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	<title>VSStÖ in der ÖH Uni Graz &#187; Zugangsbeschränkungen</title>
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		<title>Eine Katastrophe bahnt sich an – eine (weitere) Polemik zur Bildungssituation</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 07:30:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Weichinger</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der Todessto&#223; her, so wird wohl die Geschichte der Unis in &#214;sterreich enden. Wie Thomas Knapp bereits geschrieben hat(und ich vor einer Woche mit entsetzen feststellte), wird ein Schwall an leeren Versprechungen &#252;ber die vergossen, die eigentlich Bildung verdient h&#228;tten, aber ausgeschlossen werden sollen –]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man glaubt, es geht nicht mehr, kommt von irgendwo der Todessto&#223; her, so wird wohl die Geschichte der Unis in &#214;sterreich enden.</p>
<p>Wie Thomas Knapp bereits geschrieben hat(und ich vor einer Woche mit entsetzen feststellte), wird ein Schwall an leeren Versprechungen &#252;ber die vergossen, die eigentlich Bildung verdient h&#228;tten, aber ausgeschlossen werden sollen – und es sollte eigentlich kein Kriterium geben, das von Bildung ausschlie&#223;t. Was aber macht BM Karl, die offensichtlich in guter Gemeinschaft mit BM Pr&#246;ll ist?<span id="more-640"></span> Beide sind, wiewohl es schwierige Aufgaben sind, die sie zu leisten haben, heillos &#252;berfordert mit ihrer Arbeit und k&#246;nnen(welches im Anforderungsprofil aller Politiktreibender verankert ist, also keine besondere F&#228;higkeit dieser beiden ist) nur Blubberblasen von sich geben. Belanglos, nichts sagend, und das schlimmste: schlicht und einfach nicht durchf&#252;hrbar. Es wurde bereits berichtet, dass diese Budgetstrategie(ab 2013) nicht funktionieren kann, weil die Uni Mehrausgaben wegen des kommenden Kollektivvertrages und anderen &#196;nderungen hat. Ach ja, und mehr Studierende sollen auch noch kommen, aber ein Leichtes, weil doch mehr Geld – weniger Geld f&#252;r terti&#228;re Bildung ausgegeben wird.</p>
<p>Aber es kommt noch besser. Bei dem Katastrophengesetz neoliberaler Sto&#223;richtung, genannt UG 2002, wurde etwas bestimmt, das nun mit F&#252;&#223;en getreten wird. Die real nicht existierende Universit&#228;ts-Autonomie. Plan war, auch wenn dieser scheiterte, weil zus&#228;tzliches Geld nicht bereitgestellt wurde um die Struktur zu &#228;ndern, dass Hochschulen um Gelder konkurrieren und so jede Uni f&#252;r sich selbst verantwortlich ist. Dazu ben&#246;tigen sie Autonomie und Planungssicherheit(sie m&#252;ssen wissen wie viel Geld ihnen zur Verf&#252;gung steht).</p>
<p>Die Planungssicherheit wird untergraben, weil BM Karl die Unis mehr oder weniger direkt auffordert zu sparen. Mit der Ank&#252;ndigung, dass es 2013 keinen „Geldsegen“ gibt, sondern eine neoliberale Aushungerungsaktion(ich entschuldige mich f&#252;r die Verwendung dieses Begriffes, aber die Aushungerung der Universit&#228;ten wird mit diesem Begriff am besten beschrieben) wurde eine neue Situation geschaffen. Weil mehr Studierende kommen und die &#196;nderungen der UG-Novelle auch Geld kosten, m&#252;ssen sie in die <em>bereits </em>ausverhandelten Budgets eingreifen und „R&#252;cklagen“ schaffen, weil BM Pr&#246;ll offensichtlich nicht in der Lage ist, so zu sparen, dass er wirtschaftsstrategisch relevanten Teilbereiche unangetastet l&#228;sst. Die Planungssicherheit ist weg, weil indirekt in die bestehenden Leistungsvereinbarungen eingegriffen wird.</p>
