Nachrichten getagged: Zugangsbeschränkungen

Studierendenvollversammlung war ein voller Erfolg!

Von Christopher Pieberl, 27. Oktober 2009 21:06

Die Studierendenvollversammlung in der besetzten Vorklinik war ein voller Erfolg. Zahlreiche Studierende drängten in den besetzten Hörsaal A (den größten der Vorklinik), der letztlich aus allen Nähten platze. Vor versammeltem Publikum wurden, immer wieder von lautem Applaus unterbrochen, die Forderungen der Studierenden verlesen und diskutiert, ehe man sich in Arbeitsgruppen an inhaltliche Arbeit machte.

Eine Impressionen von der Vollversammlung:
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Studierenden-Vollversammlung am 27.10.2009 (HS 06.01)

Von Christopher Pieberl, 26. Oktober 2009 11:05

Morgen am 27.10. findet eine Studierendenvollversammlung auf der Karl-Franzen-Universität in der Vorklinik (HS 06.01) statt!

Kommt hin und diskutiert mit wie es weitergehen soll. Vor allem aber, setzt ein Zeichen gegen die Zerstörung des freien Hochschulzugangs (oder was davon noch übrig ist!)!

Alle Infos zur Besetzung in Graz und die Forderungen der BesetzerInnen findest du unter http://www.facebook.com/unigrazgehoertuns

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Proteste? Forderungen? Probleme? Nicht doch…

Von Thomas Knapp, 25. Oktober 2009 01:32

Österreichweit protestieren Studierende, organisieren Demonstrationen und besetzten Universitäten. Immer dabei die Forderung nach dem freien Hochschulzugang (und Kritik an anderen Problemen). Worum es dabei aber grundsätzlich geht, dürfte, möchte man meinen, aber dann doch jedeR verstanden haben. Oder?

Nein! Johannes “Gio” Hahn, dessen Beitrag zur Wissenschaft bisher im Versuch ihrer Negation besteht, erklärt klar und deutlich, dass er nicht die geringste Ahnung hat, was Studierende meinen, wenn sie einen freien Hochschulzugang fordern. Das man mit derlei Problemen mit dem Verständnis der Sprache einen Doktortitel erreichen konnte, ist auch insofern interessant, als der Student Hahn der erste wäre, den der Minister Hahn am liebsten von der Uni jagen würde (außer er hätte reiche Eltern die ihn einkaufen selbstverständlich).

Aber, hätte der Minister nicht zumindest bemerken können, das etwas an den Universitäten nicht stimmt? Vielleicht sogar nachfragen was, wenn er die komplexen Botschaften nicht versteht? Nein! Den es ganz klar die Aufgabe der Studierenden, demütig um einen Termin anzusuchen, und zu hoffen, dass der Minister in seiner Weisheit und Gnade vielleicht etwas von seiner kostbaren Zeit für Studierende, die nun wirklich nichts mit seinem Job zu tun haben und die ihm auch sonst vollkommen wurscht sind, spendet.

Vielleicht stellt er sich aber auch nur dumm, weil er (hofft) ohnehin als EU-Kommissar nach Brüssel flüchten und die Ruine “Österreichisches Hochschulwesen”, die das jahrzehntelange Wüten von ÖVP-Bildungspolitik nicht mehr kaschieren kann, dem/der nächsten TotengräberIn anvertrauen kann…

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Es geht um unser aller Bildung!

Von Manuel Weichinger, 23. Oktober 2009 00:34

Dass ich so etwas noch in Österreich erleben darf! Ein Streik, eine Besetzung, ein Aufschrei gegen die schleichenden Verschlechterungen der Universitäten. Für freie Bildung! In Frankreich gab es diese Proteste bereits im Februar, in Deutschland im Juni – und seitdem biss ich auf Granit, als ich für eine ähnliche Aktion mobilisieren wollte, und mich umhörte inwieweit die Möglichkeit bestünde so etwas in Graz aufzuziehen.  Sogar Erhard Busek rät bereits am 14.Jänner, dass Universitäten streiken sollten. Studierende, Lehrer und Eltern, heißt es. Solidarisch und gemeinsam. Die Forderungen der Proteste im Audimax in Wien sind hier zu lesen, die Petition, die man/frau unterschreiben kann findet sich hier.

Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) solidarisiert sich mit den StudentInnen, die im Laufe des heutigen Tages die Universität besetzt haben.
„Der Aufschrei der Studierenden verdeutlicht die katastrophale Situation an den Universitäten. Mehrere hundert Studierende demonstrieren für freie Bildung für alle und gegen die untragbaren Pläne des Wissenschaftsministers,“ unterstützt Sophie Wollner, Bundesvorsitzende des VSStÖ die Forderungen.
Bildungsbudget statt Bankenpaket! Es geht um unser aller Bildung! So ist der VSStÖ der Meinung, dass eine Protestaktion auch auf der Uni Graz zu den jetzigen Bedingungen und der jetzigen Stimmung möglich ist. Für ein gerechte Universität! Für ein starkes Zeichen der Studierenden an der Universität Graz! Für Protest!

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VSStÖ: Veröfftenlichen Sie die Umfrage, Minister Hahn

Von vsstoegraz, 8. April 2009 21:52

Wien – Laut Wissenschaftsminister Hahn sollen die verpflichtend vorgesehenen Studieneingangsphasen nicht mehr, wie lange behauptet, der Orientierung im Studium dienen, sondern für Zugangsbeschränkungen herhalten. Hahn beruft sich hier auf eine noch nicht veröffentlichte Umfrage.

Sophie Wollner, Spitzenkandidatin des VSStÖ hält Wollner diese Umfrage für dubios: “Es ist weder klar, von wem diese Studie durchgeführt wurde, noch wie die tendentiös die Fragen gestellt wurden. Weiters ist es absurd, dass aufgrund einer Befragung, bei der 45 Prozent der Studierenden für ‘bestimmte Studienrichtungen’ Beschränkungen notwendig finden, flächendeckend Zugangsbeschränkungen einzuführen”.

Die Studieneingansphasen sollen damit einzig dafür verwendet werden, Studierende auszuselektieren und dadurch weniger Studienplätze finanzieren zu müssen. Weiter lesen 'VSStÖ: Veröfftenlichen Sie die Umfrage, Minister Hahn'»

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