsam mit ExpertInnen erarbeitet wird.</p>
<p><strong>Die  MeinungsmachER?</strong></p>
<p>Das Problem ist auch bei der Geschlechterrepräsentation auf der Produktionsseite zu suchen. Dort sind die Machtverhältnisse klar verteilt: Zwar sind Frauen in wachsender Zahl als Journalistinnen, Moderatorinnen und Redakteurinnen vertreten, die Chefetage ist jedoch weiterhin den Männern vorbehalten.</p>
<p>Schon allein eine kurze Analyse der einzelnen Ressorts in Tageszeitungen im Hinblick auf die Frage „Wer schreibt was?“ lässt eine recht klare Machtverteilung erkennen: Männliche Journalisten dominieren eindeutig bei Wirtschaft und Politik, den Zentralbereichen der medialen Berichterstattung. Journalistinnen werden hingegen vermehrt in die Themenbereiche gedrängt, die Frauen ohnehin klischeemäßig zu interessieren haben: Lifestyle, Mode, Schönheit und Promiklatsch.</p>
<p>Abseits des sogenannten Medienmainstreams gibt es jedoch immer wieder engagierte Projekte um feministische Medien zu machen, diese konnten und können sich jedoch meist nicht etablieren. Hier braucht es ausreichende staatliche Förderungen, um in allen Bereichen einen ernstzunehmenden Gegenpart zu den Massenmedien zu gewährleisten.</p>
<p>Denn dort fehlt es an der Darstellung vielfältiger Lebensentwürfe von Frauen und ihren Leistungen.</p>
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		</item>
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		<title>Gleiche Arbeit Gleicher Lohn!</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2009/12/11/gleiche-arbeit-gleicher-lohn/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 22:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christopher Pieberl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[Soziales/Sozialpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[wtf?]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Gleichberechtigung in der Arbeitswelt! Die Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt ist konstant. Die Lohnschere klafft in Österreich weit auseinander – Frauen verdienen fast ein Drittel weniger, arbeiten insgesamt mehr als Männer und müssen am meisten unbezahlte Arbeit leisten. Schlechte Voraussetzungen? Ja, aber veränderbar: Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt ist keine Utopie, sondern möglich. Hier eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für Gleichberechtigung in der Arbeitswelt!</strong></p>
<p><em>Die Ungleichbehandlung von Frauen in der Arbeitswelt ist konstant. Die Lohnschere klafft in Österreich weit auseinander – Frauen verdienen fast ein Drittel weniger, arbeiten insgesamt mehr als Männer und müssen am meisten unbezahlte Arbeit leisten. Schlechte Voraussetzungen? Ja, aber veränderbar: Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt ist keine Utopie, sondern möglich. Hier eine Analyse der Situation und Lösungen.</em></p>
<p>Die Einkommensschere klafft in Österreich weit auseinander. Es ist aber nicht nur die Ungleichbehandlung beim Gehalt, die zu den ökonomischen Nachteilen von Frauen führt – es ist auch die Art und Weise der Arbeitsplätze. Der Frauenbericht der Arbeiterkammer 2006 sieht in der Qualität der von Frauen besetzen Arbeitsplätze ein zunehmendes Problem: „Teilzeitarbeit und die Dominanz von Tätigkeiten im Niedriglohnsektor haben zu einem Anstieg von Arbeitsplätzen mit einem nicht existenzsichernden Einkommen geführt.“</p>
<p>Die Stundenlöhne für Teilzeitbeschäftigung sind weitaus geringer als jene für Vollzeitbeschäftigung – und der Großteil der erwerbstätigen Frauen ist teilzeit- nicht vollzeitbeschäftigt.</p>