<p>Ja, die Finanzkrise kam unverhofft, ja, die Wirtschaftskrise auch, aber die Rezession ist jetzt auch schon einige Zeit bekannt, also keinesfalls mehr eine neue Tatsache. Mittlerweile wissen wir sogar, dass entweder die Ausgaben gesenkt werden m&#252;ssen(aber nachdem der Geist der pseudo-neoliberalen &#214;VP, das Jahre durchzog, ist da auch nicht mehr viel zu holen, besonders auch dank der „Wir-machen-jetzt-den-Staat-Kaputt“ Aktionen von &#214;VP und dessen rechtsradikalem Anhang in den Jahren 2000-2006).Oder es m&#252;ssen eben mehr Steuern eingenommen werden. Aber die Verlogenheit der &#214;VP wird noch soweit gehen, dass sie sagt: „Ja, wir wollten doch Studiengeb&#252;hren und Zugangsbeschr&#228;nkungen“, obwohl sie ganz genau wei&#223;, dass eine Aushungerung den Druck auf Universit&#228;ten erh&#246;ht. Ich gehe mittlerweile so weit, dass die &#214;VP in ihrem Machtglauben sogar dazu bereit ist, die noch vorhandene Qualit&#228;t der Universit&#228;ten zu opfern, nur um „Recht zu behalten“ und zu zeigen, dass „ihre“ L&#246;sung Studiengeb&#252;hren und Zugangsbeschr&#228;nkungen geholfen h&#228;tten. Steuern zu erh&#246;hen(die nicht die Armen belasten) k&#228;me ihnen im Leben nicht in den Sinn.</p>
<p>Neben der Unf&#228;higkeit von Pr&#246;ll und Karl, ist ihnen das langfristige Wohl der Universit&#228;ten nicht so viel wert, denn selbst wenn ihr wahnwitziger Plan aufginge, m&#252;ssten sie mehr Geld zuschie&#223;en, um einerseits die jetzigen Studierenden nicht zu benachteiligen, und andererseits um die Reformen, die von &#214;VP gefordert werden, dass sie von den Unis auch umgesetzt werden k&#246;nnen. Aber es gibt ja weniger und nicht mehr Geld, denn man kann ja nicht die Fehler einer neoliberalen Politik mit den &#252;blich geforderten Steuern von Transaktions-, Verm&#246;gens-, und Erbschaftssteuer, ausb&#252;geln. Da w&#228;re ja von der &#214;VP Sachverstand gefordert und dass sie Fehler eingestehen kann.</p>
<p>Stattdessen verlieren die Universit&#228;ten ihre (Schein-)Autonomie, weil der Galgen enger um ihren Hals gespannt wird. K&#246;pfung, Erg&#228;ngelung und Kollabieren k&#246;nnten bald Realit&#228;t werden, wenn die Eliten nicht aufpassen, denn auch das Universit&#228;tssystem kann kollabieren, gleich wie ein Finanzsystem. Die &#214;VP riskiert mit diesem Teufelsritt mehr als eine Universit&#228;tslandschaft, die einem OECD-Staat w&#252;rdig ist.</p>
<p>Zu guter letzt ein Tipp an die SP&#214;. Sollte die &#214;VP diese Schreckensszenarien durchsetzen, wie sie es momentan plant, w&#228;re es gut, dass die SP&#214; sagt, nein danke: „Es reicht, zerst&#246;rt doch &#214;sterreichs terti&#228;res Bildungssystem alleine, wir sind raus“. Dann w&#228;ren nur Opposition, Neuwahlen oder andere Konstellationen gangbare Wege. Hier steht zu viel auf dem Spiel, um noch pragmatisch zu sein. Es geht um die Glaubw&#252;rdigkeit der SP&#214; und um die Bildungschancen vielen Jahrg&#228;ngen, die noch studieren wollen und werden. Dies mag vielleicht radikal sein, wer die letzen Wochen der „Bildungsdebatte“ und den Hochschulmonologs miterlebt hat, versteht vielleicht meine Vehemenz und mein Alarmismus, mit der ich die Wichtigkeit dieses Themas herausstreiche.</p>
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		<title>&#214;VP: Bildung f&#252;r die Reichen, W&#246;rter f&#252;r den Rest!</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 23:10:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas knapp</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Heute wurde die Absicht von Bundesministerin Beatrix Karl bekannt, ab 2013 die Unibudgets einzufrieren oder zu k&#252;rzen. Auf einem im Europavergleich ohnehin nicht ber&#252;hmten Niveau. Dabei hatte Karl immer angek&#252;ndigt, das Hochschulbudget werde auf 2 % des BIP erh&#246;ht werden. Sie wird doch nicht gelogen haben? Der Finanzielle Kahlschlag an den Unis, gepaart mit den]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde die Absicht von Bundesministerin Beatrix Karl bekannt, ab 2013 die Unibudgets einzufrieren oder zu k&#252;rzen. Auf einem im Europavergleich ohnehin nicht ber&#252;hmten Niveau. Dabei hatte Karl immer angek&#252;ndigt, das Hochschulbudget werde auf 2 % des BIP erh&#246;ht werden. Sie wird doch nicht gelogen haben?</p>
<p>Der Finanzielle Kahlschlag an den Unis, gepaart mit den Beschr&#228;nkungsw&#252;nschen der Ministerin, zeigt ganz klar in eine Richtung. Die Studierenden m&#252;ssen von die Unis daf&#252;r bezahlen, dass sie studieren d&#252;rfen. Also einfach gesagt &#8211; hohe Studiengeb&#252;hren. Damit hat die &#214;VP ihren Wunsch nach beschr&#228;nkter Teilnehmer_innenzahl, und die Uni kann sich &#252;ber Wasser halten und verliert nicht ganz den Anschluss ans hintere Drittel.</p>
<p>Wie passend, dass die &#214;VP neben ihrem Konzept dass k&#252;nftig nur noch die Studieren sollen, die es sich leisten k&#246;nnen, auch etwas f&#252;r die Armen anbietet. N&#228;mlich sch&#246;ne Worte. Das &#8220;differenzierte Schulsystem&#8221;, nachweislich extrem sozial selektiv, soll beibehalten werden. Daf&#252;r sollen aber die Hauptschulen k&#252;nftig &#8220;Aufstiegsschulen&#8221; hei&#223;en. Wenn das kein Erfolg ist.</p>
<p>In Deutschland wird dar&#252;ber gestritten, ob bei Bildung gespart oder investiert werden soll. Bei uns scheint sich die Regierung einig zu sein. Sparen sparen sparen. Am besten auf Kosten von Generationen, die es erst geben wird, also der Zukunft. Die kann uns ja nicht abw&#228;hlen. Doch die Studierenden werden sich das nicht weiter gefallen lassen. Schon vergangenes Jahr gab es massive Proteste wie sie &#214;sterreich lange nicht gesehen hatten. Die Regierung wird die Wut und Entt&#228;uschung der Studierenden nicht aussitzen k&#246;nnen. Wenn Karl auf autorit&#228;rem Konfrontationskurs bleibt, und zugunsten ihres Elitedenkens &#252;ber die Studierenden dr&#252;berf&#228;hrt, darf sich &#252;ber den Protest niemand wundern.</p>
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		<title>Was bedeutet Zugangsbeschr&#228;nkung?! Die fatale Entscheidung der SP&#214; die Orientierungsphase zu kippen</title>
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		<pubDate>Tue, 04 May 2010 19:42:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manuel Weichinger</dc:creator>
				<category><![CDATA[Meinungen/Kommentar]]></category>
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		<category><![CDATA[soziale Selektion]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit Neuesten haben es &#214;VP(mit Intention) und SP&#214; geschafft (noch immer habe ich die Hoffnung, dass sie es einfach nicht besser wissen, aber diese Hoffnung schwindet von Tat zu Tat der SP&#214;)  die Studieneingangsphase, die ein Jahr dauern soll,  in eine zus&#228;tzliche Schulklasse nach der Matura zu verwandeln. Was bedeutet diese Weichenstellung nun? Erstens wird]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Neuesten haben es &#214;VP(mit Intention) und SP&#214; geschafft (noch immer habe ich die Hoffnung, dass sie es einfach nicht besser wissen, aber diese Hoffnung schwindet von Tat zu Tat der SP&#214;)  die Studieneingangsphase, die ein Jahr dauern soll,  in eine zus&#228;tzliche Schulklasse nach der Matura zu verwandeln. Was bedeutet diese Weichenstellung nun? Erstens wird die Matura von oben, also von der n&#228;chsth&#246;heren Bildungsebene, dem terti&#228;ren Sektor, entwertet, weil sie keine Garantie mehr liefert, einen Studienabschluss zu erarbeiten.  Matura als inhaltliches Kriterium reicht nicht mehr aus, es wird ein zweites Selektionsinstrument implementiert.</p>