<p>In Österreich lag die Frauenerwerbsquote 2006  (Anteil der Frauen zwischen 15 und 65, die einer Erwerbsarbeit nachgehen) bei 63,5 Prozent (im Vergleich zu 76,9 Prozent bei Männern). Frauen sind also zunehmend erwerbstätig (noch 2000 lag der Wert unter 60 Prozent), was insgesamt mehr Unabhängigkeit bedeutet: So sind erwerbstätige Frauen seltener von Armut betroffen (Statistik Austria) und haben eine geringere Wahrscheinlichkeit, Opfer von häuslicher Gewalt zu sein. Der Eintritt in den Arbeitsmarkt scheitert allerdings immer noch an traditionellen Rollenbildern, die durch Gesetzgebung verstärkt werden.</p>
<p><span id="more-467"></span></p>
<p><strong>Unbezahlte Arbeit und Armut</strong></p>
<p>Reproduktionsarbeit ist in Österreich in Frauenhand – unbezahlt. Der AK-Frauenbericht analysiert: „Die zeitliche Bindung von Frauen durch unbezahlte Arbeit bedeutet weniger Zeitressourcen für bezahlte Arbeit, weniger Zeit für Bildung.“ Alleine die Tatsache, dass Frauen nicht die gleichen Zeitressourcen zur Verfügung haben wie Männer, macht eine Gleichstellung am Arbeitsmarkt, gerechte Einkommensverteilung und damit ökonomische Gleichstellung kaum bis gar nicht möglich.</p>
<p>Jene Branchen in denen vorwiegend Frauen arbeiten werden gering geschätzt, im Gegensatz zu Männerbranchen.</p>
<p>Geringerer Lohn für gleiche Arbeit, prekäre Arbeitsverhältnisse, unbezahlte Haus- und Versorgungsarbeit sind Gründe warum Armut vor allem Frauen trifft. 1995 waren 500.000 Frauen in Österreich armuts- bzw. akut armutsgefährdet.</p>
<p>Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise trifft Frauen aufgrund der verstärkten prekären Beschäftigung härter. Die Politologin Gilla Doelle sieht Probleme bei der Kinderbetreuung, falls die Krippen wegen Geldmangels nicht weiter ausgebaut werden, sagte sie in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.</p>
<p><strong>Frauen fördern</strong></p>
<p>Dass die meisten hoch qualifizierten Frauen beim Aufstieg innerhalb von Unternehmen oder Organisationen nicht bis in die Führungsetage kommen, obwohl sie die gleichen Leistungen erbringen wie bevorzugte männliche Kollegen, wird als „gläserne Decke“ bezeichnet. Die Benachteiligung von Frauen im Wirtschaftssystem ist von der Gesellschaft großteils bereits erkannt worden; das zeigen Medienberichte zu Einkommensunterschieden. Maßnahmen dagegen sucht frau oft aber vergeblich  dabei gibt es einiges das getan werden kann: Auswahlverfahren für Führungspositionen müssen transparent gestaltet werden – es muss nachvollziehbar sein, warum der Job vergeben wurde. In Aufsichtsräten sind Frauenquoten – wie auf den Unis – eine Möglichkeit um mehr Frauen zu fördern. Es wird häufig unterschätzt, was Vorbildwirkung ausmacht. Frauenförderprogramme und Mentoringprogramme helfen Frauen, einander zu ermutigen und Netzwerke zu schaffen. Innerbetriebliche Weiterbildung muss möglich sein, innerhalb der Arbeitszeit – so dass Frauen nicht aufgrund von Kinderbetreuung zu kurz kommen. Der Übergang von Teilzeit auf Vollzeit muss erleichtert werden – Frauen dürfen nicht im Teilzeit-Job „hängen“ bleiben und dadurch gezwungenermaßen an die gläserne Decke stoßen.</p>
<p>Maßnahmen zur Bekämpfung der Einkommensschere sind einfach: Offenlegung der Gehälter wäre ein Schritt zu mehr Transparenz und würde viele Personalmanager in Zugzwang bringen bzw. die Verhandlungspositionen von Frauen erleichtern. Wirtschaftsförderung für Unternehmen muss an wirksame Frauenförderung gekoppelt werden.</p>
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