<p>Zweitens ist die „Schulklasse“ deshalb als verschultes Instrument zu verstehen, weil nach Bericht des <a href="http://derstandard.at/1271375788917/Studieneingangsphase-neu-sieht-Aufnahmeverfahren-statt-reiner-Orientierung-vor">Standard</a>, man ein gesamtes Schuljahr verlieren kann und die gesamte Klasse(ein Jahr) wiederholen muss. <span id="more-583"></span> Was daran noch universit&#228;r sein soll, ist eine andere Frage, hier geht es mir haupts&#228;chlich um die Konsequenzen. Denn es k&#246;nnte ja sein, dass eine zus&#228;tzliche Schulklasse, die in der Mitte zwischen Uni und Schule angesiedelt ist, gut f&#252;r Studierende ist, weil sie sie in den Universit&#228;tsalltag integrieren und so der &#220;bergang ein flie&#223;ender ist.</p>
<p>Dieser Punkt erkl&#228;rt aber noch nicht warum ALLE diese F&#228;cher positiv absolviert werden m&#252;ssen und im Falle des Nicht-Bestehens dann ALLE wiederholt werden m&#252;ssen. Damit wird der sogenannten Studieneingangsphase, der „Studieneingang“ genommen, weil die orientierende Funktion verloren geht.   Als ob man nicht w&#252;sste, dass das Studium das geeignete ist, wenn man 90% der Pr&#252;fungen positiv absolviert hat. &#214;konomisch l&#228;sst sich dies nicht argumentieren, da die Mehrkosten der Wiederholenden sicherlich nicht gering ausfallen werden. So ist es also nicht kostensenkend und schon gar nicht logisch sinnvoll, wenn es eine Eingangsphase sein sollte.</p>
<p>So werden Universit&#228;ten, die ja sparen m&#252;ssen, aus dieser Phase eine Knock-Out-Schulklasse machen, da sie nur in dieser  Konzeption Sinn macht, Orientierung ist im besten Fall noch ein Nebeneffekt.  Wer wird in dieser Schulklasse benachteiligt?  All jene die nicht das Geld haben, sich die entsprechende Vorausbildung oder mehrmaliges Wiederholen zu leisten. Nach Konzept  profitieren in dieser Schulklasse also diejenigen, die gut in der Schule sind, und jene die Zeit oder Geld haben, sich „einzukaufen“. Also wird der Leistungsstandard der verm&#246;genden Menschen im Durchschnitt schlechter sein, als der, der weniger verm&#246;genden Menschen – denn diese m&#252;ssen einfach besser sein. F&#252;r die Wohlhabenderen reicht es das n&#246;tige Wissen sich weniger stressig davor(durch bezahlte Vorbereitungskurse) oder danach(durch Wiederholen) anzueignen. Das ist sozial ungerecht, und bricht mit der Vorstellung der Leistungsgerechtigkeit(die ja angeblich auch in der &#214;VP als hoher Wert gilt). So werden nicht die Besten ausgew&#228;hlt sondern, die Besten und die Mittelm&#228;&#223;igen mit gen&#252;gend Kapital.</p>
<p>Die SP&#214; hat also eine Dummheit begangen. Wenn die Mitglieder der SP&#214; schon nicht Marx lesen, so sollten sie sich doch mit den plausiblen Grundgedanken auseinandersetzen, die auch noch heute G&#252;ltigkeit haben(und nicht wiederlegt wurden).  Wenn ein_e SP&#214;ler_in das liest, soll sie bedenken, dass Ideen und Ideologien, wenn nicht ausschlie&#223;lich, aus der &#246;konomischen Lage ergeben.  Diese sozial schwachen Leute von der Bildung auszuschlie&#223;en, hei&#223;t, dass linke Opinion-Leader(im weitesten Sinn) nicht im gro&#223;en Ma&#223;stab durch universit&#228;re Bildung entstehen k&#246;nnen.  Menschen die eine gewisse Grundbildung haben, k&#246;nnen zwar  vorhandene Meinungen von diesen Opinion-Leader_innen abw&#228;gen. ABER wenn es diese nur auf einer Seite gibt, st&#246;rt dies einen Meinungsbildungsprozess, der ALLEN zu Gute k&#228;me. Der Nutzen kommt nun der wohlhabenden Klasse zu – die &#228;rmeren (leistungsstarken) Menschen werden ausgegrenzt, und mit einer Flut von b&#252;rgerlichen Meinungsbilder_innen &#252;berflutet, so dass sie nicht einmal merken, dass sie ausgegrenzt bzw. ausgebeutet werden, weil es zu wenige gibt, die sie auf diese Idee bringen k&#246;nnte. Die SP&#214; kann also nur verlieren. Ihre Klientel die sie vertritt, verliert sowieso – ungeachtet der Leistungen im sekund&#228;ren Sektor, die die SP&#214; zustande bringt. Deshalb fordere ich, als Vertreter des VSSt&#214;, dass die SP&#214; bitte keine Zugangsbeschr&#228;nkung durch eine zus&#228;tzliche Schulklasse umsetzt. Nichts spricht f&#252;r die Hinrichtung einer Orientierungsphase zu Gunsten einer Knock-Out-Episode mit dem prim&#228;ren Ziel,  Studierendenzahlen zu reduzieren. <a href="http://www.spoe.at">Sozialdemokratie</a>, was haben Sie nur getan?</p>
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		<title>F&#252;r alle? Gegen jede_n!</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 22:07:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klemens Wieringer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Diskriminierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Studiengeb&#252;hren sind zwar &#8211; momentan &#8211; vom Tisch, aber die &#214;VP findet immer wieder einen Weg, mit dem Universit&#228;ten nur noch Eliten zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen. Allen voran beweist Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (&#214;VP) immer wieder ihre Kompetenz bez&#252;glich unfairer Elitenbildung: durch eine neue Studieneingangsphase (neckisch &#8220;Step&#8221; genannt) soll nun &#8220;die Spreu vom Weizen getrennt]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Studiengeb&#252;hren sind zwar &#8211; momentan &#8211; vom Tisch, aber die &#214;VP findet immer wieder einen Weg, mit dem Universit&#228;ten nur noch Eliten zug&#228;nglich gemacht werden k&#246;nnen. Allen voran beweist Wissenschaftsministerin Beatrix Karl (&#214;VP) immer wieder ihre Kompetenz bez&#252;glich unfairer Elitenbildung: durch eine neue Studieneingangsphase (neckisch &#8220;Step&#8221; genannt) soll nun &#8220;die Spreu vom Weizen getrennt werden&#8221;. Aus der Orientierungsphase soll  sp&#228;testens zum WS 2011/12 eine selektive Eingangsphase nach dem Motto &#8220;der_die St&#228;rkste &#252;berlebt&#8221; werden. Nach zwei Semestern darf man_frau so entweder weiter studieren &#8211; oder nicht.</p>
<p>Genaueres dazu gibt es noch nicht, die neue Step muss erst zwischen SP&#214; und &#214;VP verhandelt werden. Unterrichtsministerin Schmied dazu gegen&#252;ber dem Standard: <a href="http://derstandard.at/1271375647392/Koalition-einigt-sich-auf-Beschraenkungen-in-Publizistik" target="_blank">&#8220;Selektion, Zugang verengen, Hinauspr&#252;fen &#8211; das geht mit der Sozialdemokratie nicht&#8221;</a>. Wir hoffen, das sie und die SP&#214; bei dieser Position bleiben. Denn das Wissenschaftsministerium m&#246;chte die genaue Ausgestaltung der Step der jeweiligen Uni &#252;berlassen. Und die <a href="http://science.orf.at/stories/1644687/" target="_blank">Kompetenz mancher Rektoren</a> ist allgemein bekannt.<br />
Der VSSt&#214; erteilt diesen Pl&#228;nen eine <a href="http://www.vsstoe.at/presse/news-einzelansicht/vsstoe-selektionsphasen-plaene-verhoehnen-die-studierenden/" target="_blank" class="broken_link">klare Absage</a>. VSSt&#214; Bundesvorsitzende Sophie Wollner &#252;ber die Pl&#228;ne Karls: „Selektionsphasen am Studienbeginn k&#246;nnen niemals gerecht sein. Studierende willk&#252;rlich aus den Hochschulen zu werfen und somit die soziale Selektion zu versch&#228;rfen ist bildungspolitischer Wahnsinn“.</p>
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		</item>
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		<title>Mindestens 10.000 Euro Studiengeb&#252;hren</title>
		<link>http://www.linksblog.at/2010/04/13/mindestens-10-000-euro-studiengebuehren/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Apr 2010 10:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>thomas knapp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Grundstipendium]]></category>
		<category><![CDATA[Unbeschraenktstudieren]]></category>
		<category><![CDATA[Zugangsbeschränkungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Davon tr&#228;umt der Rektor der Technischen Universit&#228;t (TU) Wien, Peter Skalicky. Au&#223;erdem h&#228;tte er gerne &#8220;kapazit&#228;tsabh&#228;ngige Platzbeschr&#228;nkungen&#8221; (also Zugangsbeschr&#228;nkungen) f&#252;r &#252;berlaufene Studienrichtungen. Schon im Zuge der Studierendenproteste hatte sich Skalicky ja in &#246;ffentlichen Diskussionen als Vork&#228;mpfer gegen sozial Schwache an Universit&#228;ten hervorgetan, diese Linie bekr&#228;ftigt er nun. Zwar spricht sich er sich f&#252;r ein &#8220;umfassendes]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Davon <a href="http://derstandard.at/1269449494976/TU-Rektor-Skalicky-fuer-hohe-Studiengebuehren">tr&#228;umt </a>der Rektor der Technischen Universit&#228;t (TU) Wien, Peter Skalicky. Au&#223;erdem h&#228;tte er gerne &#8220;kapazit&#228;tsabh&#228;ngige Platzbeschr&#228;nkungen&#8221; (also Zugangsbeschr&#228;nkungen) f&#252;r &#252;berlaufene Studienrichtungen. Schon im Zuge der Studierendenproteste hatte sich Skalicky ja in &#246;ffentlichen Diskussionen als Vork&#228;mpfer gegen sozial Schwache an Universit&#228;ten hervorgetan, diese Linie bekr&#228;ftigt er nun.</p>
<p>Zwar spricht sich er sich f&#252;r ein &#8220;umfassendes Stipendiensystem&#8221; aus, doch Geb&#252;hren k&#246;nnen nie sozial treffsicher sein, und selbst Menschen die Chancen auf eines dieser &#8220;Superstipendien&#8221; h&#228;tten w&#252;rden wohl schon vom Risiko es zu verlieren, und damit in die Schuldenfalle zu tappen (und vielleicht auch die Familie zu gef&#228;hrden) abgeschreckt. Studiengeb&#252;hren sind eine soziale Barriere, die &#246;konomisches Kaptial zum entscheidenden Kriterium f&#252;r h&#246;here Bildung machen.</p>
<p>Vor allem zeigten auch die Erhebungen zur &#8220;Sozialen Lage der Studierenden,&#8221; dass die Lage der Studierenden ohnehin bereits mehr als angespannt ist, und sich weiter verschlechtert. Bedarf an einer umfassenden Reform des Stipendiensystems besteht auch jetzt schon. Der VSSt&#214; fordert deshalb die <a href="http://www.grundstipendium.at/">Einf&#252;hrung des Grundstipendiums. </a></p>
<p>Die Anforderungen einer gerechte Gesllschaft k&#246;nnen nur von unabh&#228;ngigen, offenen und demokratischen Bildungseinrichtungen erf&#252;llt werden. Daher sind Studiengeb&#252;hren auch deshalb abzulehnen, da sie dem Prinzip des offenen Hochschulzuganges entgegen stehen.</p>
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